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Dieser Blick…

Besonders diese kleinen, schwarzen Labiwelpenknopfaugen können einem das Herz schmelzen lassen 😉 !

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Schneenase

Auch im Winter wollten die beiden Labikinder am liebsten permanent draußen sein und liefen immer mit einem kleinen Häufchen Schnee auf der Schnauze herum…

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Lady-like

Ganz aufrecht und richtig stolz saß Lily auf dem Stein und schaute über ihre Ländereien – äh, ihren Garten… 😉

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Laubjäger

Die ersten Tage und Wochen waren für Luke und Lily unglaublich spannend, denn es war Herbst und sie mussten jedem einzelnen Blatt hinterher jagen 🙂 !

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Snowball

Ein kleiner weißer Labradorwelpe im weißen Schnee – er jagt jede einzelne Schneeflocke…

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Nachwuchsgärtner bei der Arbeit

Ein Glück, daß wir nun zwei Landschaftsgärtner in der Familie haben, die sich um die Pflege der Pflanzen kümmern…

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Zwei wie Pech und Schwefel

Gerade noch gerauft wie die Wilden und im nächsten Augenblick schon wieder gemeinsam beim Spielen…

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Ladies first…

Eigentlich habe ICH das Stöckchen gefunden und somit gehört es MIR. Aber ich bin ein Gentlehund und somit lasse ich Lily damit abzischen…

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Zwei Hunde, Ein Stöckchen

Wie immer haben sie zusammen draußen gespielt und – natürlich – haben sie auch wieder was gefunden. Diesmal ein Stöckchen, um das sie sich dann rauften…

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Couching mit Stoffhund…

Zwischendurch wird immer wieder zur Lieblingsstelle auf der Couch zurückgekehrt, wo auch die Hundekissen liegen. Und ab und zu nimmt man sich dann auch ein Spielzeug oder Kuscheltier mit…

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Zwei wie Pech und Schwefel

…sie sind immer zusammen, sie spielen draußen zusammen und sie liegen auch zusammen im Körbchen. Einfach unzertrennlich – Zwei wie Pech und Schwefel !

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Bloß nicht fallen lassen…

Solange dieser Knochen nicht bis auf den letzen Brösel aufgefuttert war, wurde er nicht aus den Augen, geschweigedenn fallen gelassen… 🙂

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Picknick in der Wiese

Naja, ein richtiges Picknick war es zwar nicht – aber lecker war der Knochen, den Luke da zu seinem ersten Geburtstag bekommen hatte, trotzdem…

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Beim Spielen eingeschlafen…

Der kleine Stoffhund war von Anfang an der Liebling der beiden – und jetzt wacht er natürlich über ihren Schlaf…

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Lily mit fetter Beute

Die Kleine jagt und erlegt alles – Blätter, Stöcke, Blüten und sogar Schneeflocken…

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Luke

Kurze Pause beim Spielen – die Neugier siegt eben doch immer wieder…

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Der Gockel in der Lederhose

Gleich am Anfang, als wir hier eingezogen sind, haben wir einen Quietschegockel in der Lederhose bekommen. Der schläft immer neben mir… 😉

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Der Sieg über den Riesenfußschuh

Wir haben von Herrchen so einen großen flauschigen Riesenfußschuh bekommen – und ICH habe ihn gebändigt und besiegt !

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Den geb ich nicht wieder her…

Endlich habe ich den Ball für mich alleine – versuch nur, ihn mir abzujagen… 🙂

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Brrrrrrr – erstmal schütteln…

Das kennen sie noch nicht – alles nass und kalt, da muß man sich nach einem beherzten Sprung in den „Tiefschnee“ erstmal schütteln…

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Ballspielen im Schnee

Zu zweit im Schnee herumzutollen ist einfach das Schönste…

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Mittagsschlaf mit Stofftier

Nach dem vielen ausgelassenen Spielen und Toben und den großen Entdeckungstouren durch Wohnung und Garten muß man auch mal einen ausgedehnten Mittagsschlaf machen – am besten mit dem Lieblingsstofftier 😉 !

Giftköder-Radar – die App !

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Liebe Blogleser und Hundefreunde,

nachdem wir hier bei Labrador-Tagebuch.de arbeitsbedingt eine kleine Auszeit genommen haben und eigentlich ursprünglich mit ein paar neuen Bildern und Erlebnissen von Luke und Lily zurückkommen wollten, haben wir uns nun aber entschlossen, lieber einem sehr wichtigen Beitrag die volle Aufmerksamkeit zu schenken. Es geht um das unfassbare und leider brandaktuelle Thema GIFTKÖDER !

Wir werden von Freunden und Familienmitgliedern immer auf dem Laufenden gehalten, wenn hier im Umkreis mal wieder ein neuer Giftködervorfall publik wurde. Genauso alarmieren wir unsere Bekannten und befreundeten Hundeeltern, wenn wir zuerst davon erfahren. So lief das bislang – und obwohl man sich gegenseitig „so gut es ging“ informierte, blieb immer das ungute Gefühl und die Unsicherheit, daß man vielleicht doch mal mit den beiden Hunden in so eine Giftfalle tappen würde. Auch wenn man den Hunden schon im frühesten Welpenalter beigebracht hatte, beim Gassigehen NICHTS zu fressen – im Eifer des Gefechts kann so eine Fellnase das schon mal vergessen. Wer kann schon einer Wurst oder einem leckeren Hühnchen widerstehen, das wie auf dem Silbertablett präsentiert plötzlich vor einem im Gras liegt und so wundervoll duftet. Daß in diesem Fleisch oder in dieser Wurst dann Gift oder eine Rasierklinge ist, merkt man erst, wenn es zu spät ist…

Umso begeisterter war ich, als ich neulich beim Frühstück im Radio einen Beitrag hörte, bei dem es um eine Initiative, ein Webportal und eine App für iOS und Android ging: Giftköder-Radar !
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Ich holte gleich mein Handy, ging in den AppStore und holte mir diese App. Zunächst ist sie kostenlos, man kann aber auch auf die Pro-Version umsteigen. Das Tolle daran ist, daß man selbst festlegen kann, was einem dieser lebensrettende Service wert ist. Eine super Idee, wie wir finden!
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Ich startete die App sogleich und war zuerst einmal erschrocken, wieviele Meldungen mir da entgegenschlugen. Das Thema war tatsächlich erheblich größer und verbreiteter, als ich dachte bzw. befürchtete. Man hört im Radio ja nur immer die regionalen Fälle in der direkten Umgebung – aber über die eigene Region hinaus sieht es teilweise noch sehr viel schlimmer aus. In den Optionen der App legte ich erstmal den Umkreis fest, der für uns hier relevant ist. Ich entschied mich für 25km, da das der Radius ist, in dem wir uns meistens für Ausflüge mit dem Auto und für die normalen Gassigänge und Wanderungen bewegen.

Die gemeldeten Bereiche werden mit roten Stecknadeln markiert und man hat bei jeder Markierung die zugehörige Info, um welchen Giftköder es sich handelt und von wann die Meldung ist. Wirklich gut gemacht.

Hier seht Ihr ein paar Screenshots, die Euch vorab weitere Infos zur App geben:

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Die Push-Einstellung gewährleistet, daß ich auf dem Handy sofort informiert werde, wenn eine neue Meldung in unserer Region einging. Das alles löst das Giftköderproblem zwar nicht, sorgt aber für eine erhebliche Beruhigung.

Wer steckt hinter dieser Idee?

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Auf der Website Giftköder-Radar könnt Ihr alles nachlesen – sowohl die Entstehungsgeschichte, als auch sämtliche Infos rundum diesen Service. Natürlich könnt Ihr auch die Website nutzen, wenn Ihr Meldungen abgeben möchtet oder über gemeldete Vorfälle informiert werden wollt – falls Ihr kein Smartphone habt, auf dem es natürlich erheblich eleganter bzw. benutzerfreundlicher ist.

In der App gibt es noch einen speziellen Reiter, auf dem Ihr Notfallnummern und -adressen findet, falls es doch mal im Ernstfall um Sekunden gehen sollte…

Unserer Meinung nach sollte diese App auf keinem (Hundebesitzer-)Smartphone fehlen. Bitte teilt diesen Beitrag, empfehlt diese App Euren befreundeten Hundehaltern und helft mit, mit neuen Meldungen diesen hirnlosen Hundehassern das Handwerk zu legen!

Danke und viele Grüße,
Chris

Gut sozialisiert? Nö, gut traumatisiert!

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Liebe Blogleser und Hundeeltern,

unsere gute Freundin Gaby von Dinkelprinz (Dinkelprinz.de – die feine Hundekuchenmanufaktur) hat uns einen Link zu einem sehr interessanten Bericht geschickt, den ich Euch natürlich gleich weitergeben möchte. Der Beitrag ist von Ralph Rückert von der Kleintierpraxis Ulm / Söflingen gepostet worden (Link zum Blogbeitrag) – an dieser Stelle herzlichen Dank 😉 !

Bitte nehmt Euch die Zeit, den Beitrag komplett durchzulesen und auch das Video, das darin verlinkt ist, bis zum Ende anzusehen. Das Thema ist wichtig und birgt glaube ich tatsächlich viele Missverständnisse und falsche Herangehensweisen von uns Hundeeltern.

Here we go:

Ehre, wem Ehre gebührt: Die Idee für diesen Artikel habe ich aus dem gleich betitelten Blog-Eintrag von Andre Yeu, dem Besitzer der Hundeschule „When Hounds Fly“ in Toronto.

Genau so wie Andre wird es mir immer wieder mal schwindlig, wenn ich beobachte, was bei sogenanntem freien Hundespiel so alles passiert und was für psychische Langzeitschäden da gerade gesetzt werden, während die Besitzer das Ganze nichtsahnend lächelnd beobachten und sich in dem guten Gefühl sonnen, dass sie ihrem Hund in Bezug auf seine Sozialisation gerade was richtig Gutes tun.

Von allen Seiten – auch von uns – wird dem frischgebackenen Hundebesitzer empfohlen, den Kontakt seines Hundes zu anderen Hunden zu fördern, um eine möglichst gute Sozialisation zu erreichen. Nicht zuletzt zu diesem Zweck werden auch gern die Welpengärten der Hundeschulen besucht oder man geht gezielt auf den ortsüblichen „Hundestrichen“ spazieren. Eine gute Sozialisation ist auch nie wirklich abgeschlossen. Man kann sich also nicht auf im Welpenalter erworbenen Lorbeeren ausruhen, sondern sollte dem Hund immer wieder Gelegenheit zur Interaktion mit Artgenossen geben.

Nur, wie das im realen Leben oft verläuft, ist das leider grundverkehrt und führt bei einzelnen Hunden zu so gravierenden Traumatisierungen, dass die Besitzer damit dann lebenslang zu kämpfen haben, und zwar ohne auch nur zu ahnen, dass sie sich (und natürlich ihrem Hund) diese Suppe so richtig selbst eingebrockt haben.

Das zentrale Missverständnis ist ein Satz, den ich gar nicht mehr hören kann, ohne dass mir der Kamm schwillt: „Die machen das schon unter sich aus!“. Falsch, falsch und nochmals falsch!!! Wenn wir Hunde „das unter sich ausmachen“ lassen, dann vernachlässigen wir unsere Verpflichtungen gegenüber unserem eigenen Hund, unserem Schutzbefohlenen, auf sträflichste Art und Weise. Es ist ein Bruch der Vereinbarung, die wir mit unserem Hund haben: Er gibt uns buchstäblich alles, was er hat und was er ist. Er will uns immer gefallen und beobachtet uns so genau wie kein anderes Tier, um zu erfahren, was er dafür tun muss. Er legt sein ganzes Leben in unsere Hände, scheinbar bedingungslos, was aber nicht stimmt. Er erwartet dafür von uns in erster Linie Führung, Schutz und Sicherheit.

Es kann also absolut nicht angehen, dass wir über alles (Ernährung, Schlafplatz, Ausscheidungsverhalten, körperliche Bewegung, etc.) im Leben unseres Hundes bestimmen, uns aber in genau dem Moment raushalten, in dem unser Hund unsere Intervention am dringendsten benötigen würde; denn dadurch kann es sehr gut sein, dass wir ihn mit in den Schoß gelegten Händen entweder zum lebenslangen Opfer oder zum notorischen Täter formen.

Nehmen Sie sich bitte die sechs Minuten Zeit, dieses Video aus Sue Sternbergs Red Alert Behavior Series anzusehen, damit Sie verstehen, um was es mir geht.
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Wir sehen in diesem Video sowohl Opfer als auch Täter, beide durch ihre Besitzer zu dem gemacht, was sie sind. Die kleine braune Hündin wird fast durchgehend von anderen Hunden gemobbt, und zwar ziemlich übel. Sie versucht über längere Zeiträume verzweifelt, von ihrer Besitzerin Hilfe zu bekommen, während diese völlig ignorant auf ihrer Bank sitzt und wahrscheinlich der festen Überzeugung ist, dass sie gerade ihrer Hündin positive Sozialkontakte ermöglichen würde.
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In der zweiten Hälfte des Videos sehen wir etwas, was auf Hundewiesen sehr häufig zu beobachten ist, aber in der Regel nicht als Problem erkannt wird: Es kommt zu einer kurzen Konfrontation zwischen dem weiß-schwarzen Terrier und der Husky-Hündin, danach wird der Terrier mit sehr hoher Geschwindigkeit über den Platz gejagt. Auf den ersten Blick sieht das nach Wettrennen und völlig harmlos aus, in Wirklichkeit, also im Kontext der vorhergehenden Konfrontation, ist das ein gefährlicher Vorgang, weil die Husky-Hündin keineswegs spielerisch mit dem Terrier um die Wette rennt, sondern ihn im Sinne einer Jagdsequenz verfolgt. Die Sache hat die ganze Zeit das Potenzial für ein Ende mit Blut und Tränen.
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Eine andere, im Video nicht gezeigte, aber immer wieder zu beobachtende und hochproblematische Angelegenheit ist das sogenannte Rolling (Umrempeln, Überrollen). Sieht von außen oft gar nicht so dramatisch aus, ist aber ein sehr aggressives Verhalten. Der Hund, der einen anderen überrollt, meint es ziemlich ernst. Und der, der überrollt wird, hat ohne Intervention seines Besitzers eventuell im weiteren Verlauf ganz schön schlechte Karten.
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Alle der in dem Video agierenden Hunde hätten ein Anrecht darauf gehabt, dass ihre Besitzer ruckzuck einschreiten. Bei den Opfern, um die hochgradig verängstigende Situation unverzüglich zu beenden, damit es nicht zur weiteren Traumatisierung kommt, bei den Tätern, damit diese nicht immer noch weiter in ihrem (teilweise selbstbelohnenden) Verhalten bestätigt und letztendlich unerträgliche Rowdies werden. Ein solches Einschreiten kann sehr einfach sein, wie in dem Fall mit der kleinen braunen Hündin: Man geht zwischen die Hunde und nimmt seinen eigenen, also den ängstlichen Hund, kurzerhand aus dem Getümmel raus. Es kann sich aber auch als sehr problematisch darstellen: Eine High-Speed-Verfolgungsjagd wie zwischen dem Husky und dem Terrier ist so gut wie gar nicht zu unterbrechen. In diesem Fall wäre entschlossenes Eingreifen zu einem früheren Zeitpunkt notwendig gewesen. Dafür bräuchte es aber die hochkonzentrierte Aufmerksamkeit der Besitzer(innen) aller beteiligten Hunde. Die freie Interaktion mehrerer Hunde ist absolut nicht der richtige Zeitpunkt, um sich die Landschaft anzusehen oder auf seinem Smartphone rumzudaddeln.
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Noch besser wären einige der in dem Video auftretenden Hunde – speziell natürlich die kleine braune Hündin – erst gar nicht auf diesen Hundespielplatz gebracht worden. Lieber kein Sozialkontakt als so ein Käse! Wenn man böse wäre, könnte man wetten, dass die Besitzerin später zu Hause die Internet-Foren durchackert, um sich Tipps für die Behandlung ihres armen Angsthundes geben zu lassen, den sie selber produziert hat und den sie immer noch ängstlicher macht.
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Damit wir uns nicht falsch verstehen: Auch ein Hund muss nicht in Watte gepackt werden. Er darf – besser sogar: sollte! – in freier Interaktion mit Artgenossen auch mal frustriert, gestresst oder in gewissen Grenzen angegangen/zurechtgewiesen werden. Aber nur so weit, wie seine individuellen Bewältigungs-Strategien ausreichen. Die Hündin im Video ist völlig überfordert und weiß sich absolut nicht mehr zu helfen. Es ist unsere Aufgabe als Besitzer, die Zeichen richtig zu deuten und punktgenau zu erkennen, wann es für unseren Hund einfach zu viel wird. Das ist rasseabhängig und auch individuell höchst unterschiedlich, weshalb es dafür keine allgemeingültigen Ratschläge geben kann. Wenn Sie sich aufgrund mangelnder Erfahrung unsicher fühlen, ob Sie korrekt erkennen können, ab wann Ihr Hund mit einer Situation nicht mehr alleine klar kommt, müssen Sie sich von einer Fachfrau oder einem Fachmann helfen lassen. Die tun das gerne!
Womit wir bei den Hundeschulen wären. Nach meiner Erfahrung sind die Zeiten (und die gab es durchaus!) von „Die regeln das schon untereinander“ lange vorbei. Viele Trainerinnen und Trainer sind wirklich sehr aufmerksam und intervenieren bei Bedarf sofort. Trotzdem kann man immer noch manchmal beobachten, dass in Welpengarten-Stunden alle Besitzer(innen) um die Trainerin oder den Trainer herumstehen und aufmerksam zuhören, während – völlig unbemerkt – ein Welpe gnadenlos in die Ecke gemobbt wird. Bleiben Sie aufmerksam! Sowas darf speziell in dieser supersensiblen Phase im Leben Ihres Hundes einfach nicht passieren und wäre ein sehr guter Grund, die Hundeschule zu wechseln.
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Andersrum wird aber auch ein Schuh draus: Viele frischgebackene Hundebesitzer(innen) sind (so ganz im Innersten) ein wenig stolz, wenn sich ihr Welpe in seiner Gruppe als besonders durchsetzungsstark erweist. Man sieht keinen Grund zum Eingreifen; gibt einem ja irgendwie ein gutes Gefühl – aber in der Regel halt nur bis zur Geschlechtsreife. Dann hat man plötzlich einen unerträglichen Rüpel an der Backe und wundert sich. Eine gute Trainerin, ein guter Trainer wird Ihnen auch das frühzeitig begreiflich zu machen versuchen.
Achten Sie darauf, dass bei Welpenstunden keine Interaktionen mit halbwüchsigen Hunden zugelassen werden. Für robuste Welpen mancher Rassegruppen mag es kein großes Problem sein, wenn sie mal schnell von einem Halbstarken ein wenig rumgerollt oder überrannt werden, bei anderen wird aber schon zu diesem frühen Zeitpunkt der Keim für lebenslange Aversionen gelegt. Eine korrekte Welpengruppe besteht aus maximal sechs Tieren halbwegs gleichen Alters und von halbwegs ausgeglichener Körpergröße. Ein acht Wochen alter Chihuahua kann nicht einfach mit 16wöchigen Welpen von Großrassen oder mit mehreren rabiaten Terriern in die selbe Gruppe geworfen werden.
Es ist mir natürlich bewusst, dass auch Hundeschulen wirtschaftlich arbeiten müssen, und dass es durch die zahlreichen Konkurrenz-Betriebe oft nicht einfach ist, rentable Welpenkurse nach diesen Maßgaben zusammen zu stellen, aber das kann andererseits nicht Ihre Sorge als Welpenbesitzer sein, denn Sie allein müssen es ausbaden, wenn schon so früh etwas entscheidend schief geht, weil alters-, rasse- oder größenbedingte Unterschiede nicht berücksichtigt wurden.
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Also: Halten Sie sich NICHT raus! Greifen Sie ein, und zwar sowohl, wenn Ihr Hund das Opfer ist, als auch, wenn er sich zum Täter entwickelt. Ihr Hund schaut zu Ihnen auf und vertraut Ihnen in allen Dingen. Dieses Vertrauen können Sie grausam und nachhaltig enttäuschen, wenn Sie nicht dazu bereit sind, Ihren Hund vor jeglichen Schäden zu schützen, auch und gerade durch Artgenossen. Die meisten Besitzer(innen) würden hochgradig aggressiv reagieren, wenn ein Fremder nach ihrem Hund treten oder schlagen würde. Das ist okay, aber es macht dann eben auch keinen Sinn, locker daneben zu stehen, während der selbe Hund gerade von einem Artgenossen untergepflügt wird. Und sollte es Ihr Hund sein, der sich gerade im Unterpflügen eines anderen übt, dann wischen Sie mal schnell das stolze Grinsen aus dem Gesicht und gehen Sie dazwischen.
Bleiben Sie uns gewogen, bis bald, Ihr
Ralph Rückert
© Kleintierpraxis Ralph Rückert, Bei den Quellen 16, 89077 Ulm / Söflingen
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Ich bin gespannt, was Ihr zu diesem Beitrag sagt und wie Ihr die ganze Verhaltensgeschichte seht – ich bin fast sicher, daß wir alle schon mal diesen „Lass-die-mal-machen-die-machen-das-schon-unter-sich-aus-Gedanken“ hatten und in dieser Situation sicherlich genauso falsch reagiert haben. 
 
Würde mich sehr über ein paar Rückmeldungen und Meinungen freuen 😉 !
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Viele liebe Grüße und bis bald,
Euer Chris
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Von Schüttlern und Schmeißern

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Es ist schon witzig, wie unterschiedlich Zwillinge doch manchmal sein können.
Luke und Lily ähneln sich in so vielen Dingen, Verhaltensweisen und Momenten wie ein Ei dem anderen: Wenn der eine Blödsinn macht, macht der andere allerspätestens eine halbe Millisekunde später genau denselben Blödsinn. Meistens sogar komplett zeitgleich.
Dann gibt’s aber Situationen und Anlässe, in denen die beiden gänzlich verschieden reagieren. Das Spiel- und Jagdverhalten ist so eine spezielle Situation:
Luke ist ganz klar der Schüttler, während Lily die Schmeißerin ist.

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Egal, was für ein Spielzeug der Kleine gerade im Maul hat – früher oder später wird es geschüttelt. Und zwar nicht nur sachte hin- und herbewegt, sondern im regelrechten Highspeedstreßtestmodus. Der Grund des Schüttelns ist dann aber nochmal zu unterscheiden: Entweder er macht das aufgrund von maximaler Freude und als Ausdruck bester Laune, oder aber er weiß nicht wohin mit seiner Kraft und seiner Energie. Das haben wir regelmäßig: Ich raufe mit ihm – gerne mal SEHR ruppig und ohne falsche Zurückhaltung – und irgendwann fangen seine Augen an zu leuchten, aus seinen Ohren und Nasenlöchern kommen kleine weiße Rauchwölkchen und er schaut wirr um sich. Dann weiß ich, daß er kurz vorm Überkochen ist und Schlimmeres verhindern will – sprich, er möchte Herrchen nicht komplett auseinandernehmen – und sucht sich eines seiner Spielzeuge (meistens Gonzo, das Schaf), um es mit aller überschüssigen Energie durch die Gegend zu schütteln.
In einer der Cesar-Millan-Hundeflüsterer-Folgen im Fernsehen habe ich schon mal so einen Fall gesehen: Da hat der Hund auch sein Spielzeug durch die Gegend geschmissen und ist völlig ausgeflippt, um nur ja nicht Herrchen oder Frauchen ZU DOLL ranzunehmen. So gesehen ist das ja fast schon eine Art Überdruckventil – also alles gut 🙂 ! Er ist also der Schüttler.

Lily ist dafür die Schmeißerin. Sie hat sehr schnell herausgefunden – schlaues Labimädchen eben – daß sie bei einem mit Guttis gefüllten Spielzeug oder Kong am schnellsten ans Ziel bzw. ans Leckerli kommt, wenn sie das Teil mit voller Wucht auf den Boden pfeffert. Sie nimmt z.B. den Kong dann ins Maul, streckt den Kopf so weit wie möglich nach hinten und schmeisst das Ding dann hin. Spätestens beim dritten Mal gibt eigentlich jedes handelsübliche Gutti auf und fällt in Bröseln heraus. Mission geschafft. Sehr schlau.
Was sie allerdings noch nicht weiß ist, daß z.B. eine Scheibe Wurst oder ein weicheres Gutti ein gänzlich anderes Verhalten an den Tag legt, als ein knuspriges hartes Hundeleckerli. Da kann sie schmeißen, so viel sie will – ein Radl Wurst zerbricht halt nun mal nicht. Lustig ist es dennoch, ihre Bemühungen dann zu beobachten, und beschäftigt ist sie damit auch immer eine ganze Weile…

Somit haben die beiden Rabauken tatsächlich ein ganz unterschiedliches Jagd- und Spielverhalten. Nur wenn sie miteinander raufen, wird weder geschüttelt, noch geschmissen – da wird einfach nur gerungen und Spaß gehabt 😉 !

Wie ist es bei Euren Felltorpedos? Wir sind gespannt…

Viele liebe Grüße,
Euer Chris

P.S.: Und wo wir schon beim geliebten Schüttelkuschelknisterschaf sind – demnächst kommt noch das Review von den Puppy & Prince Spielsachen, versprochen 😉 !

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Unsere Freunde: Sunny

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Hallo Ihr Lieben,

nachdem es jetzt hier im Blog aus beruflichen Gründen ein paar Tage bzw. Wochen recht still war, kommt endlich wieder etwas Schwung ins Tagebuch, und zwar in Form eines neuen Eintrags für Luke’s und Lily’s Poesiealbum.

Diesmal stellt sich die süße Sunny vor.
Sunny ist ein hübsches, blondes Labimädchen – auch wenn sie das selbst gar nicht hören mag. Aber hey, Sunny – Komplimente sind doch was Tolles 😉 !!! Luke schaut jedenfalls auch schon ganz interessiert auf den Bildschirm *lach*…

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Hier könnt Ihr die ersten Beiträge und Bilder von Sunny sehen:

Die Beiträge und Bilder unserer Freunde findet Ihr auch ganz bequem über die Navigations- bzw. Menüleiste oben unter dem Punkt “Unsere Freunde“:

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Viel Spaß beim Lesen – und Euch, Andrea und Sunny, ebenfalls vielen Dank für die tollen Berichte und Bilder ;) !!!

Bis bald,
Euer Chris

Unsere Freunde: Calla

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Hallo Ihr Lieben,

kaum ist der erste „Poesiealbumbeitrag“ von Hecs online, geht es Schlag auf Schlag und der zweite Eintrag ist online.

Diesmal stellt sich Calla vor:
Ein schwarzes, hübsches Labimädchen, das ihr Frauchen im Dummysport richtig stolz macht. Kein Wunder – alleine an den tollen Bildern kann man nicht nur sehen, wieviel Spaß Calla dabei hat, sondern auch, wie erfolgreich und zielstrebig sie ist.

Calla 9 Wochen mein Kuschelhund den brauche ich

Hier könnt Ihr die beiden ersten Beiträge von Calla sehen:

Die Beiträge und Bilder unserer Freunde findet Ihr auch ganz bequem über die Navigations- bzw. Menüleiste oben unter dem Punkt “Unsere Freunde“:

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Viel Spaß beim Lesen – und Euch, Kathi und Calla, vielen Dank für die tollen Berichte und Bilder ;) !!!

Bis bald,
Euer Chris

Unsere Freunde: Hector „Hecs“

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Hallo, Ihr Lieben!

Schon vor laaanger Zeit habe ich Euch von meiner Idee erzählt, hier eine Art Poesiealbum in Luke’s und Lily’s Tagebuch einzubauen.

Nun, das Poesiealbum ist an sich ja eine feine Geschichte, aber noch besser ist es, wenn wir jedem unserer 4-pfotigen Hundefreunde gleich eine eigene (Unter-)Seite widmen, oder?

Einige von Euch haben uns bereits Bilder geschickt und auch tolle Texte dazugeschrieben. Ich bin jetzt gerade dabei, diese Bilder und Texte auf die Seite hochzuladen. Luke und Lily freuen sich wie Bolle – und Frauchen und ich natürlich auch – daß jetzt so langsam die Freundesliste mit Leben gefüllt wird und man endlich zu den vielen Kommentaren in unseren Beiträgen das passende (Hunde-)Gesicht hat. Das ist doch gleich viel persönlicher, gelle 😉 ?

Noch etwas Allgemeines: Wir freuen uns IMMER, wenn wir von Euch immer mal wieder aktuelle Bilder bekommen und vielleicht auch noch ein paar Zeilen dazu, was Ihr zusammen erlebt habt… Das werde ich dann hier auf Eurer entsprechenden Seite veröffentlichen und Ihr habt somit auch gleichzeitig Euer eigenes kleines Tagebuch von Eurer Fellnase. Super, oder 🙂 ?

So, jetzt aber zurück zu unserem Freund Hector „Hecs“, den hier alle schon lange kennen und der nun endlich ein paar Bilder von sich zeigt.

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Hier findet Ihr seine ersten Beiträge:

Die Beiträge und Bilder unserer Freunde findet Ihr auch ganz bequem über die Navigations- bzw. Menüleiste oben unter dem Punkt „Unsere Freunde„:

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Viel Spaß beim Lesen – und Euch, Karin und Hecs, vielen Dank für die tollen Berichte und Bilder 😉 !!!

Bis bald,
Euer Chris

Winterschlaf und Frühjahrsmüdigkeit

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Luke und Lily sind – sagen wir mal – doch erstaunlich oft im Standby-Modus. Gut, sie gleichen das alles aus, indem sie dafür bis kurz vor der erneuten Schlafattacke und sofort nach dem erfolgreich absolvierten Schläfchen das Schweinchen rauslassen und richtig Rabatz machen, aber alles in allem sind die zwei momentan doch ganz schön verschlafen…

Zur Weihnachtszeit war’s klar und verständlich – alles war ganz schön aufregend: Plätzchen hier, Weihnachtsschmuck da, Geschenke dort. Für zwei halbwüchsige Labis sehr spannend. Und wer permanent gespannt ist, der muß ja zum Ausgleich auch erheblich öfter müde sein. Danach dann Silvester – wieder mit Aufregung, (reduziertem, aber immerhin) Geknalle und Besuch. Wieder spannend, wieder müde.

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Aber so langsam sollte sich das Gleichgewicht zwischen wach und schlafend doch wieder eingestellt bzw. eingependelt haben, oder? Nö, hier nicht – die beiden verbringen nach wie vor den halben Tag im Standby. Oft zu zweit in einem Körbchen – einfach weil’s halt NOCH kuscheliger ist als alleine, wir kennen das ja 😉 – oder leicht lächelnd und mit allen Vieren in die Höhe gestreckt auf der Couch (wo auch sonst).

Es bieten sich einem immer wieder die lustigsten Posen und wir müssen tatsächlich oft schmunzeln, wenn hier auf der Couch um die Wette gesägt wird…

Sind Eure Fellmützen momentan auch so müde? Wird Zeit, daß die wieder aus ihrem Winterschlaf-Standby-Modus erwachen – die Nachbarskatze wartet schließlich auch schon auf neue Action 😉 !

Viele verschlafene und verschneite Grüße,
Eure Webers

Wie wahr :) !!!

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[Luke’s und Lily’s Instagram-Shorties]

Wieder mal kommt ein kleiner Instagram-Beitrag – aber diesmal nicht direkt von mir und auch nicht mit einem Foto von Luke und Lily, sondern von unserer guten Instagram-Freundin Lotte. Sie hat dieses Bild mit dem SEHR wahren Spruch auf ihrem Account geposted und ich habe ihn – nachdem ich herzhaft gelacht und anschliessend heftig zustimmend mit dem Kopf genickt habe – einfach mal geklaut (nicht schamlos, aber immerhin) und möchte ihn Euch hier natürlich gleich präsentieren:

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Und ich wette, Ihr erkennt Euren Vierbeiner sofort wieder in dieser sinnigen und treffenden Hundeweisheit 🙂 !!!

Viele Grüße und einen tollen Wochenstart,
Euer Chris

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