Giftköder-Radar – die App !

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Liebe Blogleser und Hundefreunde,

nachdem wir hier bei Labrador-Tagebuch.de arbeitsbedingt eine kleine Auszeit genommen haben und eigentlich ursprünglich mit ein paar neuen Bildern und Erlebnissen von Luke und Lily zurückkommen wollten, haben wir uns nun aber entschlossen, lieber einem sehr wichtigen Beitrag die volle Aufmerksamkeit zu schenken. Es geht um das unfassbare und leider brandaktuelle Thema GIFTKÖDER !

Wir werden von Freunden und Familienmitgliedern immer auf dem Laufenden gehalten, wenn hier im Umkreis mal wieder ein neuer Giftködervorfall publik wurde. Genauso alarmieren wir unsere Bekannten und befreundeten Hundeeltern, wenn wir zuerst davon erfahren. So lief das bislang – und obwohl man sich gegenseitig „so gut es ging“ informierte, blieb immer das ungute Gefühl und die Unsicherheit, daß man vielleicht doch mal mit den beiden Hunden in so eine Giftfalle tappen würde. Auch wenn man den Hunden schon im frühesten Welpenalter beigebracht hatte, beim Gassigehen NICHTS zu fressen – im Eifer des Gefechts kann so eine Fellnase das schon mal vergessen. Wer kann schon einer Wurst oder einem leckeren Hühnchen widerstehen, das wie auf dem Silbertablett präsentiert plötzlich vor einem im Gras liegt und so wundervoll duftet. Daß in diesem Fleisch oder in dieser Wurst dann Gift oder eine Rasierklinge ist, merkt man erst, wenn es zu spät ist…

Umso begeisterter war ich, als ich neulich beim Frühstück im Radio einen Beitrag hörte, bei dem es um eine Initiative, ein Webportal und eine App für iOS und Android ging: Giftköder-Radar !
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Ich holte gleich mein Handy, ging in den AppStore und holte mir diese App. Zunächst ist sie kostenlos, man kann aber auch auf die Pro-Version umsteigen. Das Tolle daran ist, daß man selbst festlegen kann, was einem dieser lebensrettende Service wert ist. Eine super Idee, wie wir finden!
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Ich startete die App sogleich und war zuerst einmal erschrocken, wieviele Meldungen mir da entgegenschlugen. Das Thema war tatsächlich erheblich größer und verbreiteter, als ich dachte bzw. befürchtete. Man hört im Radio ja nur immer die regionalen Fälle in der direkten Umgebung – aber über die eigene Region hinaus sieht es teilweise noch sehr viel schlimmer aus. In den Optionen der App legte ich erstmal den Umkreis fest, der für uns hier relevant ist. Ich entschied mich für 25km, da das der Radius ist, in dem wir uns meistens für Ausflüge mit dem Auto und für die normalen Gassigänge und Wanderungen bewegen.

Die gemeldeten Bereiche werden mit roten Stecknadeln markiert und man hat bei jeder Markierung die zugehörige Info, um welchen Giftköder es sich handelt und von wann die Meldung ist. Wirklich gut gemacht.

Hier seht Ihr ein paar Screenshots, die Euch vorab weitere Infos zur App geben:

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Die Push-Einstellung gewährleistet, daß ich auf dem Handy sofort informiert werde, wenn eine neue Meldung in unserer Region einging. Das alles löst das Giftköderproblem zwar nicht, sorgt aber für eine erhebliche Beruhigung.

Wer steckt hinter dieser Idee?

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Auf der Website Giftköder-Radar könnt Ihr alles nachlesen – sowohl die Entstehungsgeschichte, als auch sämtliche Infos rundum diesen Service. Natürlich könnt Ihr auch die Website nutzen, wenn Ihr Meldungen abgeben möchtet oder über gemeldete Vorfälle informiert werden wollt – falls Ihr kein Smartphone habt, auf dem es natürlich erheblich eleganter bzw. benutzerfreundlicher ist.

In der App gibt es noch einen speziellen Reiter, auf dem Ihr Notfallnummern und -adressen findet, falls es doch mal im Ernstfall um Sekunden gehen sollte…

Unserer Meinung nach sollte diese App auf keinem (Hundebesitzer-)Smartphone fehlen. Bitte teilt diesen Beitrag, empfehlt diese App Euren befreundeten Hundehaltern und helft mit, mit neuen Meldungen diesen hirnlosen Hundehassern das Handwerk zu legen!

Danke und viele Grüße,
Chris

One Response to Giftköder-Radar – die App !

  1. Felix sagt:

    Da bin ich der gleichen Meinung. Sollte eine absolute Pflicht für jeden Hundehalter sein. Man glaubt gar nicht wo überall die Giftköder verteilt werden. Man glaubt eigentlich immer, dass einem selbst – oder in seiner Gegend – sowas nicht passiert, aber da täuscht man sich. Erst vor ein paar Monaten hat ein Hund auf „meiner“ Gassirunde einen erwischt – und er hat´s nicht überlebt.
    Selbst auf dem Dorf ist man nicht sicher davor. Bei meinem Schwiegervater in einer Kleinstadt laufen sehr viele Hunde nur noch mit Maulkorb rum – nicht weil sie aggressiv sind – sondern zum Schutz vor Giftköder, weil dort eine zeitlang sehr viele ausgelegt wurden.

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