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Heiligabend bei Omi und Opi

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Hallo Ihr Lieben,

obwohl die Erzählung von unserem Heiligabend eigentlich aus der Feder und mit den Worten von Luke oder Lily kommen sollte, habe ich mich nun doch entschlossen, selbst zu schreiben. Hauptsächlich aus dem Grund, da sonst Herr Labi oder Frau Labi gerade den ersten Punkt in unserer Geschichte gnadenlos heruntergespielt oder gar völlig unter den Tisch gekehrt hätten. Und DAS wollte ich vermeiden 😉 !

Also – wie Ihr ja schon wisst, waren wir an Heiligabend bei Omi und Opi eingeladen – zu viert, sprich MIT Luke und Lily. Ein Besuch bei Omi und Opi bedeutet auf der einen Seite, daß wir uns alle sehr darauf freuen, uns dort alle vier sehr wohl fühlen und die beiden kleinen Felltorpedos dort immer noch mehr Guttis und Leckerlis und Zuwendung bekommen als sonst. Als Enkelhund hat man eben ausgesorgt 😉 ! Auf der anderen Seite bedeutet ein Besuch bei Omi und Opi aber natürlich auch, daß dort z.B. eine Couch steht, die NUR für Menschen ist und schon allein aufgrund ihrer hellen Farbe keine Spiel-und Schlafstätte für Hunde darstellt. Es bedeutet ferner, daß der Christbaum bei Omi und Opi klassisch schön und – wie man es aus Kindheitstagen kennt – edel ist. Dort hängen tolle Figürchen und Strohsterne auch an den unteren Zweigen, was sich bei uns daheim bereits in den vergangenen zwei Jahren als schlechte Idee herausgestellt hatte. Wir schmücken unsere Christbäume seit dem Einzug von Luke und Lily nun immer erst ab der dritten Zweigetage, also außerhalb der Schwanzwedelreichweite. Das muß reichen, es geht schneller beim Christbaumschmücken und vor allem können die beiden Labikinder nicht so schnell etwas „abräumen“. Meine Eltern hatten den Gedanken noch nicht sooo verinnerlicht, aber das war nicht schlimm – im Laufe des Abends machte sich nur ein einziger kleiner Strohstern selbständig. Und das GANZ OHNE Zutun von Luke oder Lily, wenn man ihren weit aufgerissenen Augen und den rein prophylaktisch entschuldigenden Blicken Glauben schenken darf…

Kommen wir also zurück zum Heiligabend, bzw. kurz davor. Wir hatten vereinbart, so gegen 16.30 Uhr bei meinen Eltern zu sein. Mein Plan lautete deshalb: Die Hundekinder kriegen ihr Abendessen diesmal recht früh, so gegen 15.00 Uhr. Dann wird etwas verdaut und anschliessend dürfen die beiden gleich raus in den Garten – nochmal richtig die S*u rauslassen, sich durch den Garten jagen, toben, spielen, müde werden. Und natürlich sämtliche Geschäfte erledigen, die man so erledigen kann und die man besser nicht bei Omi und Opi erledigen sollte. Luke und Lily haben ja so ein Talent dafür, gewisse Dinge etwas „ungünstig“ zu planen. Nicht, daß wir dann gerade Bescherung machen wollen, das Christkind herumfliegt und just in diesem Augenblick der Hund vor der Tür hockt und meint, daß es „jetzt plötzlich ganz dringend ist“… Nee, nicht mit uns – dem beugen wir vor, wir kennen schliesslich unsere Pappenheimer.

Gesagt getan, das weihnachtliche Hunde-Abend-Festessen war toll – es dauerte auch nur 24 Sekunden, bis die Näpfe leer und ausgeschleckt waren – und nach einer kurzen Verdau- und Verschnaufpause ging es raus in den Garten. Und wie geplant fingen sie an, sich zu jagen, zu rennen, zu spielen und sich gegenseitig müde zu machen. Ich sah das zufrieden und nickte mir selbst im Geiste zustimmend und anerkennend zu 🙂 !

Dann machte ich noch etwas Schlaues – bevor ich mich selbst „fesch“ machte, also eben etwas Feineres anzog, holte ich Luke und Lily wieder rein. So auf den letzten Drücker. Und wie sich herausstellte, war diese Reihenfolge goldrichtig. Denn meine Jeans und das Shirt bekamen Hundepfoten zu sehen, die schmutziger nicht hätten sein können. Lily rannte aus dem Garten ins Haus, machte auf ihrem „Pfotenrenovierungshandtuch“ eine Vollbremsung und sah mich freudestrahlend an. Ich traute meinen Augen nicht: Da hat dieses Labimädchen doch tatsächlich ausgerechnet ein paar Minuten, bevor wir aufgehübscht und gut gelaunt zu meinen Eltern aufbrechen wollten, angefangen, die Hundehütte zu unterkellern. Dabei fand sie nicht nur einen Regenwurm, jede Menge Erde und reichlich Matsch, sondern auch eine Art Vlies, das wohl irgendwann irgendwer aus irgendeinem Grund da mal im Boden verlegt hatte. Daß das Vlies mit dem Matsch, der Erde und dem Regenwurm eine schier untrennbare Verbindung eingegangen ist und regelrecht in den Krallen klebte, muß ich glaube ich gar nicht extra erwähnen. Es war ein Fest für die Sinne. Naja, für meine jedenfalls nicht.

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Okay, dann eben „same procedure as every hour. Nearly every hour.“ und ab mit dem Hundekind in die Dusche. Fand sie nicht so toll, trat um sich und ich sah nach ein paar Sekunden ebenfalls aus wie ein Erdmännchen. Die Zeit lief unaufhörlich und es wurde immer später. Als Lily dann endlich wieder sauber und trocken war, konnte auch ich mich fertigmachen und zu meinem ursprünglichen Plan zurückkehren.

Wir verstauten das ganze Hundezeug (zwei Decken, den großen Wassernapf, die Geschenke für die beiden, ein paar zusätzliche Guttis, die schönen Halstücher und zwei Sätze Leinen und Halsbänder) im Auto und fragten uns kurzzeitig, wie es wohl erst aussehen mag, wenn wir auch noch mit Kindern unterwegs sein werden – wir kommen uns ja JETZT schon vor, als würden wir jedesmal mit sämtlichem Hab und Gut umziehen… Lily durfte zum ersten Mal ihr neues schickes Halsband mitsamt der dazu passenden Leine anlegen und Luke zog das giftgrüne Geschirr mit dem Aufdruck „friendly“ an – selbstverständlich auch mit passender Leine. So herausgeputzt hoben wir die beiden in die Hundebox und fuhren los. Ich brauche nicht zu erwähnen, daß uns diese spontane Duschaktion wieder mal jede Menge Zeit gekostet hat und wir nun zu spät dran waren. Aber glücklicherweise wissen Omi und Opi ja, daß man mit den beiden Hundekindern immer ein gewisses „Überraschungs- und Zuspätkommpotential“ hat 😉 ! Während der ca. halbstündigen Fahrt saßen die beiden gemütlich an die Rückbank angelehnt und beobachteten den Verkehr. Je näher wir dem Haus meiner Eltern kamen, desto aufgeregter waren Luke und Lily – einfach unglaublich, wie die sich das merken können. Respekt! Opi stand schon auf dem Parkplatz und half uns beim Ausladen. Die beiden freuten sich wieder wie Bolle und warfen Opi fast um. Dann ging’s ins Haus und Omi war fällig – auch sie wurde fast umgeworfen vor Freude. Anschliessend rannten die beiden durch die Wohnung (also Luke und Lily!) und nahmen dort alles genauestens unter die Lupe. Wir sahen im Geiste schon den Christbaum umfallen, die Krippe durch’s Wohnzimmer fliegen und die schöne Bodenvase mit dem Trockengesteck krachend zu Boden fallen. Aber nichts passierte – die beiden machten zwar ein Riesengetöse, wedelten sich um Kopf und Kragen und waren einem Herzkasperl nahe, aber wie gesagt – nichts passierte. Glück gehabt. Wir – Frauchen und ich – beruhigten uns auch langsam wieder. Erste Herausforderung „die Ankunft“ war bestanden bzw. überstanden. Omi kam dann gleich mit zwei tollen Riesenknochen um die Ecke und schon war Ruhe. Luke und Lily verzupften sich auf ihre Decken und fingen an, die Leckerlis zu essen.

Wer einmal gesehen hat, wie diese zwei Torpedos eine Bude auseinandernehmen, wenn sie sich freuen, der kann sich das Spektakel hier besser vorstellen. EIN Hund kann sich ja schon doll freuen – aber ZWEI sind wirklich nochmal eine ganz andere Liga! Und wer sich so verausgabt, der hat auch Durst – und so fanden wir plötzlich die beiden „Schulter an Schulter“ am Napf und hörten ein lautstarkes doppeltes Geschlabber:

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Nachdem die erste Aufregung verflogen war und die letzten Guttireste aufgegessen waren, kam die Bescherung. Luke und Lily haben diesmal anscheinend das Christkind von sich überzeugt und wurden reich beschenkt. Nicht zuletzt auch wegen der Bestellung bei puppyundprince. Von Omi und Opi gab’s zwei lustig quietschende und grunzende Gummibälle, die sofort durch’s Wohnzimmer geschussert wurden. An Ruhe und „stille Nacht“ war ab DEM Zeitpunkt nicht mehr zu denken. Mein Highlight war aber folgendes Erlebnis: Luke hat es zum ersten Mal geschafft, seine Pakete SELBST auszupacken. Bislang – also die letzten Weihnachten und Geburtstage – mussten wir die Päckchen aufmachen, weil Luke und Lily nur mit schiefgelegtem Kopf davorsaßen und nicht so recht wussten, was sie damit anfangen sollten. Aber jetzt hat Luke das selbst in die Pfoten genommen und fein säuberlich mit den vorderen Zähnen Geschenkpapierbahn für Geschenkpapierbahn auseinandergerissen. Und was kam zum Vorschein? Zwei gelbe Quietschetennisbälle, ein grüner Gummiball mit Minzegeruch (puuuhh!), ein brauner Gummi-Football mit Minzegeruch (nochmehrpuuuhh!) und das Highlight des Abends: Ein Schaf! Ja, richtig gehört – ein flaches, flauschiges Schaf mit einem Quietschedings im Kopf. Auf der Internetseite habe ich gelesen, daß dieses Schaf nicht zum Auseinandernehmen ist, sondern tatsächlich zum Kuscheln und zum „Herumtragen“. Und tatsächlich – die beiden waren sofort zutiefst verliebt in dieses Schaf und seitdem wird es nahezu permanent herumgeschleppt und abgeschleckt. Su-per-süß 😉 !!!

Zu den Spielsachen von puppyundprince gibt es ja noch zu einem späteren Zeitpunkt ein Review, wenn Luke und Lily eine Weile damit gespielt haben. Dann können wir auch etwas zur Qualität und Haltbarkeit sagen.

Nachdem Luke und Lily inmitten ihrer Spielsachen lagen und beschäftigt (und vor allem sichtlich glücklich) waren, begonnen wir mit dem Essen und dem gemütlichen Teil des Abends. Und wie wir es uns erhofft hatten, waren die beiden Labikinder tatsächlich den ganzen Abend superbrav, schliefen, spielten, schauten auf den Tisch (lustigerweise haben wir erst beim Essen festgestellt, daß der Esstisch meiner Eltern etwas tiefer ist als unserer daheim. Und lustigerweise hat Luke das sofort begeistert ausgenutzt und im Sitzen verstohlen einen Blick über den Tisch schweifen lassen…) und kuschelten mit uns. Herrlich – so nehmen wir sie gerne immer wieder mit, wenn wir eingeladen sind.

Wir hoffen, Ihr hattet auch einen richtig tollen und gemütlichen Heiligabend – so wie wir – und seid auch so reichlich beschenkt worden – so wie Luke und Lily 😉 !

Viele liebe Grüße und bis bald,
Eure Webers

Ja is‘ denn heit scho Nikolaus?

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Herrlich, die beiden fellbesetzten Spaßvögel können einen doch immer wieder zum Lachen bringen:

ICH suche seit gestern wie doof nach dem Tennisball von Luke und Lily (wohlgemerkt der Lieblingstennisball – obwohl er nicht quietscht. Dafür springt er so super unkontrolliert in der Wohnung umher, also ist er per se toll!). Die beiden haben mich immer nur still lächelnd und permanent schwanzwedelnd bei der Suche begleitet und in jeden Winkel, in dem ich suchte, parallel auch ihre Schnauzen gesteckt. Dabei wussten die zwei GANZ genau, wo der Ball war…

Und jetzt finde ich zufällig diesen vermissten Ball in meinem Stiefel *kreisch* – ja is‘ denn heit scho Nikolaus 😀 ?

Wahnsinn, das Versteck ist neu – bis jetzt hatten sie nur den Hausschuh als Ballversteck genommen… okay, wird auf die Liste gesetzt. Jetzt bin ICH wieder dran mit Verstecken 😉 !

Schönen Tag und viele Grüße,
Inspektor Chris

Auch Labis brauchen Ruhe…

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Lily: Mal ehrlich – Euch geht es doch genauso, oder ? Weihnachten an sich ist ja schon mächtig aufregend – alles ist geschmückt, jeder ist gut drauf und macht alles, was er auch sonst macht – nur eben feierlicher. Und es duftet nach Plätzchen und nach Braten und nach Hundeguttis und überhaupt. Weihnachten ist super. Und dann dieses Silvester, wo die auch alle irgendwie feierlich und gut gelaunt sind und bereits am späten Nachmittag die ganzen Rolläden runterlassen, uns von der Außenwelt plötzlich abschotten und bis weit nach Mitternacht Musik laufen lassen… Komisch, aber irgendwie auch cool, denn WIR sind ja mittendrin 🙂 !

Und dann über die Feiertage spätestens jeden zweiten Tag Besuch. Mal sind es Omi und Opi (und Omi hat IMMER was für uns dabei !), dann Onkel und Tante mit den Kindern, die wir gerne mal versuchen umzurennen, oder die Nachbarn – es ist immer was los.

Und ganz nebenbei müssen wir natürlich zwischendrin jede freie Minute nutzen, mit unseren neuen Spielsachen zu spielen – die Highlights, und das wisst Ihr ja auch schon, sind immer noch unsere Kuschelhunde und alle Bälle, die hier im Haus so herumfliegen. Einfach herrlich – Luke und ich sind somit immer in Action. Und genau DAS rächt sich irgendwann. Auch bei Labis – also bei diesen schwimm- und ballgeilen fellbesetzten Duracell-Häschen 🙂 !

Nachdem der ganze Feiertags-Trubel vorbei war, haben wir uns erstmal gaaaanz gemütlich auf unsere (Anm. d. Red.: „EURE“ ???) Couch zurückgezogen und viiiiel Schlaf nachgeholt. Man kann ja schliesslich nicht dauernd spielen. Nicht mal ein Labi kann das…. 😉

Viel Spaß mit den Bildern und liebe Grüße aus dem Labischlummerland…

Der ewige Kampf um den Tennisball

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Also manchmal kann man sich nur wundern. Oder schmunzeln. Oder beides – wie in diesem Fall hier wieder.

Lily hat sich vermutlich selbst höchst erstaunt gefragt, wie sie es unter das Buffet geschafft hat. Wieder herauszukommen war hingegen erheblich schwieriger…

Beim Spielen mit dem über alles geliebten Tennisball ist sie dem Ball einfach aus vollem Gallopp unter das Buffet hinterhergerutscht. Flach wie eine Flunder war sie – schliesslich hat das ja schon als kleiner Welpe funktioniert. Nur hat sie wohl vergessen, daß sie zwar gewachsen, das Buffet aber gleich niedrig geblieben ist. Die Befreiungsaktion sah dann etwas unelegant aus, sie hat es aber doch geschafft 😉 !

Sehr lange wird das nicht mehr gut gehen und sie wird nicht mehr drunter passen. Ich habe jetzt schon das Gejaule im Ohr, wenn beide Labis davorliegen und ihren Ball anweinen. Juhu….. 😀

Viel Spaß mit dem Video 😉 !

Wimbledon kann kommen :)

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Ich sag’s Euch – es gibt ja nun wirklich so einiges, was uns Spaß macht und womit man uns eine Freude machen kann, aber das ultimativ Allerbeste von überhaupt allem Spielzeug (und den Sachen, die wir zum Spielzeug machen), sind TENNISBÄLLE !!!

Wenn Herrchen mit dem Tennisball ankommt und mit uns spielen will, lassen wir sogar unsere Knochen oder dieses Knotendings links liegen.

Wir haben nun schon im Garten einige Exemplare unserer mittlerweile recht umfangreichen Ballsammlung – strategisch günstig – verteilt und jeder von uns hat seinen Lieblingsball: Luke den Marienkäferball (rot mit schwarzen Punkten) und ich den übergroßen gelben Tennisball, den uns das kleine Nachbarsmädchen Lena geschenkt hat. Aber Herrchen hat jetzt den Vogel abgeschossen (mjamm) – er hat uns knallbunte und quietschende (!!!) Tennisbälle mitgebracht. Das war wie Weihnachten, herrlich 🙂 !!!

Luke und ich können schon perfekt apportieren und wollen meistens gar nicht mehr mit dem Spielen aufhören. Das machen wir so lange, bis wir total erschöpft in der Ecke liegen und nur noch hecheln.

Unser Rekord liegt bei 64x Ball wiederbringen !!! Damit hätten wir sicherlich alle anderen Balljungen ausgestochen und könnten Karriere in Wimbledon machen. Aber nö – wir bleiben da, hier wartet ja noch jede Menge spannendes Zeug auf uns 😉 !

Das erste Mal ohne Leine…

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Heute war ein besonderer Tag – nicht nur, weil der letzte Tag des Jahres nicht, wie gewohnt bzw. wie es sich eigentlich gehören würde, kalt und verschneit, sondern sonnig und lau war. Nein, er war besonders, weil wir heute das erste Mal beim Gassigehen BEIDE von der Leine gelassen haben.

Bislang haben wir es nur abwechselnd gemacht, also Luke war an der Leine und Lily lief frei, oder umgekehrt. Quasi als Sicherheit, als Plan B. Heute haben wir aber beiden vertraut und es einfach gewagt. Was soll ich sagen – es hat perfekt geklappt. Naja, nahezu perfekt zumindest. Ich sage mal so: Zum Glück ist Luke so brav und „gut erzogen“ (mir selbst auf die Schulter klopf), daß wir mit ihm zumindest EINEN Hund hatten, der gut gehört hat. Er hat es sogar geschafft, stellenweise „bei Fuß“ zu laufen. Ohne Leine !

Die beiden waren so ausgelassen und haben gespielt und alle möglichen Flugobjekte (die wir halt unterwegs gefunden haben) aportiert, daß es wirklich eine wahre Freude war, ihnen zuzusehen… man hat Luke und Lily auch ihren Spaß angesehen… immer wieder kamen sie kurz zurück, um sich einen Streichler abzuholen oder einfach nur zu gucken, ob ihre Rudelsführer überhaupt noch da sind. Maximal 15m haben sie sich von ihren Hundeeltern entfernt – alles im Rahmen und zu keinem Zeitpunkt Grund zur Sorge.

Für uns war das heute eine ganz neue Erfahrung – so macht das Gassigehen um Längen mehr Spaß und wir werden beim nächsten Mal den geliebten Ball von zu Hause mitnehmen…

Natürlich haben die beiden auch die Äcker und Felder unsicher gemacht und sind in tiefe Matschgruben vorgedrungen, in die sie an der Leine nie und nimmer gekommen wären. So sahen sie dann auch aus – bis zu den Achseln voller Dreck und Matsch und braun und schwarz. Aber glücklich.

Ein Vollbad bzw. eine ausgedehnte Duschsession war danach natürlich unumgänglich – aber das lieben die beiden ja geradezu. Hauptsache baden, schwimmen, Wasser 😉 !

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Jetzt schlafen sie auf dem Sofa (!) und träumen von ihrem ersten richtigen Auslauf. Wow – so schnell kann’s gehen.

Wir wünschen Euch, Euren Vierbeinern und Euren Familien an dieser Stelle einen guten Rutsch in ein glückliches und gesundes Jahr 2013 😉 !

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Spähtrupp im Ballbecken

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Gestern war es wieder soweit – WELPENSPIELSTUNDE.

Es war nun schon die zweite Spielstunde und man merkte sofort, daß Luke und Lily schon viel selbstverständlicher, routinierter und aktiver an das ganze Geschehen herangingen. Lily traf ihre beste Freundin Marla wieder und Luke fand sehr schnell heraus, wo die meisten Leute standen, die nur darauf warteten, ihn zu streicheln. DEN Gefallen tat er ihnen natürlich gerne 😉 !

Dann fand er einen Hund, der nur ungefähr ein Fünftel von seiner Größe hatte und den bespasste er auf seine ganz eigene Art und Weise. Ich hoffe, der Kleine zittert nun nicht mehr so.

Irgendwann bot sich uns aber dieses Bild: Alle Hunde spielten schön miteinander und tollten herum, aber unsere zwei Grazien sassen gemeinsam (!) in dem Ballbecken bzw. ehemaligen Sandkasten und sahen sich das Geschehen und rege Treiben wie von einem Aussichtsturm einer Festung aus an… irgendwie spassig – unsere beiden sind eben doch unzertrennlich 🙂 !

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