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Voll beladen – Hunderituale

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[Shorties from Instagram]
Hunde haben – wie andere (Haus-)Tiere ja auch – besondere Rituale, Angewohnheiten und Eigenarten.

Bei Luke ist z.B. eines der täglich wiederkehrenden Rituale, daß er abends, wenn sein Frauchen daheim ist und im gemütlichen Sessel im Wohnzimmer sitzt, zu ihr kommt, sich ganz nah an den Sessel stellt und sich den Rücken kraulen lässt. Dann geht er einen halben Schritt vor und Frauchen muß weiterkraulen – so lang, bis sie ihm einen Klapps aufs Hinterteil gibt. Dann dreht er sich blitzschnell um, entdeckt seinen wedelnden Schwanz und jagt ihn. Das macht er dann abends gerne mal bis zu 15 Mal – also 15 Drehungen, bis er fast umfällt. Dann sammelt er sich kurz und verschwindet im Flur, um eines seiner zahlreichen Spielzeuge zu holen. Jetzt kommt Stufe zwei: Er bringt und zeigt seinem Frauchen fast jedes Spielzeug – egal, ob Ball, Quietschekong, Nichtquietschekong, Kong-Krake oder seine Lieblingssocke (die übrigens mittlerweile nur noch viertel so groß ist wie anfangs – keine Ahnung, ob so was schmeckt…). Das Spielzeug wird Frauchen dann bevorzugt auf ihr Notebook – das vor ihr steht – gelegt und dann darf sie es bewundern und anschliessend werfen. Das holt er dann. Und kommt wieder, legt’s wieder ab, sie wirft es, er läuft, etc. – das geht ’ne ganze Weile so. Für die Zeit bin ich dann auch abgemeldet, dann ist eben „Frauchen-Zeit“. Süß 🙂 !

Lily’s Ritual ist ebenfalls richtig goldig und hat sich erst ziemlich spät herausgestellt, so vor ungefähr 4 Wochen…

Wenn wir heimkommen oder ich in der Früh aufstehe, kommen die beiden kurz zu mir (bzw. zu uns) und freuen sich wie Bolle. Sie wedeln sich um Kopf und Kragen, freuen sich ein Loch in den pelzigen Bauch und werden ganz kurz. Dann verschwindet Lily wie der geölte Blitz im Wohnzimmer und sucht händeringend nach etwas, was sie uns präsentieren kann. Und da fällt ihre Wahl zu 99% auf den Kuschelhund. Den präsentiert sie uns dann stolz. SEHR stolz. Und das Neueste – seit wie gesagt ca. 4 Wochen – ist, daß sie BEIDE Kuschelhunde im Maul hat. Luke läuft dann immer recht suchend und ratlos hinter ihr her, weil er eben keinen Hund zum Herzeigen hat, aber das ist ihr dann in dem Moment wurscht 😉 ! Dann bewegt sie sich ganz langsam und vorsichtig, um nur ja keinen Hund fallen zu lassen. Ich meine – für so ein Labimaul ist es schon eine Leistung, gleich BEIDE Hunde zu transportieren.

Lily rüstet aber auch auf – so kam sie gestern Früh mit beiden Kuschelhunden UND einer Socke im Maul auf mich zugewankt… Bin gespannt, was sie sich noch alles auflädt.

Eines meiner Rituale ist, daß ich den beiden immer, wenn ich beim Fressnapf einkaufen war, diese Endloswürste mitbringe. Das sind so kleine, getrocknete Würste mit verschiedenen „Geschmacksrichtungen“. Da werden sie immer ganz wild, wenn sie die sehen bzw. wittern. Vorgestern wieder: Ich kam heim, stellte die Einkaufspalette (zwei Labis = viel, viel Futter !) ab und beide saßen vor mir, um sich ihr Mitbringsel abzuholen. Lily saß mit beiden Kuschelhunden im Maul vor mir und wollte die natürlich nicht ablegen. Während Luke schon längst mit seiner Wurst im Wohnzimmer verschwunden ist, saß Lily immer noch mit einer großen Sorgenfalte vor mir, starrte das Würstchen an und überlegte krampfhaft, wie sie es anstellen sollte, Hunde UND Würstchen ins Maul zu nehmen. Ging aber nicht. Und genau in DEM Moment ist übrigens das Bild entstanden (leicht unscharf, weil’s schnell gehen musste):

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Dann hielt ich meine Hand auf, Lily legte die beiden Kuschelhunde behutsam in meine Hand und nahm sich das Würstchen. Sie aß es in Lichtgeschwindigkeit an Ort und Stelle auf und nahm sich sofort wieder die Hunde, um damit zu Luke zu laufen. Süß, oder 🙂 ?

Welche Rituale haben denn Eure Hunde ?

Viele Grüße,
Chris

FURminator – wir basteln uns einen Teppich

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Mit dem Einzug der zwei fellbesetzten Goldstücke standen wir auch gleich vor einem Problem: Wohin mit den unzähligen Hundehaaren (die sich übrigens – fragt mich nicht, wie das überhaupt geht – ÜBERALL befinden, also z.B. IM Geldbeutel, IM Schrank, AN der frisch gewaschenen Wäsche, etc.) ?

Nun, es gibt da grundsätzlich schon mal zwei Herangehensweisen. Nein, stopp – eigentlich gibt’s ja drei, aber den Hund entweder komplett zu rasieren oder ihm einen Ganzkörperanzug zu verpassen, damit er nicht mehr haaren kann, ist ja auch nix.

Also zurück zu den zwei Varianten:

  1. Jeden Tag mindestens zwei Mal saugen und versuchen, daß der Staubsauger diese Haartortur beutelmässig mitmacht und nicht schon nach einer halben Woche den Dienst quittiert und sich auf den Schrottplatz absetzt.
    oder
  2. man vereitelt den Haaranschlag im Vorfeld, erstickt quasi das Haarproblem im Keim. Die Haare mussten also schon weg sein, bevor sie auf den Boden fallen.

Wir entschieden uns nach einer mehrwöchigen Testphase von Variante 1 natürlich für die zweite Herangehensweise. Nur wie ? Es gibt ja viele Bürsten am Markt, viele Kämme, viele dolle Sachen, die alles Mögliche versprechen, aber letztendlich nicht wirklich dabei helfen, den Haarteppich daheim möglichst zu vermeiden.

Natürlich haben auch WIR im Laufe der Zeit ein halbes Bürstenarsenal angesammelt – immer auf der Suche nach DER Bürste, die unseren Ansprüchen und vor allem unserem Haaraufkommen gerecht wird. Immer wieder sind wir in unserem Lieblingsladen Fressnapf Buchenau um die großen Aufsteller mit den verschiedenen FURminator-Modellen herumgeschlichen, konnten uns aber nie dazu durchringen, doch so vergleichsweise viel Geld für eine „einfache“ Bürste auszugeben. Und so sammelten wir. Zuerst eine Bürste für EUR 8,- die genau genommen GAR NICHTS brachte. Dann ein Bürstenset für EUR 12,- das zwar bisserl was brachte, aber von der Verarbeitung her völliger Mumpitz war.

Wir hatten also nun zwei Bürsten daheim, die a) nicht viel brachten, b) trotzdem Geld kosteten und c) dem Staubsauger dennoch nicht wirklich Arbeit abnahmen. Super Ausbeute. Es musste also etwas anderes her.

Beim nächsten Hunde-Groß-Einkauf landeten wir also wieder vor dem FURminator-Regal und wurden von Andrea und Lydia im Fressnapf Buchenau beraten, über die Vorzüge aufgeklärt und letztendlich davon überzeugt. Wir hatten sie also endlich im Einkaufswagen, die Bürste für EUR 40,-, den heiligen Gral der Bürstenkunst, das Nonplusultra der Kammwelt ! Ehrlich gesagt hatten wir beide ein schlechtes Gewissen, weil das schon verdammich viel Geld für so ein Stück Kamm ist, aber andererseits müssen wir mit zwei Labradoren daheim auch gehörig aufrüsten und andere Geschütze auffahren, als jemand mit einer Wüstenrennmaus im Käfig. Da haste nämlich gar kein Haarproblem. Aber gut.

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Wir kauften dat Ding und versprachen uns davon vielleicht maximal die Hälfte von dem, was man uns erzählt hatte. Das Ding KONNTE doch schon rein technisch nicht so wunderbar sein, wie man sagte. Wie sollte das gehen ? Daheim angekommen haben wir es gleich ausprobiert. Lily hat von Haus aus ja ein ganz anderes Kleid als Luke. Ihre Haare sind kurz und sie hat quasi keine Unterwolle. Jedenfalls keine, die sich löst und hier in Schwaden in der Wohnung herumfliegt. Luke dagegen hat ein dickeres Fell, viel mehr Unterwolle und auch längere Haare. Und er ist es auch, der in regelmässigen Abständen seine Haarbüschel überall liegen lässt. Bei Lily brachte die Bürste zwar bisserl was, aber – wie vermutet – nicht viel, was aber auch okay war. Sie haart ja auch nicht so doll. Bei Luke blieb uns aber dann echt der Mund offenstehen… was wir nach ein paar Kämmdurchgängen aus dem Felltorpedo an Wolle herausholten, war unglaublich. Binnen kürzester Zeit lag neben Luke ein Fellhaufen, aus dem man sich locker einen dritten Hund oder zumindest einen schönen Fake-Berber-Teppich hätte basteln können. Wow !!!

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Der FURminator – den übrigens auch alle Mitarbeiterinnen in unserem Fressnapf selbst einsetzen und auf ihn schwören – ist der Hit ! Nie wieder ohne. Wir wurden perfekt beraten und bereuen keinen Cent.

Wer also ein Haustier – egal, ob Katze oder Hund – hat und der Haare Herr werden will, der sollte sich unbedingt beim Fressnapf oder hier bei Amazon (FURminator bei Amazon) den FURminator mal genauer ansehen. Es gibt verschiedene Modelle, für Katzen und für Hunde, und davon nochmal verschiedene Größen. Es ist also für jeden etwas dabei.

Unsere ganz klare Kaufempfehlung des Monats – bzw. schon fast des Halbjahres 😉 !!!

Die Büffelhautknochenzeremonie

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Eigentlich wollte ich dieses Erlebnis aus der Sicht von Luke oder Lily posten – aber um meine anfängliche Enttäuschung so richtig beschreiben und verdeutlichen zu können, muß ich es doch selbst schreiben. Aber alles der Reihe nach.

Am Samstag haben wir bei unserem Lieblingsfressnapf in FFB-Buchenau zwei Kauknochen für unsere Kleinen gekauft. DIE ERSTEN KAUKNOCHEN, chakka ! Und zwar nicht so kleine Babyknöchelchen, sondern richtige – ca. 22cm lang ! Es sollte eine feierliche Überreichung sein, ich wollte das irgendwie zelebrieren… hmpf…

Von unseren vorherigen Hunden Tobi und Benny weiß ich noch, daß solche Kauknochen immer ein Highlight waren. Freude pur, Schwanzwedeln im 360°-Modus, helle Aufregung. Genauso hatte ich mir das auch ausgemalt – gerade bei so süßen kleinen Welpen. Mei, hab ICH mich auf diesen Moment gefreut – wie ein frisch paniertes Schnitzel.

Nachdem wir am Samstag erst bei der Welpenspielstunde waren und die beiden sich ausgepowered hatten, wir danach kurz einkaufen waren und es, als wir daheim ankamen, bereits dämmerte, haben wir uns dazu entschlossen, die beiden sich erstmal ausruhen zu lassen und mit der Kauknochenübergabezeremonie bis zum Sonntag zu warten. Der Sonntag wartete dann mit dem größten Sch***wetter überhaupt auf – aber wir gingen trotzdem mit Luke und Lily mittags spazieren… Randnotiz: Wäre Lily ihrem Bruder unterwegs nicht auf den Kopf gesprungen, wäre wenigstens DIESER Körperteil sauber und NUR naß geblieben. Aber so hatten wir eben zwei matschige, braune und durchnässte Mäuse, die wir – wieder daheim angekommen – erstmal einigermaßen in den Urzustand zurückversetzen mussten.

Ich liess sie danach 1-1,5 Stunden schlafen. Als ich aber irgendwann ZU hippelig wurde und alle zwei Minuten von der Couch zum Hundebettchen hinüberspähte, ob sie endlich wieder wach wären, entschied ich, die Knochen zu holen und aktiv die Zeremonie zu starten. Ich packte die Knochen aus – jahahaaaa, ZWEI, denn sonst gibt es wieder Zankereien – und setzte mich voller Vorfreude auf den Boden. In jeder Hand ein Knochen. Ich raschelte damit, ich klopfte damit auf den Boden. Nichts. Ich rief leise „Luke, Lily“. Nichts. So langsam sackten meine Schultern nach unten – DEN Augenblick hatte ich mir eher wie ein rauschendes Hundefest vorgestellt und nicht wie ein Alleinunterhalter vor Null Zuschauern. Naja, „Null Zuschauer“ ist nicht richtig. Moni saß auf der Couch und versteckte ihr Gesicht hinter ihrem Notebook, damit ich ihr Schmunzeln nicht sehen konnte…

Die beiden kleinen Felltorpedos waren tatsächlich zu müde, um diese Knochen zu nehmen und sich darüber zu freuen. Wenigstens Lily gab sich einen Ruck und tat so, als wäre sie ETWAS interessiert. Sie stand ungelenk auf, streckte sich, gähnte herzhaft, kam zu mir, schnupperte am Knochen, sah mich an, sah wieder den Knochen an, gähnte nochmal und ging dann in Zeitlupe wieder zurück zu Luke, um neben ihm zusammenzubrechen und in der nächsten Sekunde wieder tief zu schlafen. Super. Warum ich ? Das war gemein. Ich war schon soweit, SELBST mit den Knochen zu spielen – aber irgendwie brachte es das auch nicht.

Naja – so nahm ich die beiden Büffelhäutlinge, parkte sie auf dem Schrank und setzte mich leicht schmollend wieder auf die Couch.

Wer Welpen kennt, weiß, daß die einen komatösen Schlaf haben und nicht nur recht schnell erschöpft sind, sondern auch SEHR tief schlafen können. Somit hatte es einfach keinen Sinn, sie zum Spielen zu „überreden“.

Nun gut, weitere 1,5 Stunden später regte sich ENDLICH etwas auf dem Hundebett und die beiden wurden wach. Sofort hechtete ich mit einer angedeuteten Flugrolle Richtung Schrank und holte freudestrahlend die beiden Knochen. JETZT sah die Sache schon anders aus: Luke und Lily sassen recht aufmerksam vor mir, wedelten noch etwas benommen mit dem Schwanz, aber merkten genau, daß jetzt etwas fast schon Episches kommen würde. 4 große runde schwarze Knopfaugen starrten mich an und folgten jeder Bewegung meiner Hände. Jeder nahm seinen Knochen behutsam und ganz vorsichtig und verschwand damit sofort aufs Bettchen. Danach vernahmen wir bis zum Abend nur noch glückliches Knabbern, Katschen und dann und wann ein leises Grummeln, wenn der eine dem anderen zu nah an dessen Knochen kam…

Zwischenfazit nach dem ersten Tag mit zwei Büffelhautknochen im Haus:

  1. Die Dinger riechen zum Glück nicht schlecht – also eine ECHTE Alternative zu den bösen Ochsenziemern
  2. Die Kleinen sind zufrieden und „aus dem Verkehr gezogen“
  3. Die Knochen machen in Verbindung mit Laminat RICHTIG viel Krach – was aber zumindest die beiden Fellnasen nicht stört.
  4. Es war eine gute Idee, daß jeder Welpe seinen eigenen Knochen hat. Es gibt ja sogar mit ZWEI Knochen teilweise schon Ärger – wie wäre das dann mit nur EINEM Knochen geworden ?
  5. Wenn Dein Hund nach dem ausgiebigen Kauknochenknabberspiel zu Dir kommt, um Dich zu beschmusen, dann schau Dir immer erst seine Schnauze an – dort kleben nun nämlich gerne mal lustig matschige Knochenreste, die Du sonst im Gesicht hättest… 😉

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Das musste sein:

Heimfahren, nachdenken, Fressnapf leerkaufen…

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Innerlich völlig überfrachtet mit all den neuen Eindrücken, Bildern und Erlebnissen fuhren wir wieder zurück gen Heimat. Diese Welpen waren so dermaßen süß – das ging mittenrein ins Herz. Wir sind da ja beide recht anfällig 😉 !

Die Labimama war auch sehr schön, goldig und SEHR stolz auf ihren Nachwuchs. Ein wirklich angenehmer Besuch. Wir fuhren also so dahin und es sprudelte nur so aus uns heraus. Wir diskutierten über ein neues Leben mit Hund. Wir gingen in Gedanken schon durch die Wohnung und versuchten uns vorzustellen, was wie wo stehen sollte. Was würden wir brauchen ? Was würde es geben ? Welche Versicherung, wieviel kostet die Steuer, etc. ! Tausend Fragen, alles auf einmal, der Kopf drohte zu platzen.

Wir nahmen uns vor, auf dem Heimweg noch einen kurzen Abstecher zum Fressnapf zu machen – dort waren wir nicht mehr, seitdem es Gina nicht mehr gab. Irgendwie ein komischer Moment, als wir den Laden betraten. Wir wollten ja nur „schauen“. Einfach mal bummeln und „herumgucken“. Als wir dann so durch die Gänge liefen, fielen uns viele tolle und natürlich unbedingt wichtige und lebensnotwendige Dinge auf. Irgendwann drehte ich mich zu meiner Frau um und sagte nur „magst mal nen Wagen holen ?“. Tja – und der Wagen war – so schnell konnten wir gar nicht schauen – voll bis obenhin:

  • Großes, flauschiges Bettchen mit Pfotenmotiven
  • 3 Edelstahlnäpfe (Futter und Wasser)
  • 2 Halsbänder aus Nylon, die gut verstellbar sind (Welpen wachsen halt recht schnell)
  • 2 Leinen aus Nylon
  • Leckerlis (gesund, ohne Zucker, etc.)
  • 15kg Sack Welpenfutter (das gute von Bosch), das bereits gefüttert wird – also bloß keine Futterumstellung. Ist für einen Welpen eh‘ schon stressig genug, da muß nicht auch noch das Happa-Happa anders sein als gewohnt.
  • Trinkflasche für unterwegs, wo der Hund aus dem Verschluss trinken kann
  • Kotbeutel 10er Pack
  • etc.

Wir standen an der Kasse, zahlten den ganzen Berg und gingen zum Auto. Dort angekommen hielten wir kurz inne, sahen uns an und ich sagte zu meiner Frau: „Wir haben gerade für ZWEI Hunde eingekauft. Müssen wir noch diskutieren ?“ Sie sagte nur: „Nö, ich denke, wir wollen beide das gleiche.“

Tja – und so haben wir uns zuerst innerlich, jeder für sich, und dann ganz offiziell dazu entschlossen, ZWEI Welpen zu nehmen, und zwar das Geschwisterpärchen. Zum einen Luke, der von Anfang an bei mir im Arm lag und dort gleich eingeschlafen ist und zum anderen Lily, die sich vom ersten Moment an meine Frau als neues Frauchen ausgesucht hatte.

Uns schwante zwar schon, daß sich jetzt gerade unser ganzes Leben geändert hatte und daß auf uns eine schier riesige Menge an Herausforderungen wartete und einprasseln würde, aber so what – wir konnten die beiden einfach nicht trennen. Wir konnten uns auch nicht nur für einen entscheiden und den anderen zurücklassen. Das hätten wir beide nicht über’s Herz gebracht. Und somit gaben wir uns und den beiden die Chance, das neue vierköpfige Dreamteam zu werden.

Am Spätnachmittag riefen wir bei den Besitzern an und sagten Bescheid, das wir BEIDEN Welpen ein neues Zuhause schenken möchten und sie nach Möglichkeit gerne gleich am nächsten Tag abholen würden. Die Freude am anderen Ende der Leitung war groß und den Rest des Abends verbrachten wir dann damit, die Wohnung schon mal etwas hunde- und vor allem welpengerecht „umzugestalten“ ☺ !

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