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Familienausflug zum See

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Hallo Ihr Lieben,

was wir Euch ja überhaupt noch erzählen wollten (menno – das ist jetzt schon wieder soooo lange her…): Wir haben vor ein paar Wochen ganz spontan einen Familienausflug zum nahegelegenen See gemacht, und Omi und Opi waren auch dabei *freu* !!!

Zuerst war alles ganz normal: Wir waren alle daheim, Omi hat Luke und mir wieder leckere Guttis mitgebracht (ohne diese Leckerlis lassen wir Omi nämlich gar nicht erst zur Tür rein, das ist quasi so eine Art Eintrittsgebühr *lach*) und danach wurden wir wie üblich bespasst – erst von Papi und danach von Opi. Und dann plötzlich standen alle auf, zogen sich an und wir hörten das vertraute und geliebte Geklimper von unseren Leinen und Halsbändern. Wow, wie klasse – die wollten anscheinend mit uns Gassigehen! Das alleine wäre ja schon genial gewesen. Aber es sollte noch viel besser kommen: Herrchen ging in die Garage, fuhr das Auto raus und machte hinten unsere Labibox auf. Danach hob er uns nacheinander ins Auto (jupp, wir springen wegen unserer Gelenke immer noch nicht wild in der Gegend herum – es sei denn, wir wollen auf die Couch, aber die ist ja auch nicht sooo hoch), Omi und Opi stiegen auch ein und Herrchen und Frauchen nahmen ganz vorne Platz. Vor lauter Freude und Aufregung haben wir völlig vergessen zu fragen, wo es überhaupt hingehen sollte. Aber Papi hatte die lange Leine, dieses Kamerahalterungsding für Luke und noch ein Handtuch dabei. Also wenn mich nicht alles täuscht, war das ein klares Signal, daß es jetzt naß werden würde. Und „naß“ bedeutet „See“ und „schwimmen“ !!! Herrlich, endlich wieder plantschen.

Komischerweise dauerte die Fahrt nicht lang – genauer gesagt war sie nach einigen Minuten schon wieder vorbei. Wir fuhren über einen sehr schmalen und sehr hoppeligen Weg, der sicherlich für normale Autos und vor allem für normale Autofahrer so nicht existent gewesen wäre. Aber Herrchen ist da von Haus aus anders. Egal – wir fuhren also bis zu einer tollen Schranke und alle stiegen aus. Wir zwei wussten immer noch nicht, worum es ging. Die Tür hinten ging auf und wir wurden auf den Boden gehoben und angeleint. Dann zog Papi dem Luke wieder seine Kamerauniform mit der GoPro (Anm.: Über das GoPro „The Fetch“ im harten Labi-Einsatz wird hier im Blog nochmal separat berichtet!) an und wir gingen ein paar Meter. Und plötzlich tat sich vor uns ein richtig toller See auf! Links war ein kleiner See und rechts ein größerer. Da durften wir aber nicht hin, weil da erstens ein Anglermensch stand (der eh‘ schon komisch geschaut hat) und zweitens mitten im See zwei riesige weiße Vögel (Papi meinte, es wären Schwäne) vor sich hintrieben. Das wäre schon cool gewesen, direkt vor dem Angler eine Ar***bombe in den See zu machen und dann direkt zu den Schwänen hinzurudern – aber wir wollten ja brav sein. Zumindest kurz. Den Schein wahren, Ihr versteht… 😉

Herrchen leinte uns dann nach erneuten mahnenden Worten (also ob DAS war bringen würde. Mal ehrlich, Leute….) ab und wir überschlugen uns fast, als wir mit Karacho zum kleinen See hinuntergaloppierten. Wow, das war super – wir sprangen ins Wasser, tauchten uns gegenseitig unter (also ehrlich gesagt tauchte nur ICH den Luke unter und der hatte genug damit zu tun, wieder an die Oberfläche zu kommen – aber so machen das Geschwister nun mal…), kamen wieder raus, schüttelten uns genau neben Papi oder Opi wieder trocken, um dann direkt wieder ins Wasser zu springen. Das machten wir gefühlte 100 Mal und es wurde einfach nicht langweilig. Zwischendurch sind wir immer wieder weggelaufen, um mit noch mehr Karacho und noch mehr Anlauf wieder zurückzurennen und in hohem Bogen wieder ins Wasser zu springen. Papi hatte diese echt fiese Pfeife dabei. Und immer dann, wenn wir etwas weiter wegliefen, ertönte dieser unfassbar hohe Ton. Ich sag’s Euch – da geht Ihr freiwillig bei Fuß… daß die Autoscheiben da nicht gesprungen sind, war echt ein Wunder.

Wir hatten so viel Spaß, daß wir die Zeit völlig vergessen haben. Irgendwann hat Herrchen uns dann wieder eingefangen und es ging zurück zum Auto. Da wurden wir dann mit dem großen Handtuch abgeruffelt – was speziell Luke ja immer dazu veranlasst, sich regelrecht ins Handtuch zu vergraben und anzufangen, wilde Laute von sich zu geben. Der angenehme und natürliche Mischduft von Algen, Schmodder, Fischlis und sonstwas für Zeug war für uns toll, quasi ein kostenloses Eau de Labí. Unsere Menschen fanden das leider gar nicht so gut und so fuhren wir mit offenen Fenstern nach Hause.

Dieser kurze Ausflug, der völlig unverhofft und überraschend kam, war superschön und zum Glück haben Opi und Papi wieder ein paar Fotos gemacht, damit wir Euch alles zeigen können.

Macht Ihr auch solche Ausflüge? Und wenn ja – wo fahrt Ihr immer so hin?

Viele liebe Grüße,
Eure Lily

Urlaub am Meer :)

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Hallo Ihr Lieben,

eeeeeendlich ist es soweit, wir können Euch die ersten Bilder zeigen *freu* 😀 !!!

Ehrlich gesagt hat uns Papi etwas komisch – fast schon mit schiefgelegtem Kopf, so wie Luke es immer macht – angeschaut, als wir ihn an die Bilder für unseren Ferienbericht hier im Tagebuch erinnert haben. Die sind anscheinend schon längst hochgeladen, haben wir aber nicht gewusst. Egal – dafür jetzt 😉 ! Es freut uns sehr, daß Ihr immer wieder nachgehakt habt und die Bilder sehen wollt – das ist klasse !!!

Also – wir waren ja mit Mami und Papi im Urlaub, und zwar am Meer. Hingekommen sind wir mit dem Flieger – wir durften zwar wieder nicht beim Piloten vorne sitzen, aber dafür hat uns der Pilot höchstpersönlich begrüsst und uns am Flughafen neben dem Flugzeug gestreichelt. Das macht der nicht mit jedem Fluggast, glauben wir – aber die ganze Reisegeschichte soll Euch Papi mal ausführlich in einem eigenen Tagebucheintrag erzählen. Das war ja schließlich auch superspannend…

Zurück zum Urlaub – wir durften ab und zu mit zum Meer. Ein paar Mal waren wir bei der großen Gassirunde im Fluß schwimmen (hier allerdings nur an der Leine, weil die Strömung gefährlich werden kann, hat Papi gesagt), das war auch super. Aber das Meer ist halt nochmal ne ganze Nummer cooler !!!

Mami und Papi sind extra früh aufgestanden, haben sich angezogen, Papi hat unsere Transport-Reise-Flug-Auto-Box in den Jeep gebaut, verzurrt und dann haben sie uns ausgehfertig gemacht: Halsband, Leinen, los. In so eine schöne bunte Strandtasche haben sie dann noch unsere Trinkflasche, ein paar Handtücher und extra noch zwei große volle Flaschen mit Leitungswasser gepackt. Letzteres war dafür gedacht, uns nach dem Bad im Meer von Salz und Sand zu befreien. Wenigstens etwas zumindest…

Wir fuhren dann also los und das Abenteuer begann. Viele Leute waren noch nicht unterwegs und uns wehte im offenen Jeep der Fahrtwind um die Nase. Gezogen hat es nicht, denn wir waren ja in unserer Box – also alles gut. Dann bog Herrchen ab und wir holperten über einen ziemlich schütteligen Steinweg Richtung Meer. Wir konnten es schon von weitem riechen, das Meer. Und kurze Zeit später waren wir auch schon dort. Weit und breit keine Menschenseele, super. Es sah so aus, als konnten wir gleich machen, was wir wollten. Aber nein, Herrchen und Frauchen waren ja auch noch da – also mussten wir uns wohl doch zusammenreissen. Herrchen hob uns – nachdem er halb in der Düne geparkt hatte – aus dem Auto und wir gingen zusammen mit Mami, Papi und der Strandtasche über den Sand (der britzelt so lustig an den Pfoten, müsst Ihr mal ausprobieren !) bis zum Wasser. Das Tolle war, daß das Meer immer vor und zurück ging. Dann kam wieder eine Welle und schwupps war’s wieder weg. Spannend !

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Dann mussten wir Sitz machen und Herrchen leinte uns ab. Brav wie wir sind, sind wir dann sitzengeblieben – obwohl es schon ganz gewaltig in uns brodelte, weil wir doch unbedingt ins Wasser springen wollten ! Dann kam endlich die langersehnte Erlösung und wir durften loslaufen. Wie die geölten Blitze sind wir losgerannt und haben direkt eine riesengroße Ar***bombe ins Meer gemacht. Mann, war DAS ein Spaß ! Herrchen lief noch hinter uns her und dann am Strand auf und ab und hat uns mit dem Handy fotografiert. Er fand das wohl genauso lustig wie wir, aber irgendwie war er noch viel zu trocken.

Wir also wieder raus, direkt zu ihm hin, vor ihm aufgebaut und geschüttelt, was das Zeug hielt. Jetzt war er nicht mehr so trocken. Sah gut aus 🙂 !

Er ging zurück zur Strandtasche, legte sein Handy weg, zog sein mittlerweile nasses T-Shirt aus und holte eine kleine Videokamera raus. Damit lief er dann hinter uns her und sprang – genauso unelegant wie wir kurz vorher – ebenfalls ins Meer. Wir natürlich auch gleich wieder rein und zu ihm geschwommen. Obwohl wir lange nicht mehr am Meer waren (bestimmt über ein halbes Jahr), konnten wir trotzdem sofort wieder schwimmen. Das verlernt man wohl so schnell nicht. Wir sind dann zu ihm geschwommen, haben ihn als Badeinsel benutzt, sind über ihn drübergestiegen und weitergeschwommen. Herrlich – das haben wir so lange gemacht, bis wir völlig fertig waren. Und Papi hat alles gefilmt. Sogar UNTER Wasser, also wie wir geschwommen sind. Obwohl es im Meer übrigens unglaublich viel Wasser gibt, ist es keine gute Idee, das zu schlucken – das ist salzig wie Bolle und schmeckt halt mal überhaupt nicht. Uns ist mal kurz davon schlecht geworden – aber auch nur, weil aus Versehen eine Welle über uns schwappte und wir gerade das Maul offen hatten, weil wir uns beim Schwimmen gegenseitig geärgert haben. Kann passieren – alles nicht so wild 😉 !

Zwischendrin hat uns Papi dann mit in den Wald bzw. diese Dünendinger genommen – der lag so ca. 30m hinter dem Strandstück – damit wir mal ein kleines Geschäft verrichten konnten. Das machen wir nämlich nie im Sand, hat man uns schon beigebracht, als wir noch ganz klein waren ! Als wir fertig waren, machten wir wieder ein Wettrennen zum Wasser und sprangen wieder hinein. Super. Immer, als wir wieder rauskamen, haben wir uns im Sand gewälzt. Dafür ist der ja scheinbar auch da. Wir sahen aus wie frisch panierte Schnitzel, fehlte nur noch der Kartoffelsalat 😉 ! Mami und Papi fanden das auch toll ! Wahrscheinlich – gesagt haben sie aber nichts. War wohl eher stille Freude…

Ab und zu kamen auch Menschen vorbei, die morgens irgendwie so am Meer entlangrennen oder spazierengehen – und die meisten waren freundlich zu uns. Ein paar haben aber irgendwie von Haus aus grimmig geschaut – vielleicht mögen die aber auch keine Hunde. Auch nicht, wenn die brav sind. Aber das soll Euch Papi mal separat erzählen !

Nach unserem ersten Ausflug zum Meer waren wir komplett kaputt und fertig vom Spielen und müde. Zurück am Auto haben uns Mami und Papi kurz abgewaschen, abgeruffelt und schwupps ging’s wieder in unsere Box. Und bereits auf der Heimfahrt sind wir eingeschlafen – trotz Schotterpiste 🙂 !
Daheim angekommen gab’s dann endlich Frühstück – und wir können Euch sagen, wir hatten MÖRDERHUNGER !!!

Aber jetzt schaut Euch einfach mal die ersten Bilder von unserem Ausflug zum Strand an, es war SAUcool !!!

Die Videos kommen später – und Bilder gibt’s natürlich auch noch viiieeel mehr 😉 !!!

Viele Grüße,
Eure Lily & Luke

Radltour zu viert

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Liebe Leute, es war soweit – wir haben diesen Augenblick zwar irgendwie seit Mooonaaateeen herbeigesehnt, ihn aber dennoch immer wieder, immer weiter und unter Zuhilfenahme der sinnlosesten Argumente nach hinten geschoben.

Worum es geht ? Um das Fahrradfahren mit zwei Labis 🙂 !

So insgeheim haben wir die Leute schon immer beneidet, die ganz locker-flockig mit ihrem Hund an der durchhängenden (!) Leine auf dem Fahrrad an uns vorbeigerauscht sind. Wir dachten uns immer, daß das doch perfekt sein müsste, den eigenen Hund mal so richtig auszupowern – natürlich immer alles im Rahmen. Wenn jetzt z.B. ein Rehpinscher mit 35km/h hinter einem Rennrad hergezogen wird, finden nicht mal wir das toll. Aber grundsätzlich hatten wir das schon auch vor mit Luke und Lily. Irgendwann. Also wenn die beiden halt mal nicht mehr so ziehen an der Leine und es kein Himmelfahrtskommando mehr wäre, mit ihnen zu radeln. Also nie. 🙁

Neulich habe ich dann im Zuge der Garagen-aufräum-und-umbau-aktion die Räder hergerichtet. Sie standen also nun schon mal ready-to-use da. Aufgepumpt, entstaubt *hüstel* und eingestellt. Yeah. Fehlt nur noch eine Portion Mut und eine Prise Abenteuerlust.

Und genau diese beiden Ingredienzien (somit hätte ich mein Fremdwort-Soll für heute auch schon erfüllt !) waren vorgestern vorhanden. Es war schönes, sonniges Wetter, richtig toll warm und Luke und Lily relativ entspannt, weil schon ein dreiviertel chilliger Tag im Garten hinter ihnen lag. Wir sahen uns an, beäugten die Labikinder eindringlich – was auch gleich mit einem schiefgelegten Kopf von Luke quittiert wurde – und entschlossen uns, „es einfach zu tun“.

Das Problem – nur, um das nochmal zu verdeutlichen – ist ja folgendes: Luke und Lily sind zwei Heißsporne. Waren sie schon immer. Wenn man mit einem der beiden Labis alleine Gassi geht, dann passt fast alles und man wird nicht gleich quer über’s Feld gezogen. Gut, ganz so schlimm ist es auch nicht, aber die beiden ziehen halt recht, weil sie am liebsten alles gleichzeitig erleben, erschnüffeln und erledigen wollen. Wenn sie aber dann zusammen sind beim Spazierengehen, dann will jeder immer der Erste sein. Der Erste auf dem Feldweg, der Erste am Markierbusch, der Erste beim Schmetterling da vorne und der Erste am Tümpel. Wie zwei Kinder eben. Und was dann passiert, wenn man zudem noch auf einem Fahrrad sitzt, könnt Ihr Euch ja sicherlich vorstellen.

Zurück zu unserer fixen und mutigen Idee: Wir sprachen mit Luke und Lily und erklärten ihnen die Situation. Wahrscheinlich haben wir das nur deshalb gemacht, um a) selbst ein besseres Gefühl zu haben und b) den Start der Radltour noch etwas hinauszuzögern.

Luke bekam sein Geschirr angezogen (Sense-ation Harness) + Halsband, die Leine wurde mit beidem verbunden. Das würde dann nicht so auf seine neulich erst angegriffene Nackenmuskulatur gehen. Lily wurde mit Halsband und Halti bestückt. Wir verzichteten bei uns auf Ganzkörperprotektoren und Helm und solche Sachen und zogen uns ganz normal an (Ihr lacht jetzt – wir hatten uns echt überlegt, wie wir uns schützen sollten). Die einzige Vorsichtsmaßnahme, die wir jedoch dann doch noch für uns getroffen hatten, war nur das Herunterstellen des Sattels. So konnten wir zur Not problemlos mit den Füssen mitlaufen und mitbremsen, falls was sein sollte.

So equipped gingen wir raus zur Garage und holten die Räder. Luke und Lily standen daneben und beobachteten diese Drahtesel anfangs respektvoll. Dann siegte aber der Buschmarkierungsdrang und es ging los. Ich nahm Luke mitsamt Leine an die linke Hand und schob mit der rechten Hand mein Bike – damit er sich schon mal an den Anblick, an die Geräusche und an das große Ding mit den Pedalen gewöhnen konnte. Frauchen war viel mutiger, setzte sich gleich auf den Sattel, Lily mitsamt Leine in die linke Hand und fuhr einfach los. Und siehe da – es funktionierte. Sehr gut sogar. Okay, mit Lily kann man ja auch joggen ! Luke hat grundsätzlich ein Problem mit der Geschwindigkeit. Obwohl es ihm nie schnell genug gehen kann, flippt er jedesmal regelrecht aus, wenn ich schneller werde als Schrittgeschwindigkeit. Das geht dann ein paar Schritte gut und plötzlich fällt ihm auf, daß Herrchen jetzt umgeschmissen werden muss. Dann tanzt er um mich herum, springt mich an, nimmt seine Leine selbst ins Maul, gröhlt mich mit weit aufgerissenen Augen und schwanzwedelnd an und ist völlig aus dem Häuschen. Dann muß ich ihn wieder beruhigen, selbst wieder normal laufen und kurze Zeit später ist der Anfall vorbei. Und das wiederholt sich dann immer und immer wieder. Toll, echt – als wenn er als Kind einen Flummi mit Zeitschaltuhr verschluckt hätte !

Nach ca. 200m des Fahrradschiebens habe ich dann auch allen Mut zusammengenommen und bin aufgestiegen. Beide Hände am Lenker, Luke zusätzlich links in der Hand. Dann setzten wir uns in Bewegung und – watt soll ick sagen – es ging relativ flüssig 🙂 🙂 🙂 ! Ich hatte selbst nichts zu tun, außer den Kurs zu halten und Luke’s Hinterteil auszuweichen, während er – der kleine Kerl – mich über den Feldweg zog. Es muß ausgesehen haben wie ein Jockey auf seinem Sulky oder ein römischer Streitwagen. Ich fand’s toll, mußte mich aber wirklich 100%ig auf Luke konzentrieren. Zwischendurch bekam er zwar in regelmässigen Abständen seinen Anfall, bremste abrupt ab und schrie mich wieder freudestrahlend an, während er in seine Leine biss, aber unter dem Strich war es echt ein Erlebnis.

Wir fuhren Fahrrad mit Luke und Lily – ein neues Level 🙂 !!!

Wir machten die gleiche Runde wie sonst, dehnten sie sogar noch etwas aus und fuhren sogar bergauf und kamen dann – ganz aus Versehen – auch noch an unserem Bahntümpel vorbei. Da hätte es mich fast gewaffelt, weil Luke diesen Tümpel ja liebt und unbedingt durch die Pampa abkürzen wollte. Die Zunge hing ihm schon am Boden und wir machten einen kleinen Badestopp. Sofort stürzten sie sich in die Fluten und zogen ein paar Bahnen. Nicht mal die Kröten, die sich am anderen Ufer lautstark über die plötzliche Ruhestörung echauffierten (morgen gibt’s also auch keine Fremdwörter mehr !), konnten Luke und Lily in irgendeiner Art und Weise von ihrem Badespaß ablenken. Anschliessend wurden wieder Geschirr und Halti angezogen und es ging langsam Richtung Zuhause. Und je länger wir fuhren, desto besser ging es und desto eleganter sah der ganze Konvoi aus. Luke hat sich dann endlich mal für eine Seite entschieden und wir schafften zum Schluß sogar fast 1km ohne Zwischenstopp mit Herrchen anschreien und Leine beissen. Ein Erfolg und Triumph auf der ganzen Linie.

Während des Radl-Events haben wir diesmal keine Bilder gemacht, dafür aber zum Schluß in der Garage, wo die beiden mit heraushängender Zunge und immer noch pitschnaß neben den Fahrrädern sitzen. Wir brachten die beiden gleich in den Garten – zum Trocknen – und mussten bereits 2o Minuten später wieder mal richtig schmunzeln. Die beiden schliefen nicht sofort ein, weil sie gerade viel gelaufen sind und viel erlebt haben. Nein, unsere beiden Labikinder kamen mit dem Sockenball um die Ecke, weil sie jetzt endlich spielen wollten. Man glaubt es nicht…

Tja, da müssen wir uns schon etwas mehr einfallen lassen, um Luke und Lily „platt zu machen“ 🙂 !

Jetzt, an Pfingsten, werden wir morgens und/oder spätnachmittags – wenn es nicht mehr so warm ist – wieder die Bikes rausholen. Das Wort kennen die beiden jetzt schon und freuen sich bereits auf die nächste Radltour 😉 !

Die Ruhe NACH dem Sturm – Siesta Deluxe

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Diesmal heisst es bewusst „die Ruhe NACH dem Sturm“ – denn gerade nach dem aufregenden Tümpeltaucherausflug zum geliebten See“chen“ waren Luke und Lily völlig kaputt und sind schon sehr bald nach dem Heimkommen und Trockenruffeln eingeschlafen.

Und weil die beiden oft und viel und vor allem gerne schlafen und dabei immer wieder die witzigsten Positionen – mal alleine, mal zusammen, aber fast immer auf dem Rücken – einnehmen, haben wir hier mal ein paar der letzten Labischlafbilder für Euch zusammengestellt.

Das Schönste ist dann immer, wenn sie träumen. Dann rennen sie im Schlaf und kämpfen und spielen und tollen herum – und die Pfoten wackeln, die Lefzen zucken, die Schwanzspitze klopft auf den Boden und man hört dabei die dollsten Laute – mal Geröchel, Gegrunze, Schnaufen oder sogar richtiges Bellen und Japsen. Einfach zu süß…

Viel Spaß damit und bis bald,
Chris (*pssst*, sie schlafen gerade schon wieder 😉 !)

Ausflug mit Omi und Opi

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Hi, Dad!

Du mußt Dir nicht immer so viele Sorgen um mich machen und denken, mir könnte etwas passieren, ich wäre vielleicht nicht brav oder würde gar unerlaubt aus Opis Auto springen. Ois roger, paletti and no problem!!! Das ist übrigens Bavarian-Italo-Englisch.

Heute durfte ich erstmals mit Omis und Opis tollem Avensis mitfahren. Opi hat mich hinten auf der geräumigen Ladefläche untergebracht und wir sind nach Krailling zu Tante Elfriede gefahren. Es war überhaupt kein Problem, ich habe es mir gemütlich gemacht und nach einer halben Stunde hat mich Opi wieder augeladen, ohne, daß ich von selbst abgesprungen wäre (was wichtig zu sagen ist, denn Tante Gaby liest hier ja auch mit !).

Dann haben wir bei strömendem Regen eine ganz tolle Waldwanderung gemacht. Ich durfte, natürlich immer an der Leine, rumstromern, auf einen riesigen Holzstoß klettern und habe immer versucht, die vielen kleinen und auch großen Tierchen zu erhaschen – leider alles vergebens.

Dann haben wir eine Rast auf einer alten Holzbank direkt an der S-Bahnlinie gemacht und ein langer, roter Zug ist donnernd an uns vorbei gefahren. Ich glaube, alle Fahrgäste haben mir bewundernd zugewunken!

Das war also mein Donnerstag-Vormittag-Erlebnis. Weil ich so brav war, habe ich von Omi gleich einen großen Kauknochen bekommen und muß mich nun erst einmal ausruhen.

Ich wünsche Dir, Frauchen und Lily noch einen schönen Tag.

Liebe Grüsse von Eurem braven
Luke

 

Gassigehen bis zum Umfallen

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Wie die Zeit vergeht…

…es ist noch gar nicht lange her, da haben wir angefangen mit dem „Gassigehen“. Die beiden Zwerge waren anfangs absolut nicht begeistert davon, raus zu gehen. Dann haben wir sie überredet und sind einen ganzen Kilometer gelaufen und mussten die beiden die letzten zweihundert Meter heim TRAGEN, weil sie einfach nicht mehr konnten.

Dann sind wir – ein paar Wochen später – schon stolze 3km gelaufen und haben dafür eineinviertel Stunden gebraucht, die beiden waren dann totmüde daheim und wollten einen ganzen Nachmittag nichts mehr sehen und hören. Jetzt sind wir mit 4 Monaten so weit, daß wir knapp 6km unterwegs sind, dafür ebenfalls nur eineinviertel Stunden brauchen und die beiden sind immer noch einigermaßen fit, wenn wir heimkommen…

Irgendwann schlägt dann aber doch die Müdigkeit zu – der vielen frischen Luft und den tollen Gerüchen überall sei Dank – und die beiden brechen irgendwo zusammen und schlafen sich erstmal richtig aus… 😉

Wir freuen uns schon darauf, mit Luke und Lily richtige Wanderungen und Ausflüge zu den nahegelegenen Weihern und Seen zu machen…

Picknick mit Alunapf

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Mobile Improvisation ist alles, wenn die Hundewasserflasche wieder mal daheim liegt. Danke an den OMV Autohof Bergkirchen für diesen schicken Notfallnapf *prost* 😉 !

Und Luke – wieso streckst Du mir eigentlich die Zunge raus ??? Wir hatten doch so ein schönes Picknick 🙂 !

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