Kong, der Hundesitter

Um es gleich vorwegzunehmen: Nein, wir haben unsere beiden Schätze NICHT in fremde Hände gegeben, wie es der Titel „Hundesitter….“ suggerieren könnte. Der Titel bedeutet eigentlich nur, daß Kong-Produkte die besten Hundesitter, Hundeablenker und Hundebespasser sind 🙂 !

„Kong“ ist – wie wir in diesem Beitrag hier schon mal beschrieben haben – der Hersteller von einfach genialem und genial einfachem Hundespielzeug. Die meisten Kongs können mit Leckerlis befüllt werden und der Hund hat dann die Aufgabe, sich Gedanken darüber zu machen, wie er an diese Guttis herankommt. Nachdem in den meisten Fällen idealerweise die Guttis größer sind als die Öffnung im Kong (man kann den Kong in dem Fall nur befüllen, in dem man ihn kräftig zusammendrückt und so die Leckerlis hineinbugsiert), steht der Hund vor einer Herausforderung.

Abgesehen davon, daß der Kong durch seine konische Form nicht gleichmässig am Boden rollt, sondern eher kreiselt (was an sich schon die volle Aufmerksamkeit der Hundes weckt), wirkt er durch das recht feste Kautschukmaterial extrem anziehend. Er kann durch beherztes Zubeissen zwar etwas zusammengedrückt werden, aber trotzdem ist er so stabil, daß er nahezu unkaputtbar ist. Luke und Lily beissen schon ewig auf den Dingern herum – das konnte den Kongs aber nichts anhaben. SEHR GUT 🙂 !

Wir haben diese Kongs nun schon einige Monate. Damals haben wir sie eher aus Verzweiflung gekauft, weil unsere beiden Labikinder an ALLEM ihre neuen Zähne ausprobieren wollten und die meisten Hundespielsachen eben recht schnell ihren Geist aufgaben und einfach kaputt waren. Schade – aber so kamen wir zum Kong. Die Kongs lächeln nur müde, wenn sie von Luke und Lily malträtiert werden 😉 ! Lange Zeit waren die Kongs in der Ecke gelegen, weil der Garten und die Hundehütte und die vielen Stöcke, Holzstämme und Rindenstücke (wo, zefix, haben die eigentlich diese großen Rindenstücke her ???) interessanter waren. Aber jetzt – seit ca. einer Woche – schleudern sie sie wieder durch’s Haus.

Und da Labis ja sehr intelligent sind, dauerte es nicht lange, bis Lily heraus hatte, wie sie die Guttis am besten da herausbekommt. Wie oben schon erwähnt, sind die Guttis ja größer als die Öffnung im Kong. Somit fallen sie nicht einfach heraus. Wäre ja zu simpel. Lily nimmt nun also den Kong ins Maul, hebt den Kopf so hoch wie möglich und pfeffert den Kong anschliessend mit Nachdruck und lautem Knall auf den Boden. Hier natürlich auf HARTEN Boden, spricht aufs Laminat oder auf die Fliesen, da der Teppich oder die Decke die Wirkung ja abmildern. Das weiß Lily ganz genau. Sie wiederholt diesen Vorgang so lange, bis das Gutti durch die Wucht des Aufpralls zerbricht und die Leckerliteilchen herausfallen. Nicht schlecht, hmm ? Wenn ich das sehe, bin ich schon wieder stolz wie Oskar – herrlich 🙂 !

Kong-Toy

Einmal mit Guttis befüllt, sind die beiden dann stundenlang beschäftigt und spielen sich um Kopf und Kragen. Und wie ich von den lieben Mädels im Fressnapf Buchenau erfahren habe, kann man auch Frischkäse oder Leberwurst in den Kong geben, das Ganze kurz in den Gefrierschrank (damit die Paste/Masse/Creme/Streichwurst nicht herausläuft) und dann dem Hund kredenzen – den Varianten und Ideen sind hier fast keine Grenzen gesetzt…

Einziges Manko bei dieser Jagdtechnik: Uns klingen jetzt nicht nur die Ohren vom Dauerquietschen mit dem Tennisball (übrigens auch von Kong: Link), sondern nun auch vom permanenten Herumknallen des Kongs. Aber wie so oft: Ist der Labi glücklich, sind’s wir eben auch… 😉

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