Category Archives: Allgemein

Achtung vor Pfützen mit Säure !!!

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Guten Morgen Ihr Lieben,

gerade habe ich auf Facebook einen Post gesehen, den ich sofort geteilt habe.

Und natürlich möchte ich auch Euch hier im Blog darauf aufmerksam machen und warnen:

Am Unterschleissheimer See wurden wohl Pfützen mit Säure versetzt!

Und da die meisten Hunde gerne beim Gassigehen aus Pfützen trinken oder sich darin „suhlen“, ist erhöhte Vorsicht geboten.

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Meine Frau ist da glücklicherweise konsequenter und „rigoroser“ – Luke und Lily dürfen bei ihr nie aus Pfützen trinken. Ich sah das bis gerade eben immer etwas lockerer, besonders da ich bei längeren Spaziergängen nicht immer Wasser für die beiden dabei habe. Und da kommt so eine „sauber aussehende“ Pfütze immer sehr gelegen…

Also, bitte passt auf und lasst Eure Vierbeiner lieber nicht daraus trinken bzw. konditioniert sie entsprechend, daß sie in Zukunft um Pfützen einen kleinen Bogen machen. Man kann nie vorsichtig genug sein!

Viele liebe Grüße
Chris

Der letzte Schnee…

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Hallo Ihr Lieben,

bevor es jetzt so langsam mit den schönen Bildern vom Frühling, also endlich wieder mit grünen Wiesen, blühenden Büschen und Bäumen mit voller Blätterpracht losgeht, haben wir noch ein paar Eindrücke von unserem letzten Schnee-Ausflug mit Luke und Lily.

Die beiden lieben Schnee – da sind sie wie kleine Kinder 😉 ! Und somit ist es klar, daß sie sich beim ausgedehnten Gassigehen auch immer richtig austoben müssen bzw. dürfen. Sie jagen sich, sie wirbeln Schneewolken auf und sie versuchen natürlich auch, Mäuse und Maulwürfe UNTER dem Schnee und unter dem gefrorenen Boden „zu stellen“…

So schön der Schnee ist und so toll es ist, den begeisterten Labis beim Spielen zuzuschauen – jetzt ist es langsam genug mit dem Winter und höchste Eisenbahn für den Sommer. Der Frühling ist ja jetzt endlich angekommen…

Viel Spaß mit den Bildern und viele Grüße,
Chris

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Last-Minute-Geschenke

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Hallo Ihr Lieben,

nachdem demnächst – wer hätte es bei 12°C und strahlendem Sonnenschein, grünen Wiesen und vermutlich bald wieder blühenden Büschen und Sträuchern gedacht – Weihnachten ist, haben Luke und Lily ein paar gaaanz heiße Tipps für Hunde-Last-Minute-Geschenke. Diese Tipps sind gleichzeitig das Ergebnis eines einjährigen – also in diesem Falle tatsächlich eines dreihundertfünfundsechzig-Tage-langen – Dauer(streß)tests, es handelt sich hier nämlich um zwei der absoluten Lieblingsspielsachen der beiden.

Wenn Ihr also noch auf der Suche nach einem tollen Geschenk für Euren Vierbeiner seid oder wenn Ihr über die Feiertage bei jemandem eingeladen seid, der einen lieben Hund hat, der ebenfalls beschenkt werden sollte, dann schaut jetzt ganz genau hin:

  • Puppy & Prince Hundespielzeug „Football“
    Link zum Shop-Artikel
    Dieser Football ist Lily’s Favorit und ist hier bei uns eigentlich jeden Tag mehrmals im Einsatz, manchmal – wenn er frisch befüllt ist – sogar stundenlang am Stück. Der Clou ist, daß man diesen Football mit Guttis befüllen kann. Das scheppert dann so schön und man muß den Football permanent mit voller Wucht auf den Boden schmeissen, damit das Gutti zerbröselt und Stück für Stück, Brösel für Brösel herauskommt. Als Labi ist man ja von Haus aus EXTREM schlau, deshalb hat man diesen Trick auch sofort raus. Hier scheppert es manchmal tatsächlich stundenlang, bis einem entweder die Ohren klingeln oder das Gutti komplett zerbröselt ist. Je nach dem, was zuerst eintritt.Die Qualität des Kautschuk-Footballs ist EXTREM gut und hochwertig. Abgesehen davon, daß bei den Puppy & Prince Artikeln nur hochwertige und unbedenkliche Materialien zum Einsatz kommen, ist das Ding echt erstaunlich stabil. Wie gesagt – hier spielen zwei Labikinder tagtäglich damit und der Football sieht im Prinzip aus wie am ersten Tag. Und glaubt mir – weder Luke, noch Lily gehen „vorsichtig“ damit um, wenn sich Essen darin befindet. Dann ist der Football nur noch Beute, und die muß ja bekanntlich erlegt werden 🙂 !Ein kleiner Zusatz-Tipp für die Befüllung: Die Pedigree „Markies Trios“ (Link) passen perfekt und passgenau in die große Öffnung des Footballs und fallen nicht mehr von alleine heraus. So hat der Hund echt einige Zeit zum Schmeissen und Werfen, bis die Guttis langsam herausbröseln. Achtet nur darauf, nicht die „Minis“ zu kaufen, denn die sind zu klein.
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  • Puppy & Prince Hundespielzeug „Funny Lamb“
    Link zum Shop-Artikel

     

    Das Schaf ist speziell Luke’s absolutes Lieblingsspielzeug (neben allen möglichen Tennisbällen!) – dieses Schaf musste echt schon unglaublich viel mitmachen. Daß es noch nicht aufgrund einer Dauergehirnerschütterung den Dienst quittiert hat, wundert mich wirklich.

    Luke’s Begrüssungsritual ist ja, daß er ein Spielzeug präsentiert, wenn man nach Hause kommt. Er zeigt es wohlgemerkt nur her, anfassen darf man es dann natürlich nicht. Dieses Begrüssungsritualherzeigspielzeug ist zu 99% dieses Schaf. Es wird dann durch die Gegend gewirbelt, hin- und hergeschüttelt als gäbe es kein morgen mehr und quer durch’s Haus und wieder zurückgetragen. Auch zwischendurch wird es geschüttelt, manchmal – wenn Herrchen nicht schnell genug ist – darf es sogar den Garten sehen. Egal, bei welchem Wetter. Dann wird dem Schaf stolz jedes neue Loch gezeigt, das man gebuddelt hat. Auf dem Schaf wird auch geschlafen. Und wenn es vor lauter Begeisterung und Bespielung völlig triefend nass ist, wird kurz davon abgelassen.

    Als wir es nicht mehr mit anschauen konnten (Hundesabber und laaaange Spielphasen liessen das Schaf ziemlich grau aussehen), haben wir es mal bei 30° gewaschen. Das war schlimm für Luke, weil er eine gefühlte Ewigkeit auf sein Schaf verzichten musste. Aber als es dann getrocknet und schnupperfrisch wieder zurück war, wurde sofort alles nachgeholt. Dann war’s bald wieder grau.

    Auch hier ist in gewohnter Puppy & Prince Manier sehr hochwertiges Material gewählt worden und das ganze Spielzeug ist absolut strapazierfähig und stabil. Obwohl dieses Schaf in seinem einjährigen Dasein richtig viel mitmachen musste – und Luke und Lily sind sicherlich nicht dafür bekannt, zimperlich mit ihren Sachen umzugehen – ist es noch nicht kaputt gegangen. Okay, zugegeben – Luke hütet dieses Schaf wie seinen Augapfel, aber dennoch muß man den Hut vor dem Durchhaltevermögen des Schafs ziehen 😉 !

    Ich denke, das Geheimnis des Schafs ist, daß es ein Kuscheltier ist. Man kann draufliegen, man kann es hinter sich herziehen, man kann es schmeissen und wieder zurückbringen, man kann es zum Quietschen bringen (in jeder Pfote ist ein Quietschi versteckt) und man kann nach Herzenslust darauf herumknabbern und -beissen, denn der Kopf raschelt so schön. Und wenn man als junger Hundebub mal Sorgen hat, kann man dem Schaf alles ins Ohr flüstern und anvertrauen. Und danach legt man seinen Kopf drauf und schläft seelig ein. Ein Allroundtalent also 😉 !
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Das sind jetzt also die beiden aktuellen Lieblingsspielzeuge unserer beiden Labikinder und wir können sie Euch uneingeschränkt empfehlen. Wenn Ihr im Puppy & Prince Shop vorbeischaut, dann lasst Euch ggfs. nicht direkt vom Status „derzeit nicht auf Lager“ täuschen. Manchmal ist das Spielzeug doch auf Lager oder zumindest kurzfristig lieferbar. Probiert’s einfach aus…

Wenn Ihr wollt, können wir Euch immer mal wieder ein paar Tipps und Empfehlungen hier posten – Luke und Lily testen schliesslich jede Menge Spielzeug 😀 ! Meldet Euch einfach hier im Blog oder per Mail – Euer Feedback interessiert uns!

So, dann viel Spaß beim Shoppen und bis bald.

Viele Grüße,
Chris
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Leipzig – die beste Stadt für Hunde

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Hallo Ihr Lieben,

wir haben wieder einen heissen Tipp für alle Hundeeltern und deren Vierbeiner:

Nachdem wir Euch vor einigen Monaten schon mal eine Stadt empfohlen haben (damals Dresden, siehe Blogbeitrag Dresden auf 4 Pfoten), möchten wir Euch diesmal Leipzig etwas näher bringen und Euch zeigen, warum Leipzig für Hundehalter so perfekt ist 😉 !

Ein paar der bestechenden Fakten sind:

  • Leipzig hat die günstigste Hundesteuer in Deutschland
  • Leipzig ist die Stadt mit den meisten Freilaufflächen
  • 30 Hundesalons warten in Leipzig darauf, aus dem Matschmonster wieder ein Kuschelmonster zu machen 😉
  • 48 Tierärzte achten auf die Gesundheit Eurer Vierbeiner
  • uvm.

Schaut doch einfach mal auf folgender Seite vorbei Gelbe Seiten / Branchenbuch: Leipzig und seht, was für interessante Infos noch auf Euch warten – die Infografik ist nett gemacht 😉 ! Da sie aber richtig groß und vor allem lang ist, verweise ich Euch direkt auf die Seite und veröffentliche die Grafik ausnahmsweise mal nicht hier direkt im Blog…

Viel Spaß damit und – wer weiß – vielleicht inspiriert Euch der Beitrag ja, mit Eurem Vierbeiner eine Reise nach Leipzig zu unternehmen !?

Liebe Grüße,
Chris (mit Luke und Lily, die nur etwas von „Ausflug“ gehört haben und schwupps mit der Leine im Maul hinter mir stehen)

Giftköder-Radar – die App !

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Liebe Blogleser und Hundefreunde,

nachdem wir hier bei Labrador-Tagebuch.de arbeitsbedingt eine kleine Auszeit genommen haben und eigentlich ursprünglich mit ein paar neuen Bildern und Erlebnissen von Luke und Lily zurückkommen wollten, haben wir uns nun aber entschlossen, lieber einem sehr wichtigen Beitrag die volle Aufmerksamkeit zu schenken. Es geht um das unfassbare und leider brandaktuelle Thema GIFTKÖDER !

Wir werden von Freunden und Familienmitgliedern immer auf dem Laufenden gehalten, wenn hier im Umkreis mal wieder ein neuer Giftködervorfall publik wurde. Genauso alarmieren wir unsere Bekannten und befreundeten Hundeeltern, wenn wir zuerst davon erfahren. So lief das bislang – und obwohl man sich gegenseitig „so gut es ging“ informierte, blieb immer das ungute Gefühl und die Unsicherheit, daß man vielleicht doch mal mit den beiden Hunden in so eine Giftfalle tappen würde. Auch wenn man den Hunden schon im frühesten Welpenalter beigebracht hatte, beim Gassigehen NICHTS zu fressen – im Eifer des Gefechts kann so eine Fellnase das schon mal vergessen. Wer kann schon einer Wurst oder einem leckeren Hühnchen widerstehen, das wie auf dem Silbertablett präsentiert plötzlich vor einem im Gras liegt und so wundervoll duftet. Daß in diesem Fleisch oder in dieser Wurst dann Gift oder eine Rasierklinge ist, merkt man erst, wenn es zu spät ist…

Umso begeisterter war ich, als ich neulich beim Frühstück im Radio einen Beitrag hörte, bei dem es um eine Initiative, ein Webportal und eine App für iOS und Android ging: Giftköder-Radar !
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Ich holte gleich mein Handy, ging in den AppStore und holte mir diese App. Zunächst ist sie kostenlos, man kann aber auch auf die Pro-Version umsteigen. Das Tolle daran ist, daß man selbst festlegen kann, was einem dieser lebensrettende Service wert ist. Eine super Idee, wie wir finden!
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Ich startete die App sogleich und war zuerst einmal erschrocken, wieviele Meldungen mir da entgegenschlugen. Das Thema war tatsächlich erheblich größer und verbreiteter, als ich dachte bzw. befürchtete. Man hört im Radio ja nur immer die regionalen Fälle in der direkten Umgebung – aber über die eigene Region hinaus sieht es teilweise noch sehr viel schlimmer aus. In den Optionen der App legte ich erstmal den Umkreis fest, der für uns hier relevant ist. Ich entschied mich für 25km, da das der Radius ist, in dem wir uns meistens für Ausflüge mit dem Auto und für die normalen Gassigänge und Wanderungen bewegen.

Die gemeldeten Bereiche werden mit roten Stecknadeln markiert und man hat bei jeder Markierung die zugehörige Info, um welchen Giftköder es sich handelt und von wann die Meldung ist. Wirklich gut gemacht.

Hier seht Ihr ein paar Screenshots, die Euch vorab weitere Infos zur App geben:

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Die Push-Einstellung gewährleistet, daß ich auf dem Handy sofort informiert werde, wenn eine neue Meldung in unserer Region einging. Das alles löst das Giftköderproblem zwar nicht, sorgt aber für eine erhebliche Beruhigung.

Wer steckt hinter dieser Idee?

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Auf der Website Giftköder-Radar könnt Ihr alles nachlesen – sowohl die Entstehungsgeschichte, als auch sämtliche Infos rundum diesen Service. Natürlich könnt Ihr auch die Website nutzen, wenn Ihr Meldungen abgeben möchtet oder über gemeldete Vorfälle informiert werden wollt – falls Ihr kein Smartphone habt, auf dem es natürlich erheblich eleganter bzw. benutzerfreundlicher ist.

In der App gibt es noch einen speziellen Reiter, auf dem Ihr Notfallnummern und -adressen findet, falls es doch mal im Ernstfall um Sekunden gehen sollte…

Unserer Meinung nach sollte diese App auf keinem (Hundebesitzer-)Smartphone fehlen. Bitte teilt diesen Beitrag, empfehlt diese App Euren befreundeten Hundehaltern und helft mit, mit neuen Meldungen diesen hirnlosen Hundehassern das Handwerk zu legen!

Danke und viele Grüße,
Chris

Gut sozialisiert? Nö, gut traumatisiert!

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Liebe Blogleser und Hundeeltern,

unsere gute Freundin Gaby von Dinkelprinz (Dinkelprinz.de – die feine Hundekuchenmanufaktur) hat uns einen Link zu einem sehr interessanten Bericht geschickt, den ich Euch natürlich gleich weitergeben möchte. Der Beitrag ist von Ralph Rückert von der Kleintierpraxis Ulm / Söflingen gepostet worden (Link zum Blogbeitrag) – an dieser Stelle herzlichen Dank 😉 !

Bitte nehmt Euch die Zeit, den Beitrag komplett durchzulesen und auch das Video, das darin verlinkt ist, bis zum Ende anzusehen. Das Thema ist wichtig und birgt glaube ich tatsächlich viele Missverständnisse und falsche Herangehensweisen von uns Hundeeltern.

Here we go:

Ehre, wem Ehre gebührt: Die Idee für diesen Artikel habe ich aus dem gleich betitelten Blog-Eintrag von Andre Yeu, dem Besitzer der Hundeschule „When Hounds Fly“ in Toronto.

Genau so wie Andre wird es mir immer wieder mal schwindlig, wenn ich beobachte, was bei sogenanntem freien Hundespiel so alles passiert und was für psychische Langzeitschäden da gerade gesetzt werden, während die Besitzer das Ganze nichtsahnend lächelnd beobachten und sich in dem guten Gefühl sonnen, dass sie ihrem Hund in Bezug auf seine Sozialisation gerade was richtig Gutes tun.

Von allen Seiten – auch von uns – wird dem frischgebackenen Hundebesitzer empfohlen, den Kontakt seines Hundes zu anderen Hunden zu fördern, um eine möglichst gute Sozialisation zu erreichen. Nicht zuletzt zu diesem Zweck werden auch gern die Welpengärten der Hundeschulen besucht oder man geht gezielt auf den ortsüblichen „Hundestrichen“ spazieren. Eine gute Sozialisation ist auch nie wirklich abgeschlossen. Man kann sich also nicht auf im Welpenalter erworbenen Lorbeeren ausruhen, sondern sollte dem Hund immer wieder Gelegenheit zur Interaktion mit Artgenossen geben.

Nur, wie das im realen Leben oft verläuft, ist das leider grundverkehrt und führt bei einzelnen Hunden zu so gravierenden Traumatisierungen, dass die Besitzer damit dann lebenslang zu kämpfen haben, und zwar ohne auch nur zu ahnen, dass sie sich (und natürlich ihrem Hund) diese Suppe so richtig selbst eingebrockt haben.

Das zentrale Missverständnis ist ein Satz, den ich gar nicht mehr hören kann, ohne dass mir der Kamm schwillt: „Die machen das schon unter sich aus!“. Falsch, falsch und nochmals falsch!!! Wenn wir Hunde „das unter sich ausmachen“ lassen, dann vernachlässigen wir unsere Verpflichtungen gegenüber unserem eigenen Hund, unserem Schutzbefohlenen, auf sträflichste Art und Weise. Es ist ein Bruch der Vereinbarung, die wir mit unserem Hund haben: Er gibt uns buchstäblich alles, was er hat und was er ist. Er will uns immer gefallen und beobachtet uns so genau wie kein anderes Tier, um zu erfahren, was er dafür tun muss. Er legt sein ganzes Leben in unsere Hände, scheinbar bedingungslos, was aber nicht stimmt. Er erwartet dafür von uns in erster Linie Führung, Schutz und Sicherheit.

Es kann also absolut nicht angehen, dass wir über alles (Ernährung, Schlafplatz, Ausscheidungsverhalten, körperliche Bewegung, etc.) im Leben unseres Hundes bestimmen, uns aber in genau dem Moment raushalten, in dem unser Hund unsere Intervention am dringendsten benötigen würde; denn dadurch kann es sehr gut sein, dass wir ihn mit in den Schoß gelegten Händen entweder zum lebenslangen Opfer oder zum notorischen Täter formen.

Nehmen Sie sich bitte die sechs Minuten Zeit, dieses Video aus Sue Sternbergs Red Alert Behavior Series anzusehen, damit Sie verstehen, um was es mir geht.
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Wir sehen in diesem Video sowohl Opfer als auch Täter, beide durch ihre Besitzer zu dem gemacht, was sie sind. Die kleine braune Hündin wird fast durchgehend von anderen Hunden gemobbt, und zwar ziemlich übel. Sie versucht über längere Zeiträume verzweifelt, von ihrer Besitzerin Hilfe zu bekommen, während diese völlig ignorant auf ihrer Bank sitzt und wahrscheinlich der festen Überzeugung ist, dass sie gerade ihrer Hündin positive Sozialkontakte ermöglichen würde.
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In der zweiten Hälfte des Videos sehen wir etwas, was auf Hundewiesen sehr häufig zu beobachten ist, aber in der Regel nicht als Problem erkannt wird: Es kommt zu einer kurzen Konfrontation zwischen dem weiß-schwarzen Terrier und der Husky-Hündin, danach wird der Terrier mit sehr hoher Geschwindigkeit über den Platz gejagt. Auf den ersten Blick sieht das nach Wettrennen und völlig harmlos aus, in Wirklichkeit, also im Kontext der vorhergehenden Konfrontation, ist das ein gefährlicher Vorgang, weil die Husky-Hündin keineswegs spielerisch mit dem Terrier um die Wette rennt, sondern ihn im Sinne einer Jagdsequenz verfolgt. Die Sache hat die ganze Zeit das Potenzial für ein Ende mit Blut und Tränen.
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Eine andere, im Video nicht gezeigte, aber immer wieder zu beobachtende und hochproblematische Angelegenheit ist das sogenannte Rolling (Umrempeln, Überrollen). Sieht von außen oft gar nicht so dramatisch aus, ist aber ein sehr aggressives Verhalten. Der Hund, der einen anderen überrollt, meint es ziemlich ernst. Und der, der überrollt wird, hat ohne Intervention seines Besitzers eventuell im weiteren Verlauf ganz schön schlechte Karten.
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Alle der in dem Video agierenden Hunde hätten ein Anrecht darauf gehabt, dass ihre Besitzer ruckzuck einschreiten. Bei den Opfern, um die hochgradig verängstigende Situation unverzüglich zu beenden, damit es nicht zur weiteren Traumatisierung kommt, bei den Tätern, damit diese nicht immer noch weiter in ihrem (teilweise selbstbelohnenden) Verhalten bestätigt und letztendlich unerträgliche Rowdies werden. Ein solches Einschreiten kann sehr einfach sein, wie in dem Fall mit der kleinen braunen Hündin: Man geht zwischen die Hunde und nimmt seinen eigenen, also den ängstlichen Hund, kurzerhand aus dem Getümmel raus. Es kann sich aber auch als sehr problematisch darstellen: Eine High-Speed-Verfolgungsjagd wie zwischen dem Husky und dem Terrier ist so gut wie gar nicht zu unterbrechen. In diesem Fall wäre entschlossenes Eingreifen zu einem früheren Zeitpunkt notwendig gewesen. Dafür bräuchte es aber die hochkonzentrierte Aufmerksamkeit der Besitzer(innen) aller beteiligten Hunde. Die freie Interaktion mehrerer Hunde ist absolut nicht der richtige Zeitpunkt, um sich die Landschaft anzusehen oder auf seinem Smartphone rumzudaddeln.
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Noch besser wären einige der in dem Video auftretenden Hunde – speziell natürlich die kleine braune Hündin – erst gar nicht auf diesen Hundespielplatz gebracht worden. Lieber kein Sozialkontakt als so ein Käse! Wenn man böse wäre, könnte man wetten, dass die Besitzerin später zu Hause die Internet-Foren durchackert, um sich Tipps für die Behandlung ihres armen Angsthundes geben zu lassen, den sie selber produziert hat und den sie immer noch ängstlicher macht.
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Damit wir uns nicht falsch verstehen: Auch ein Hund muss nicht in Watte gepackt werden. Er darf – besser sogar: sollte! – in freier Interaktion mit Artgenossen auch mal frustriert, gestresst oder in gewissen Grenzen angegangen/zurechtgewiesen werden. Aber nur so weit, wie seine individuellen Bewältigungs-Strategien ausreichen. Die Hündin im Video ist völlig überfordert und weiß sich absolut nicht mehr zu helfen. Es ist unsere Aufgabe als Besitzer, die Zeichen richtig zu deuten und punktgenau zu erkennen, wann es für unseren Hund einfach zu viel wird. Das ist rasseabhängig und auch individuell höchst unterschiedlich, weshalb es dafür keine allgemeingültigen Ratschläge geben kann. Wenn Sie sich aufgrund mangelnder Erfahrung unsicher fühlen, ob Sie korrekt erkennen können, ab wann Ihr Hund mit einer Situation nicht mehr alleine klar kommt, müssen Sie sich von einer Fachfrau oder einem Fachmann helfen lassen. Die tun das gerne!
Womit wir bei den Hundeschulen wären. Nach meiner Erfahrung sind die Zeiten (und die gab es durchaus!) von „Die regeln das schon untereinander“ lange vorbei. Viele Trainerinnen und Trainer sind wirklich sehr aufmerksam und intervenieren bei Bedarf sofort. Trotzdem kann man immer noch manchmal beobachten, dass in Welpengarten-Stunden alle Besitzer(innen) um die Trainerin oder den Trainer herumstehen und aufmerksam zuhören, während – völlig unbemerkt – ein Welpe gnadenlos in die Ecke gemobbt wird. Bleiben Sie aufmerksam! Sowas darf speziell in dieser supersensiblen Phase im Leben Ihres Hundes einfach nicht passieren und wäre ein sehr guter Grund, die Hundeschule zu wechseln.
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Andersrum wird aber auch ein Schuh draus: Viele frischgebackene Hundebesitzer(innen) sind (so ganz im Innersten) ein wenig stolz, wenn sich ihr Welpe in seiner Gruppe als besonders durchsetzungsstark erweist. Man sieht keinen Grund zum Eingreifen; gibt einem ja irgendwie ein gutes Gefühl – aber in der Regel halt nur bis zur Geschlechtsreife. Dann hat man plötzlich einen unerträglichen Rüpel an der Backe und wundert sich. Eine gute Trainerin, ein guter Trainer wird Ihnen auch das frühzeitig begreiflich zu machen versuchen.
Achten Sie darauf, dass bei Welpenstunden keine Interaktionen mit halbwüchsigen Hunden zugelassen werden. Für robuste Welpen mancher Rassegruppen mag es kein großes Problem sein, wenn sie mal schnell von einem Halbstarken ein wenig rumgerollt oder überrannt werden, bei anderen wird aber schon zu diesem frühen Zeitpunkt der Keim für lebenslange Aversionen gelegt. Eine korrekte Welpengruppe besteht aus maximal sechs Tieren halbwegs gleichen Alters und von halbwegs ausgeglichener Körpergröße. Ein acht Wochen alter Chihuahua kann nicht einfach mit 16wöchigen Welpen von Großrassen oder mit mehreren rabiaten Terriern in die selbe Gruppe geworfen werden.
Es ist mir natürlich bewusst, dass auch Hundeschulen wirtschaftlich arbeiten müssen, und dass es durch die zahlreichen Konkurrenz-Betriebe oft nicht einfach ist, rentable Welpenkurse nach diesen Maßgaben zusammen zu stellen, aber das kann andererseits nicht Ihre Sorge als Welpenbesitzer sein, denn Sie allein müssen es ausbaden, wenn schon so früh etwas entscheidend schief geht, weil alters-, rasse- oder größenbedingte Unterschiede nicht berücksichtigt wurden.
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Also: Halten Sie sich NICHT raus! Greifen Sie ein, und zwar sowohl, wenn Ihr Hund das Opfer ist, als auch, wenn er sich zum Täter entwickelt. Ihr Hund schaut zu Ihnen auf und vertraut Ihnen in allen Dingen. Dieses Vertrauen können Sie grausam und nachhaltig enttäuschen, wenn Sie nicht dazu bereit sind, Ihren Hund vor jeglichen Schäden zu schützen, auch und gerade durch Artgenossen. Die meisten Besitzer(innen) würden hochgradig aggressiv reagieren, wenn ein Fremder nach ihrem Hund treten oder schlagen würde. Das ist okay, aber es macht dann eben auch keinen Sinn, locker daneben zu stehen, während der selbe Hund gerade von einem Artgenossen untergepflügt wird. Und sollte es Ihr Hund sein, der sich gerade im Unterpflügen eines anderen übt, dann wischen Sie mal schnell das stolze Grinsen aus dem Gesicht und gehen Sie dazwischen.
Bleiben Sie uns gewogen, bis bald, Ihr
Ralph Rückert
© Kleintierpraxis Ralph Rückert, Bei den Quellen 16, 89077 Ulm / Söflingen
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Ich bin gespannt, was Ihr zu diesem Beitrag sagt und wie Ihr die ganze Verhaltensgeschichte seht – ich bin fast sicher, daß wir alle schon mal diesen „Lass-die-mal-machen-die-machen-das-schon-unter-sich-aus-Gedanken“ hatten und in dieser Situation sicherlich genauso falsch reagiert haben. 
 
Würde mich sehr über ein paar Rückmeldungen und Meinungen freuen 😉 !
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Viele liebe Grüße und bis bald,
Euer Chris
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1.950 – ein Rekord zum Jahreswechsel !!

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Das Jahr 2014 ist zu Ende und das neue Jahr 2015 ist schon fast zwei Wochen alt – wie die Zeit vergeht… Nach all dem Trubel zum Jahreswechsel und dem Start in den Arbeitsalltag, den viele heute am 7. Januar wieder antreten mussten, ist eine ganz wichtige und für uns sehr bedeutende Zahl fast etwas in den Hintergrund geraten. Die Zahl ist 1.950 – in Worten Eintausendneunhundertundfünfzig!

Wir meinen damit nicht den Start der 50er Jahre. Diese Zahl steht für die Besucher im Monat Dezember 2014 !!! Ja, Ihr habt richtig gelesen – unser Blog Labrador-Tagebuch.de hatte im Dezember ganze 1.950 Besucher und somit hatten wir den bisher erfolgreichsten, meistbesuchten, meistgelesenen und meistkommmentierten Monat ever. Ever ever! Und dafür bedanken wir vier uns bei Euch ganz, ganz herzlich 😉 !!!

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Ehrlich gesagt sind wir schon ein wenig stolz, da uns solche beeindruckenden Zahlen zeigen, daß unsere Geschichten, Bilder, Erlebnisse und die Art, wie wir diesen Blog bzw. dieses Portal hier führen, bei Euch sehr gut ankommen und Euren Alltag doch etwas versüssen.

Für die Zukunft haben wir auch einiges vor: Zuerst wird endlich die Rubrik „unsere Freunde“ mit Leben gefüllt (die Arbeit stapelt sich hier, aber wir schaffen das – versprochen!), dann folgen weitere Geschichten unserer kleinen Felltorpedos und außerdem vielleicht eine Rückkehr von Luke & Lily zu facebook, mal sehen. Eventuell kommen auch neue Rubriken hinzu…

Auf alle Fälle würden wir uns sehr freuen, wenn Ihr uns etwas unterstützt – mit Ideen, Anregungen und gerne auch mit eigenen Geschichten. Wenn Ihr hier im Blog etwas vermisst, dann sagt uns Bescheid. Wenn Ihr gerne zu bestimmten Themen mehr lesen würdet, dann meldet Euch. Wenn Ihr eigene Tipps, Bezugsquellen und Erfahrungsberichte habt, dann immer her damit. Nur keine Scheu 😉 !

Wir freuen uns auf das neue Jahr und auf alle lustigen Erlebnisse, die auf uns zukommen werden. Luke und Lily hecken sicherlich insgeheim schon wieder das Eine oder Andere aus und überraschen uns schon bald damit. Nicht, daß es Frauchen und Herrchen irgendwann langweilig wird 😉 !

Vielen Dank nochmal und bis ganz bald!
Eure Webers mit Luke & Lily

Puppy & Prince – Hundezubehör

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Liebe Labikinder und liebe Labi- bzw. Hundeeltern,

bald ist Weihnachten 😉 !!!
Und speziell zu Weihnachten ist man natürlich besonders auf der Suche nach tollen Geschenken und Spielsachen für den kleinen Vierbeiner, der ja schliesslich ebenso überrascht werden will wie wir Menschen. Wir haben schon die ganze Zeit die Augen offen gehalten und mal hier etwas mitgenommen (spezielle Leckerlis für den Advent), mal dort etwas besorgt (z.B. Ersatzquietschetennisbälle). Die richtig dollen und pfiffigen Spielsachen für die Bescherung am Heiligen Abend waren aber bislang nicht dabei. Vor allem „haltbar“ müssen sie sein, das ist bei unseren zwei Labi-Geschwisterchen eben SEHR wichtig. Sonst ist nach spätestens zwei Tagen Schluß mit lustig und das Spielzeug landet völlig zerkaut in der Tonne.

Und just im richtigen Augenblick landete ein Mail in Luke’s und Lily’s Postfach: Die lieben Mitarbeiter von

Puppy & Prince – die Welt des schönen Hundezubehörs

haben sich bei uns gemeldet und uns einen Einkaufsgutschein zur Verfügung gestellt. Luke und Lily sollten sich aus dem Sortiment etwas aussuchen und dann – mit ein paar Fotos gespickt – darüber berichten. Tja – wer Labis kennt, der weiß, daß die da nicht erst drüber nachdenken, sondern sofort mit ungeschickten Pfotenbewegungen im Onlineshop umherklicken.

Frauchen und ich schalteten uns dann ein und stöberten mit den beiden etwas im Shop.

Von der Aufmachung des Shops waren wir auf Anhieb begeistert und fanden uns sofort zurecht. Das Angebot ist eher auf Spielsachen, Bio-Artikel und Zubehör ausgelegt. Futter etc. findet man hier nicht. Ist aber auch nicht schlimm, dafür gibt’s ja nun schon diverse Alternativen. Was uns vielmehr interessierte, war die Frage, ob diese Spielsachen von Puppy & Prince qualitativ hochwertig sind und vor allem auch diesem achtpfotigen, niemals müde werdenden, Jagdgeschwader Stand halten können.

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So landeten neben einer schönen Leine und einem Halsband für Lily (das hat Frauchen ausgesucht!) auch ein paar Spielsachen und natürlich der obligatorische Ball (der so nett unkoordiniert und vor allem unvorhersehbar herumspringen soll) im Einkaufswagen und wir gingen an die virtuelle Kasse.

Die Abwicklung war super einfach, wir erstellten kurz ein Kundenkonto, bestätigten separat nochmal per Mail den abonnierten Newsletter und zahlten. Nach wenigen Sekunden erhielten wir die Auftragsbestätigung per Mail und schon am nächsten Tag kam die Versandbenachrichtigung. Superschnell, ganz toll! Zwar hatten wir beim Aussuchen schon darauf geachtet, daß die Produkte möglichst mit „auf Lager“ gekennzeichnet waren, aber trotzdem – es ging ratzfatz. So einen schnellen Versand ist man sonst nur als Prime-Kunde beim großen Onlineversandhaus gewohnt.

Am Wochenende klingelte dann der Postbote und überreichte uns das Paket. Luke und Lily saßen schwanzwedelnd daneben und wussten ganz genau, daß das alles für sie war.

Ausgepackt wurde natürlich zusammen mit den beiden und mit der Kamera. Viele Fotos sind es nicht geworden, denn wenn man sich gegen über 50kg geballte und vor allem neugierige Labikraft wehren muß, kann man parallel nicht auch noch schöne Fotos machen. Aber nicht so schlimm – die Vorfreude und Neugier der beiden ist auf den Fotos trotzdem gut zu sehen, nicht wahr 😉 ?

Wir haben nach dem ersten Auspacken und Beschnuppern die Sachen gleich wieder versteckt – schließlich haben wir das ja nur quasi als verlängerte Hand vom Christkind bestellt und organisiert. Hektisch, aufregend und spannend wird es dann am Heiligabend 🙂 !

Und wenn Luke und Lily dann ausgiebig mit den neuen Spielsachen gespielt haben und damit durch die Wohnung gefegt sind, werden wir ein kleines Review machen. Ihr wollt ja schliesslich bestimmt wissen, ob die Produkte so stürmischen jungen Hunden gewachsen sind, oder? Auf den ersten Blick machten sie jedenfalls einen stabilen und hochwertigen Eindruck.

Unser erstes Fazit ist also folgendes: Der Shop Puppy & Prince macht einen sympathischen und professionellen Eindruck und man bekommt nicht nur schnell die Ware, sondern auch kurzfristig eine persönliche Rückmeldung, wenn man doch mal eine Frage hat. Auf den Produktseiten findet man viele Erklärungen, Anleitungen zum Ausmessen von Halsbändern und Geschirren und auch immer wieder kurze Bewertungen von anderen Käufern. Die bei den Produkten abgebildeten Hunde sind quasi Teammitglieder und haben Model gespielt – die Produkte sind aber auch für größere Hunde, also nicht von den jeweiligen Bildern in die Irre führen lassen 😉 !

Vielleicht habt Ihr ja jetzt Lust bekommen, auch mal bei Puppy & Prince zu stöbern – wir würden uns freuen.
Viel Spaß und bis bald,

Eure Luke + Lily + Herrchen + Frauchen

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