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Wettlauf verloren…

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Tja-ha-haaa, liebe Freunde der ab und zu mal nicht ganz so hart durchgreifenden Hundeerziehung – wieder einmal haben wir den Wettlauf gegen unsere zwei kleinen drahtigen Fellpakete verloren, dabei sah anfangs alles noch ganz gut aus.

Es war abends – recht spät abends, der Fernseher versprühte schon wieder dieses Müdemachzeug und wir entschlossen uns, mal so laaaangsam ins Bett zu gehen. Luke und Lily schliefen schon lange auf der Couch (Luke) und im Hundebettchen neben der Wohnzimmertür (Lily).

Erst ins Bad und dann ruckzuck – ohne Umwege, bevor uns noch unterwegs die Müdigkeit übermannt und wir im Stehen einschlafen – ab ins Bett. Aber was ist das ? Die beiden haben schon wieder ihre Chance gewittert, haben sofort gemerkt, daß die Schlafzimmertür mal ein paar Minuten unbewacht war und offen stand.

Wir biegen um die Ecke und was müssen wir sehen ? Zwei sichtlich zufriedene Labikinder, die es sich schon mal in unserem Bett gemütlich gemacht haben. Wahrscheinlich dachte Luke, daß ER MICH ja auch den ganzen Abend auf SEINER Couch hat sitzen lassen – also könnte ICH doch jetzt ruhig IHN in MEINEM Bett schlafen lassen. Hmm – ansatzweise durchaus logisch, aber irgendwie…. Egal, der Anblick war schon wieder zu goldig. Kuscheln steht für die beiden ganz oben auf der Prioritätenliste (na gut, vielleicht ganz kurz hinter Essen und Ballspielen und Schwimmen und Herrchen ins Ohr beissen und so’n Zeuch, aber es ist trotzdem GANZ wichtig…) und somit haben wir auf Diskussion und Konsequentsein und sonstwas Ungemütliches eben „ausnahmsweise“ (Anm. d. Red.: *lach*) verzichtet, die beiden beherzt etwas zur Seite arrangiert und sind schlafen gegangen. Nun halt zu viert, wie das ein Rudel eben so macht 😉 !

Wenn Lily sich nicht lautschnarchenderweise nachts um 90° drehen würde und morgens dann quer im Bett und alle Viere von sich streckend zwischen uns liegen würde und wenn Luke nicht irgendwann anfangen würde zu träumen und dann quer durch’s Bett krault, ja DANN wäre das alles ja kein Problem und auch WIR hätten dann noch ausreichend Platz – in UNSEREM Bett 😉 !

Allen Hundeeltern da draußen süße Träume 🙂 !

Luke und der Watschnbaum

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Schätzungsweise wird jetzt der süddeutsche und bayerische Leser unserer Tagebuchseite eher wissen, was gemeint ist. Der Norddeutsche zum Beispiel kann vermutlich eher weniger mit dem Begriff „Watschnbaum“ anfangen…

Eine kurze Erklärung: Mit „Watschnbaum“ ist gemeint, daß irgendwann – wenn das Maß voll ist und wenn der Bogen überspannt ist, übrigens egal in welcher (Lebens-)Situation – ein Donnerwetter folgt. In welcher Form auch immer. Dann fällt eben der sprichwörtliche „Watschnbaum“ um 😉 ! Das kann einerseits ein verbales Gewitter sein oder auch mal ein Klaps auf den Hintern.

Aber was hat das mit Luke zu tun ? Ich sag’s Euch: JEDE MENGE !

Wie die fleissigen Blogleser wissen, sind Luke und Lily ja seit gefühlten viereinhalb Jahren in der Pubertät. Nagut, ganz so schlimm ist es auch nicht – aber auch ein paar Monate können einem wie eine halbe Ewigkeit vorkommen, wenn man tagtäglich mit Labiblödsinn konfrontiert wird 😎 !

Während Lily’s Pubertät sich so zeigt, daß sie etwas „schleppender“ auf Befehle hört und manchmal etwas – sagen wir mal – ignorant – wirkt, schiesst Luke permanent den Vogel ab. Er foppt uns regelrecht. Beispiel gefällig ? Er ist spätabends nochmal draussen im Garten. Ich stehe dann in der Terrassentür und rufe ihn. Sollte eigentlich reichen und für den Hund ein untrügliches Zeichen sein, daß er reinkommen soll. Nicht irgendwann, sondern JETZT ! Hmpf – soviel zur Theorie. Ich sehe ihn in der Dunkelheit noch nicht mal. Ich rufe nochmal – jetzt schon etwas nachdrücklicher. Wieder nichts. Doch, da – ich höre etwas anrauschen, wie eine nahende Dampflok, die gleich aus dem stockfinsteren Tunnel auftaucht. Da kommt Luke, seinen großen Ball im Maul, und rennt gut gelaunt an mir vorbei. Mitten im Spiel, Herrchen existiert in dem Moment nur als Deko und nicht als Chef. Ja geht’s noch ? Ich merke, wie meine Ader am Hals langsam die Pumpleistung steigert.

Wieder rauscht das bestens gelaunte Labikind an mir vorbei, wirft mir nochmal einen reizenden Blick zu und verschwindet hinter der Hundehütte. Manchmal bin ich ja tolerant – also entscheide ich mich für einen lauten und durchdringenden Pfiff. Bei dem weiß er normalerweise, daß es bereits 5 NACH 12 ist und kommt dann doch zu mir. Naja, normalerweise ist scheinbar nicht heute ! Der Pfiff schreckt nur zwei Vögel auf, die im Baum rechts neben dem Haus wohl schlafen wollten und nun laut schimpfend an uns vorbeiflattern. Sorry, Birdies – war nicht so gemeint, wir haben’s hier gleich…

Nun, auch der Pfiff bringt – genau gesagt – GAR NIX ! Jeder Hundebesitzer kennt diese Situation sicherlich und jeder weiß, wie bescheuert man sich dann vorkommt. So richtig machtlos. Man steht in der Dunkelheit in Pantoffeln auf der Terrasse und versucht mit Engelszungen, Befehlen, Pfiffen und sonstigen Verrenkungen, einen HUND zum Reinkommen zu bewegen. Tolle Wurst – das darf echt keiner sehen.

Und dann war es soweit – die Ader am Hals war bis zum Anschlag aufgepumpt, die Augen geweitet und der Mundwinkel begann zu zucken. Derartig entstellt schnappte ich mir meine Gartenschuhe, sprang mehr oder weniger elegant hinein und ging festen und schnellen Schrittes Richtung Hundehütte. Mein Schatten, der durch die Terrassenbeleuchtung auf die Hundehütte geworfen wurde, hätte von der Statur und Form auch von einem Transformer stammen können – jedenfalls sah er viermal so groß aus wie ich. Das sah auch Luke und war sichtlich eingeschüchtert. Naja – mein Gesichtsausdruck tat das Übrige. Plötzlich verliess ihn sein pubertärer Mut und er legte sich gaaaaanz flach auf den Boden, Ohren ganz eng an den Kopf angelegt – und der Ball war auf einmal auch nicht mehr interessant. Tja, mein Freund – nicht mit mir !

Ich führte ihn am Schlawittchen – also am Nacken – zur Terrasse und liess ihn los. Er rannte los, hinein ins Haus – und während ich die Gartenschuhe auszog und wieder neben der Tür parkte – blieb Luke nicht auf dem Handtuch stehen, das als Teil der „Pfotenwaschstraße“ seit den ersten Welpentagen vor der Tür liegt und das er GANZ GENAU kennt, sondern flitzte mit vor Dreck strotzenden Pfoten durch’s Esszimmer Richtung Küche. Ja sachma – jetzt hackt es aber ganz gewaltig. Strumpfsockert  rannte ich hinterher, brüllte ein lautes „LUUUUUUKE, HIIIIEEEER !!!!“ (und ich glaube, ein herzhaftes „zefix“ war auch noch dabei) und bekam ihn vor der Theke zu fassen. Und dann war es Zeit, Stufe 2 zu zünden: Er bekam einen echten Klaps auf den Hintern. Manchmal helfen gute Worte nicht weiter. Ich nahm ihn mit zurück zur Pfotenwaschstraße, machte ihn sauber und legte ihn im Anschluß in seinem Körbchen ab. Sichtlich durcheinander blieb er auch tatsächlich liegen und schlief recht bald ein. So wenig mir das gerade Erlebte selbst gefallen hat, so sicher war ich mir eigentlich, daß dieses Donnerwetter ein Einzelfall bleiben sollte. Tja-ha-haaaaa, WEIT gefehlt, liebes Herrchen.

Schon am nächsten Abend kam Teil 2 der Vorstellung.

Wieder war Luke spätabends draußen, wieder rief ich einmal, rief ich ein zweites Mal. Nichts. Wieder pfiff ich. Und wieder schwoll die Ader und pumpte wie blöd. Und irgendwie hatte ich den Eindruck, daß der kleine Kerl mit seinen knapp 30kg immer noch dachte, daß ER der Chef ist und nicht ich. Und irgendwie kam ich mir hochgradig verschaukelt vor. Jeder Hundebesitzer weiß, daß man an dieser Stelle keinesfalls locker lassen darf, sonst sind die Rollen und die Rangordnung im Rudel ganz schnell (um-)verteilt und können nicht mehr so ohne weiteres reorganisiert werden. Und als Luke immer noch keine Anstalten machte hereinzukommen, sondern stattdessen lieber mit sich selbst fangen spielte, lief ich in den Garten. Diesmal ohne Gartenschuhe, sondern mit Hausschuhen – was mich selbst noch mehr nervte, weil es nass und matschig war.

Jetzt war es soweit, der Watschnbaum fiel um und es gab ein echtes Donnerwetter. Steter Tropfen höhlt ja angeblich den Stein – mal sehen, ob das auch erziehungstechnisch bei Luke etwas bringt…

Ich schnappte ihn mir, „begleitete“ ihn und seinen Nacken ins Haus, gab ihm einen Klaps auf den Poppes (wobei die Lautstärke schlimmer war als der eigentliche Klaps), machte ihn sauber und liess ein kleines Gewitter los. Sichtlich beeindruckt kauerte er neben mir und folgte mir dann ganz kleinlaut und geduckt ins Wohnzimmer, um von allein ins Bett zu gehen. Öha !!! Erste Besserung in Sicht ?

So, und jetzt kommt’s. Seit diesem Vorfall scheint Luke seinen Meister gefunden zu haben. Wenn ich etwas sage, hört er drauf. Wenn ich sage „runter von der Couch, ab ins Betti“, dann geht er runter von der Couch und schnurstracks ins Körbchen. Und das Beste ist: Wenn er spätabends, morgens, tagsüber, wann auch immer im Garten ist und ich einmal (also tatsächlich nur EINMAL !) „Luke“ rufe, kommt er aus dem hintersten Winkel des Gartens angerannt, läuft ins Haus und bleibt auf seinem Handtuch stehen. Egal, ob er schmutzige Pfoten hat oder nicht. Und bei dem ganzen Vorgang hat er ein wirkliches Grinsen auf dem Gesicht. Er strahlt förmlich und ist von sich selbst scheinbar so begeistert, weil er eben brav ist und mein Kommando befolgt hat. Wow – wie ausgewechselt.

Ich bin als Herrchen natürlich unfassbar stolz darauf und das lasse ich ihn auch spüren. Seitdem sind wir NOCH bessere Freunde – jetzt aber mit dem feinen Unterschied zu vorher, daß wir zwar Freunde sind, aber ich der Rudelboss bin. Und das ist ein GROOOSSER Unterschied !

Offenbar waren diese beiden Abende, wo ich wirklich knallhart durchgegriffen und ihn in seine Schranken verwiesen habe, das Zünglein an der Waage und der Grund, weshalb er jetzt so gut hört. Hoffen wir mal, daß es so bleibt.

Viele Grüße von Chris und Luke, dem Engelchen 😉 !

P.S.: Und wenn Ihr das Beitragsbildchen mit Luke und seinem unwiderstehlichen Blick anschaut, dann könnt Ihr Euch vorstellen, WIE SCHWER es ist, ihm böse zu sein… er weiß schon GANZ genau, wie er es machen muß…… 😀

Ommm…

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Als wir nach einem sehr schönen und auch ganz schön langen Familienfeierausflug wieder heimkamen, haben wir auf der Heimahrt – okay, eigentlich gemein – schon gewettet bzw. uns ausgemalt, wie es daheim aussehen würde, nachdem Luke und Lily das Haus „eingehütet“ hatten.

Wir sperrten die Haustür auf, hielten kurz inne und Moni drehte sich nur zu mir um und flüsterte halb andächtig und halb hilflos „Du willst nicht sehen, wie’s hier aussieht“… hmm, neugierig wie ich manchmal bin, spitzte ich dann doch an ihr vorbei und mir schossen direkt – fast zeitgleich – drei Statements durch den Kopf:

  1. Mist, die haben meinen heimlich gebunkerten Chipsvorrat gefunden – was soll ich bloss heute Abend zum Filmgucken knabbern ???
  2. Auweh – haben die ein Eichhörnchen erlegt ? Und wenn ja – wie ist es hier reingekommen ???
  3. Ommmmmm – gaaaaanz ruhig, schaut vermutlich schlimmer aus, als es ist.

Und letzteres war dann auch des Rätsels Lösung – weder mein Chipsvorrat ist aufgeflogen, noch ist ein Eichhörnchen hier abgeflogen. Also fast alles gut. Einziges Opfer war ein Kissen, das allerdings alt und besonders und schön war. Aber halt nicht in den Augen unseres achtpfotigen Jagdgeschwaders.

Keiner von uns hätte gedacht, daß in ein ca. 30x30cm großes Kissen Füllmaterial für 3 Räume reinpasst. Aber wenn man dieses Füllmaterial in Mikrokonfettigröße zerbröselt, dann geht das schon. Der Rest der Brösel hing dann im Hundepelz und wurde auch noch in die restlichen Ecken der Wohnung geschleppt. Also alles fein 🙂 !

Was mir aber jetzt klar ist: Luke und Lily sind eher grafisch und visuell orientiert. Sie haben bislang zwei Kissen zerlegt, und zwar genau die beiden Kissen, die NICHT farblich ins Couch-Lümmel-Landschaft-Bild gepasst haben. Jetzt haben wir nur noch beige und dunkelbraune Kissen – und nun ist vermutlich auch Ruhe im Karton. Jetzt passt ja optisch wieder alles 🙂 !

Alles in allem waren die beiden aber brav – und nach einer dreiviertel Stunde Staubsaugen habe ich mein Sportpensum für heute auch gleich hinter mich gebracht… 😉

6 Monate…

6months

Eigentlich hätten wir diesen Blogpost schon viel früher schreiben wollen, aber unser Hundeleben ist so ausgefüllt und spannend, daß wir einfach nicht dazu gekommen sind…

Genau gesagt hätten wir diesen Beitrag am 16. Februar bringen wollen, weil wir an diesem Tag genau EIN HALBES JAHR ALT geworden sind *tätterättääää* 🙂 !

In diesem ersten halben Jahr unseres Lebens haben wir so viel erlebt, daß wir gar nicht genau wissen, wo wir anfangen sollen. Wir haben ein wunderschönes Zuhause bekommen, in dem wir wirklich ziemlich viel anstellen können – und das tun wir auch. Noch sind Herrchen und Frauchen viel zu begeistert von dem vielen Blödsinn, der uns einfällt und meistens vergessen sie ganz einfach, böse auf uns zu sein. Aber ich denke, das wird sich bald ändern. Die beiden fangen jetzt immer häufiger an, sich durchzusetzen – das ist neu für uns und passt uns manchmal gar nicht. Hauptproblem sind, denke ich, die Tanten von der Hundeschule, wo wir jeden Samstag hin müssen – ähh, nein, natürlich „DÜRFEN“ 😉 !

Gerade Tante Lisa und Tante Gaby sind recht hartnäckig, was das Durchsetzen von irgendwelchen komischen Befehlen angeht. Und was noch viel schlümmer ist: Die beiden setzen unserem Herrchen und Frauchen einen Floh nach dem anderen ins Ohr. Zum Beispiel dürfen wir beim Gassigehen jetzt nicht mehr Zickzack laufen und auch nicht mehr unser Herrchen hinter uns herziehen. Scheinbar soll es jetzt so laufen, daß WIR auf Herrchen und Frauchen achten und denen hinterherlaufen. Aber woher sollen die denn wissen, wo wir hin wollen ? Naja, da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.

Wir haben in den letzten 6 Monaten viele nette Leute kennengelernt, haben viel Spielzeug geschenkt bekommen (Achtung, diese Quietschegockel halten nur noch 10 Minuten – dann sind sie hinüber…) und dürfen immer mit dem Auto mitfahren, wenn wir einen Ausflug machen. Mittlerweile haben wir auch schon eine sehr wichtige Aufgabe von Herrchen und Frauchen übertragen bekommen: Wenn die beiden wegfahren – z.B. zum Einkaufen – dann sollen wir auf’s Haus aufpassen. Anfangs war das fast nicht möglich, weil es so viele Zimmer sind und wir doch so klein waren. Aber jetzt geht das schon supergut und wir haben alles im Griff. Und wenn die beiden wieder heimkommen, gibt’s eine Belohnung. So hat jeder was davon 😉 !

Das Älterwerden und Erwachsen(er)werden merken wir aber besonders daran, daß wir wachsen wie bekloppt. An dem Bild, das Ihr hier sehen könnt, wird das richtig deutlich: Die blaue Transportbox war in den ersten Wochen unser Reisezuhause. Wir lagen da zusammen drin, wenn wir mit dem Auto unterwegs waren und Frauchen hat uns darin ins Büro getragen. Irgendwann ist Luke dann zu schwer geworden und wir mussten laufen. Ganz toll. Heute sind wir so groß, daß wir da nicht mal mehr einzeln reinpassen. Wahnsinn, oder ? Größer zu sein hat aber nicht nur Nachteile: Wir können jetzt Herrchen ganz bequem über den Haufen rennen, wenn er z.B. im Garten hockt und wir auf ihn zurennen. Spasseshalber bremsen wir dann einfach nicht und schmeissen ihn um 🙂 ! Das mag der ! Glaube ich jedenfalls. Und wir können uns mittlerweile, wenn wir uns auf die Hinterpfoten stellen, auf der Küchentheke umsehen. Oft stehen da dolle Sachen, die entweder Spaß machen oder schmecken. Auf alle Fälle aber freut sich Frauchen dann immer, wenn sie’s sieht. Nur die Couch wird leider immer kleiner – keine Ahnung, was die mit der gemacht haben. Früher haben wir zu viert ganz locker und bequem drauf Platz gehabt und Luke und ich mussten einen halben Marathon laufen, um von einer Ecke zur anderen zu gelangen – jetzt schaut die Sache schon anders aus und wir müssen uns irgendwie ineinanderschachteln. Aber das ist okay, so können wir schmusen 😉 !

Wir sind schon sehr gespannt, wie das alles weitergeht – bisserl werden wir auf alle Fälle noch wachsen. Und ich bin mir sicher, daß Luke und mir noch viele spassige Sachen einfallen werden, die wir anstellen können. Wir wollen ja schliesslich nicht, daß es Herrchen und Frauchen irgendwann mit uns langweilig wird 😀 !

Jedenfalls freuen wir uns sehr, daß Ihr unsere Entwicklung hier auf dem Blog mitverfolgt und uns begleitet !!! Viel Spaß weiterhin beim Lesen unserer Tagebucheinträge und beim Bummeln durch die Bildergalerien !

Viele Grüße, Eure Lily !

Eine lehrreiche Zeit…

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Als Welpe ist man ja überflutet mit Informationen, man sieht und hört und riecht so viel Neues, daß man ja unmöglich alles behalten und sich merken kann. Umso besser ist es natürlich, wenn einem die eigene Schwester bzw. der eigene vierpfotige Bruder was beibringt.

Lily hat es sich vor ein paar Tagen bereits zur (Un-)Eigenart gemacht, immer ihr Maul in der Küche mit ein paar Brocken Trockenfutter zu beladen, um es dann freudestrahlend ins Wohnzimmer in ihr Bettchen zu bringen. Oder ins Esszimmer zur Terrassentür. Oder auf die Couch, wo ich gerade liege und mich natürlich prompt irre mitfreue, wenn es neben mir nach Truthahn oder Schwein oder sonst wem duftet. Hach, es ist einfach immer aufregend….

Ob sie es als Picknick sieht oder denkt, sie müsse für schlechte Zeiten vorsorgen – ich weiß es nicht. Andererseits, wenn letzteres der Fall wäre, würde sie es ja nicht gleich aufessen, sondern verbuddeln oder verstecken – was wiederum im Wohnzimmer schwierig werden würde. Wobei – ich muß gleich mal unter den Kissen auf der Couch nachschauen. Nicht, daß da noch das Stück Fleisch von vor einer Woche vor sich hinlebt…. 😀

Luke war bislang immer zu begeistert von seinem Futter, daß er es immer gleich an Ort und Stelle, sprich in der Küche am Napf, aufgegessen hat. Wie man es von Labradoren kennt: Wie ein Staubsauger.

Heute Früh jedoch kam er dann plötzlich mit dicken Backen und von einem Ohr bis zum anderen grinsend (ja wirklich, das können die !) ins Wohnzimmer gewatschelt und hatte – ja, genau richtig – ebenfalls seine Portion Trockenfutter an Bord. Gegessen hat er es dann auf seinem Bettchen. Lily beobachtete es von der Couch aus und nickte wohlwollend. Soviel dazu. Gut gemacht, Lehrerin.

Und somit sind wir auch beim schwierigen Teil bei der Erziehung von ZWEI Hundebabies: Wenn der eine sich entschlossen hat, auf Dich zu hören bzw. etwas „richtig“ zu machen, kommt GARANTIERT der andere um die Ecke und zeigt es ihm „noch viel besser“.

Wir sind gespannt, in welchen Belangen sich unsere Interessen im Laufe der Zeit noch so „überschneiden“ werden 😉 !

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