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Good morning friends!

Neues von Instagram und Facebook 😉 !

Guten Morgen Freunde! Ich bin gerade aufgewacht und muß gleich mal nach Lily schauen – ich schätze, sie ist bereits im Garten… Habt einen schönen Tag 😉 !

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Good morning friends! I just woke up and now I have to look for Lily – I think she’s already in the garden… Have a nice day 😉 !!

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Good morning friends ! I just woke up and now I have to look for Lily - I think she's already in the garden... Have a nice day !! #labradortwins #instalabigram

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Nicht mehr beige…

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Neues von InstaLABIgram: Die beiden Helden kamen nach einer kleinen gegenseitigen Jagd etwas „dunkler“ als vorher zurück. Diesmal scheint Luke „gewonnen“ zu haben – Lily war von oben bis unten und von vorne bis hinten komplett voller Matsch und Erde. Sie hat sich wohl mal wieder überschlagen – was bei unseren beiden Labis doch ganz schön oft passiert, wenn sie quer durch den Garten rasen 😉 !

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Man sieht Luke förmlich an, wie stolz er ist, daß diesmal ER sauber ist… 😀

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Viele Grüße,
Chris

Schneeeeeee :) !!!

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Liebe Schneehunde (also alle Hundekinder, die – genauso wie wir – den Schnee soooooo cool finden !),

bevor Papi jetzt die Geschichte von unserem Heiligabend und den tollen Geschenken hier im Blog erzählt, muß ich Euch fix über unseren weißen Garten berichten. Mensch, DAS war eine Überraschung !!!

Am zweiten Weihnachtsfeiertag (wir haben gerade wieder angefangen, unser neues Schaf durch’s Haus zu tragen und vorsichtig einen Quietscheballgesang anzustimmen) ist Papi morgens aufgestanden, hat uns begrüsst und bespasst und schlurfte dann in die Küche, um den Rolladen (ich muß da immer zwangsläufig an „Rouladen“ denken bei dem Wort…. *schmatz*) hochzuziehen. Sein kurzes freudiges Gemurmel beim Blick nach draußen hatte irgendwas zu bedeuten. Ir-gend-et-was musste da draußen sein, was uns vermutlich genauso gefallen würde – jetzt waren wir aber gespannt. Er ging mit uns zur Terrassentür, sah uns verschmitzt an und zog laaaaaangsam – also wirklich unfair und unnötig langsam – die Jalousie (ha, wenn ich „Schahluhsieee“ schreibe, denke ich nicht an „Roulade„. Mist, jetzt habe ich DOCH an Roulade gedacht… *schleck*) hoch und plötzlich sahen wir die Bescherung: Unsere Terrasse, unser Busch (an dem wir immer mit lautem Getöse von der Terrasse rechts in den Garten abbiegen) und unsere gesamte Wiese mit den vielen tollen Löchern war komplett WEISS !!! Es hat geschneit 😀 !!! Super – WAS für eine Überraschung.

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Luke und ich sind ja nun noch nicht soooo alt, aber der letzte Schnee war schon laaange her. ZU lang her. Es war damals unser erstes Weihnachten hier bei Mami und Papi und wir waren noch superklein. Da waren die dicken Schneeflocken fast so groß wie wir und wir sind immer im Schnee versunken. Und jetzt – zwei Jahre später – hat es endlich wieder geschneit.

Wir warteten ungeduldig, bis Papi die Terrassentür aufmachte und drängelten uns gleichzeitig durch den schmalen Spalt. Uns beiden zog es die Hinterteile weg (war ein wenig glatt, aber egal) und drifteten dann etwas spektakulär in den Garten. Oh war das toll – wir spielten bestümmt  eine halbe Stunde im Garten. Wir jagten uns, warfen uns in den Schnee, schnappten Flocken, hatten kleine Schneehäufchen auf den Schnauzen und rannten so schnell von vorne nach hinten und wieder zurück, daß danach ein toller Trampelpfad im Schnee zu sehen war. Und das alles VOR dem Frühstück, SO begeistert waren wir.

Jetzt, zwei Tage später, schneit es noch immer und es wird immer weisser da draussen. Wir lieben den Schnee und ich glaube fast, daß wir Schneelabis sind – nicht umsonst sind wir weiß. Wir können uns da draußen tarnen. Und wenn wir wieder Blödsinn machen, können Mami und Papi uns nicht sehen, weil wir ja mitten im Schnee stehen und uns niemand sieht. Clever, ne 😉 ?

So, Ihr Lieben – wir wünschen Euch ebenso viel Spaß im Schnee und schicken Euch ganz viele liebe Grüße,
Eure Lily

Mein Haus. Mein Garten. Mein Ball!

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[Luke’s und Lily’s Instagram-Shorties]

Wie stolz er da saß – wie ein Großgrundbesitzer, der zufrieden und mit stolzgeschwellter Brust über seine Ländereien blickt.

Der Ausspruch „Mein Haus. Mein Garten. Mein Ball!“ war ihm direkt von den Lefzen abzulesen… 😉

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Der neue Pool

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Uff.
Ich habe mir jetzt echt ein paar Minuten überlegt, wie ich den Beitrag anfange – aber irgendwie fiel mir nur ein einziges sinnvolles und passendes Wort bzw. dieser Seufzer ein: Uff. Das trifft es am besten, was mir durch den Kopf ging, als ich um die Hausecke bog…

Aber von Anfang an.

Ich war gerade in der Küche und machte die Hundenäpfe sauber, um so langsam das Abendessen von Luke und Lily vorzubereiten. Beim Klang der Alunäpfe kommt normalerweise zumindest schon mal Lily angaloppiert – egal, wo sie gerade ist. Lily liebt Essen. Aber diesmal: Nichts ! Keine Lily, kein Luke. Ich scheppere nochmal mit dem Napf. Immer noch nichts. Okay, DAS ist verdächtig – es gibt eigentlich nur drei Gründe, weshalb die beiden NICHT reinkommen, wenn der Napf schreit:

  1. Frauchen kommt mit ihrem Auto die Straße hochgefahren und parkt im Carport. Das verfolgen die beiden immer gespannt und freuen sich wie Bolle, daß Frauchen endlich daheim ist. ABER sobald das Auto vor den Carport fährt, rasen die beiden wie der geölte Blitz rein ins Haus und warten an der Haustür, um Frauchen zu begrüssen. Das schied also schon mal als Grund aus, denn niemand saß schwanzwedelnd vor der Tür.
  2. Die beiden HABEN bereits ihr Essen, weil sie ein Reh oder ein Gnu gerissen oder einen Seefisch geangelt haben. Wir haben aber weder Gnu, noch Reh, noch Seefisch im Garten (habe den Zaun ja schliesslich selbst gebaut) – also schied das auch aus.
  3. Sie sind beschäftigt – womit auch immer. Jedenfalls muß diese Beschäftigung SO spannend für ein Labikind sein, daß nicht mal die Napfklappermasche zieht.

Und wenn die beiden Felltorpedos etwas SO spannend finden, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, daß WIR das bei weitem nicht so toll finden. Okay, also Napf wieder hingestellt – interessiert sich ja momentan sowieso keiner für meine Kochkünste – Hände abgetrocknet und auf den Weg nach draußen gemacht. Ich gehe auf die Terrasse, schaue links, schaue geradeaus, schaue rechts (als würde ich über eine vielbefahrene Straße gehen wollen) und werde noch skeptischer. Weder links am Rundlaufbaum („Rundlaufbaum“ deswegen, weil die beiden da mit Höchstgeschwindigkeit zwanzig Mal im Kreis laufen, um sich zu jagen), noch geradeaus am Flanierzaun („Flanierzaun“ deswegen, weil man da als Labikind so herrlich schön entlangflanieren und auf das Blumenmeer vom Nachbarn gucken kann und – ganz nebenbei bemerkt – auch die Dauer-Kläff-Beagles der anderen Nachbarn ausschimpfen kann) waren sie zu sehen und ebenfalls nicht rechts bei der Villa Kunterhund, dem Spielturm oder dem Aussichtsguckloch am Grundstückszaun, wo man vorbeifahrende und nichtsahnende Fahrradfahrer erschrecken kann, wenn man mit 80 Sachen und einem beherzten BUUHH gegen den Zaun rennt.

Blieb also nur noch der Platz links hinter dem Haus oder die Wiese rechts hinter dem Haus übrig. Links geht’s Richtung Schuppen, wo die kleine Lily im zarten Alter von 12 Wochen ein kleines Loch im Holzzaun dazu nutzte, um den Nachbarn einen Besuch abzustatten. Dort waren sie aber auch nicht. Und es war immer noch still und ich hörte nichts. Na super. Also doch auf der Wiese. Und dummerweise ist genau auf dieser Wiese unser soeben umgepflanzter Busch, den wir gerade nochmal so  wiederbelebt hatten. Im Geiste sah ich schon den Busch irgendwo liegen und zwei Labis freudestrahlend mittendrin.

Okay, allen Mut zusammengenommen, über die Terrasse gelaufen und um die andere Hausecke gespechtet. Und was sah ich ? Zwei – wie immer gut gelaunte – Labikinder saßen aufrecht am Rand ihrer neuesten Baustelle und beäugten ihr Werk. Davor der gelbe Tennisball mit Schnur.

Ich ging hin, die beiden sahen mich und freuten sich irgendwie auch ein bisserl – aber nachdem sie wussten, daß das, was sie da angefangen hatten zu bauen, vermutlich nicht GANZ so meinen Vorstellungen entsprechen würde, hielt sich die Freude natürlich etwas in Grenzen. Das musste ich mir genauer ansehen: Vor ihnen war ein Loch gebuddelt, das aber diesmal erheblich größere Ausmaße hatte als all die anderen Löcher, die unsere beiden vierbeinigen Golfplatzexperten sonst so ausheben. Es war – leider sieht man das auf den Bildern nicht so richtig – ca. 10cm tief und hatte irgendwie eine komische Form. Klar, war ja auch im wahrsten Sinne „freischnauze“ gebuddelt, das Projekt. Das sollte ganz klar ein Pool werden ! Na klar *andiestirnklatsch* – jetzt fällt’s mir wie Schuppen von den Augen: Wir haben am WE von der Idee gesprochen, auf dem Rasenstück bei dem neuen Busch einen kleinen Teich oder Labibadetümpel oder wie man das auch immer nennen mag anzulegen oder zumindest etwas zu bauen, wo Luke und Lily sich erfrischen können. Und dann habe ich Frauchen den Kommentar von Hector im Blog laut vorgelesen, wo er von seinem kleinen Planschbecken geschrieben hat. Und DAS haben Luke und Lily gehört und nun also schon mal angefangen, sich selbst so etwas zu bauen.

Uff. Jetzt könnt Ihr verstehen, warum „Uff“ der passende Einstieg in diesen Blogbeitrag war 😉 !

Nach den ganzen schweißtreibenden Bauarbeiten bei diesen Temperaturen mussten die beiden erstmal eine Pause machen und hatten so langsam doch großen Appetit. Ich ging also wieder rein – kopfschüttelnd (Pool im Garten, und dann noch von unseren Labis gebaut, pfff…..) – und machte Labiessen. Und endlich saßen wieder beide Kameraden neben mir, schauten mit großen Augen zu und freuten sich auf den Labischmaus.

Bin mal gespannt, was sie sich als nächstes einfallen lassen – ein paar unberührte Flecken gibt es ja noch im Garten 😀 !

Rasenmähen für Fortgeschrittene

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Manche Tätigkeiten sind einfach ein Ding der Unmöglichkeit oder zumindest sehr schwierig, wenn man junge Hunde daheim hat. Zum Beispiel Rasenmähen mit den zwei LAzuBIS. Meine beiden felligen Praktikanten sehen das jedesmal als Herausforderung, den Rasenmäher so gut wie möglich von seiner Arbeit abzuhalten und sich, wann immer es geht, vor ihn zu stellen, vor ihn zu werfen oder ihm gleich das gesamte Gartenspielzeugarsenal zu präsentieren.

Ich skizziere mal kurz, wie so ein – normalerweise recht überschaubarer – Vorgang bei uns aussieht:

  • Ich gehe in den Schuppen und hole den Rasenmäher. Falsch, sorry – ich versuche, den Rasenmäher zu holen.
  • Vier leuchtende Labiaugen funkeln mich an und acht Labipfoten machen es dem Rasenmäher und mir quasi unmöglich, aus dem Schuppen wieder herauszukommen.
  • Der Weg aus dem Schuppen, der eben noch frei war, ist plötzlich gepflastert mit Spielzeug. Gestern waren das der kleine Handball, der Quietscheknochen aus Gummi und eine alte Kapuze, die irgendwie irgendwann auf einmal im Garten lag…
  • Nach dem Wegräumen der Spielsachen habe ich es geschafft, mich in den Garten – also auf den Rasen – vorzukämpfen.
  • Luke und Lily rasen urplötzlich, wie von der Tarantel gestochen, nach vorne an den Zaun und müssen wohl gerade das Nachbarspferd oder den Paketboten begrüßen. Jedenfalls sehe ich meine Chance gekommen und starte den Benzinrasenmäher (Benzin = kein Kabel = grundsätzlich schon mal eine sehr gute Idee !).
  • Ich drehe mich um, um die erste Bahn zu ziehen und sehe, daß Luke mir im Weg steht und den Quietscheknochen im Maul hat. Ich werfe den Knochen weiiiiiiit weg und Luke rennt hinterher.
  • Auf geht’s, die erste Bahn ist schnell gezogen und ich drehe um, um weiterzumachen.
  • Hinter mir höre ich ein Getöse und merke, daß Luke und Lily fangen spielen – völlig unbeeindruckt von mir, meinem Rasenmäher und meiner Rasenmähmission. Sie kappeln sich, sie überschlagen sich, sie turnen direkt vor dem Mäher herum. Hmpf…
  • Als ich mich langsam – mit permanenten Zickzack-Bewegungen und erneuten kleinen Pausen, um immer wieder Spielzeug, Steine und Holzstöcke aus dem Weg zu räumen – bis zum „Hauptplatz im Labigarten“ vorgearbeitet habe, sehe ich, daß nun auch wieder die Spielsachen, die ich eigentlich versteckt hatte, wieder fein säuberlich vor mir auf dem Rasen ausgebreitet sind.
  • Ich also den großen Stock wieder in die Hand und in den hintersten Winkel des Gartens geworfen. Luke hinterher. Parallel den Quietschegockel (der übrigens letztes Mal unter den erschrockenen Augen von Lily beim Mähen übermäht wurde, dies aber erstaunlicherweise unbeschadet überstanden hat) genommen und in die Hundehütte geworfen. Lily hinterher. Ich wieder den Rasenmäher neu gestartet, ich schaue hoch und blicke direkt in zwei Labigesichter. Das eine mit einem großen Stock im Maul, das andere mit Quietschegockel. Hmm, super. Die werden immer schneller.
  • Mittlerweile bin ich abgestumpft und glaube an die natürlichen Labi-Instinkte. Ein Labi wird ja wohl nicht liegen bleiben, wenn ich mit dem Rasenmäher auf 2cm herankomme. Also denke ich mir zumindest. Aber auch hier werde ich eines Besseren belehrt…

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Wir haben ja damals, als die beiden noch richtig kleine Welpen waren, darauf geachtet, sie an alle möglichen Geräusche zu gewöhnen – vor allem die lauten und schrillen. Das hat nun den Vorteil, daß sie keine Angst haben, wenn’s laut wird oder zumindest nicht jedesmal ausflippen, wenn z.B. der Laubsauger angeht oder der Nachbar mit seinem Traktor vorbeifährt. Der Nachteil dabei ist aber, daß ihnen einige dieser Geräusche nun so vertraut sind, daß sie jetzt gar keine Anstalten mehr machen, aus dem Weg zu gehen.

So nun auch bei dem recht lauten Benzinrasenmäher. Die beiden sehen ihn jetzt eher als Spielkameraden, der tolle Geräusche macht und mit Herrchen im Garten herumflitzt. Super – was will man mehr ? Deshalb präsentieren sie diesem Rasenmäherspielkollegen auch dauernd ihre Spielsachen, legen ihm alle Äste und Stöcke in den Weg, die sie finden können und tollen sehr gerne direkt vor ihm herum.

Wenn ich die beiden aber für die Zeit, in der ich den Garten auf Vordermann bringe, eingesperrt im Haus lasse, dann zünden sie ein Feuerwerk: Sie sitzen weinend hinter der Terrassentür, sie bellen abwechselnd und sie schauen Dich mit herzzerreissender Miene an, warum sie bei diesem Labispektakel nicht dabei sein dürfen. Und dann knickt man ein und lässt sie eben doch wieder mitmischen… was soll man machen ?

Naja, nachdem das Rasenmähen dann doppelt so lange gedauert hat wie normal und mir alle Spielsachen und Stöcke und Steine und Rindenbrocken gefühlt 100x präsentiert wurden, schlossen wir das Projekt ab und gingen ins Haus. Natürlich erst, bevor wir die grasgrün gefärbten Labipfoten einer ausgedehnten und gründlichen Wäsche unterzogen hatten… 😉

Alles nicht so einfach, wenn man so hochmotivierte Hilfsarbeiter hat…. 🙂

Luke und der Watschnbaum

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Schätzungsweise wird jetzt der süddeutsche und bayerische Leser unserer Tagebuchseite eher wissen, was gemeint ist. Der Norddeutsche zum Beispiel kann vermutlich eher weniger mit dem Begriff „Watschnbaum“ anfangen…

Eine kurze Erklärung: Mit „Watschnbaum“ ist gemeint, daß irgendwann – wenn das Maß voll ist und wenn der Bogen überspannt ist, übrigens egal in welcher (Lebens-)Situation – ein Donnerwetter folgt. In welcher Form auch immer. Dann fällt eben der sprichwörtliche „Watschnbaum“ um 😉 ! Das kann einerseits ein verbales Gewitter sein oder auch mal ein Klaps auf den Hintern.

Aber was hat das mit Luke zu tun ? Ich sag’s Euch: JEDE MENGE !

Wie die fleissigen Blogleser wissen, sind Luke und Lily ja seit gefühlten viereinhalb Jahren in der Pubertät. Nagut, ganz so schlimm ist es auch nicht – aber auch ein paar Monate können einem wie eine halbe Ewigkeit vorkommen, wenn man tagtäglich mit Labiblödsinn konfrontiert wird 😎 !

Während Lily’s Pubertät sich so zeigt, daß sie etwas „schleppender“ auf Befehle hört und manchmal etwas – sagen wir mal – ignorant – wirkt, schiesst Luke permanent den Vogel ab. Er foppt uns regelrecht. Beispiel gefällig ? Er ist spätabends nochmal draussen im Garten. Ich stehe dann in der Terrassentür und rufe ihn. Sollte eigentlich reichen und für den Hund ein untrügliches Zeichen sein, daß er reinkommen soll. Nicht irgendwann, sondern JETZT ! Hmpf – soviel zur Theorie. Ich sehe ihn in der Dunkelheit noch nicht mal. Ich rufe nochmal – jetzt schon etwas nachdrücklicher. Wieder nichts. Doch, da – ich höre etwas anrauschen, wie eine nahende Dampflok, die gleich aus dem stockfinsteren Tunnel auftaucht. Da kommt Luke, seinen großen Ball im Maul, und rennt gut gelaunt an mir vorbei. Mitten im Spiel, Herrchen existiert in dem Moment nur als Deko und nicht als Chef. Ja geht’s noch ? Ich merke, wie meine Ader am Hals langsam die Pumpleistung steigert.

Wieder rauscht das bestens gelaunte Labikind an mir vorbei, wirft mir nochmal einen reizenden Blick zu und verschwindet hinter der Hundehütte. Manchmal bin ich ja tolerant – also entscheide ich mich für einen lauten und durchdringenden Pfiff. Bei dem weiß er normalerweise, daß es bereits 5 NACH 12 ist und kommt dann doch zu mir. Naja, normalerweise ist scheinbar nicht heute ! Der Pfiff schreckt nur zwei Vögel auf, die im Baum rechts neben dem Haus wohl schlafen wollten und nun laut schimpfend an uns vorbeiflattern. Sorry, Birdies – war nicht so gemeint, wir haben’s hier gleich…

Nun, auch der Pfiff bringt – genau gesagt – GAR NIX ! Jeder Hundebesitzer kennt diese Situation sicherlich und jeder weiß, wie bescheuert man sich dann vorkommt. So richtig machtlos. Man steht in der Dunkelheit in Pantoffeln auf der Terrasse und versucht mit Engelszungen, Befehlen, Pfiffen und sonstigen Verrenkungen, einen HUND zum Reinkommen zu bewegen. Tolle Wurst – das darf echt keiner sehen.

Und dann war es soweit – die Ader am Hals war bis zum Anschlag aufgepumpt, die Augen geweitet und der Mundwinkel begann zu zucken. Derartig entstellt schnappte ich mir meine Gartenschuhe, sprang mehr oder weniger elegant hinein und ging festen und schnellen Schrittes Richtung Hundehütte. Mein Schatten, der durch die Terrassenbeleuchtung auf die Hundehütte geworfen wurde, hätte von der Statur und Form auch von einem Transformer stammen können – jedenfalls sah er viermal so groß aus wie ich. Das sah auch Luke und war sichtlich eingeschüchtert. Naja – mein Gesichtsausdruck tat das Übrige. Plötzlich verliess ihn sein pubertärer Mut und er legte sich gaaaaanz flach auf den Boden, Ohren ganz eng an den Kopf angelegt – und der Ball war auf einmal auch nicht mehr interessant. Tja, mein Freund – nicht mit mir !

Ich führte ihn am Schlawittchen – also am Nacken – zur Terrasse und liess ihn los. Er rannte los, hinein ins Haus – und während ich die Gartenschuhe auszog und wieder neben der Tür parkte – blieb Luke nicht auf dem Handtuch stehen, das als Teil der „Pfotenwaschstraße“ seit den ersten Welpentagen vor der Tür liegt und das er GANZ GENAU kennt, sondern flitzte mit vor Dreck strotzenden Pfoten durch’s Esszimmer Richtung Küche. Ja sachma – jetzt hackt es aber ganz gewaltig. Strumpfsockert  rannte ich hinterher, brüllte ein lautes „LUUUUUUKE, HIIIIEEEER !!!!“ (und ich glaube, ein herzhaftes „zefix“ war auch noch dabei) und bekam ihn vor der Theke zu fassen. Und dann war es Zeit, Stufe 2 zu zünden: Er bekam einen echten Klaps auf den Hintern. Manchmal helfen gute Worte nicht weiter. Ich nahm ihn mit zurück zur Pfotenwaschstraße, machte ihn sauber und legte ihn im Anschluß in seinem Körbchen ab. Sichtlich durcheinander blieb er auch tatsächlich liegen und schlief recht bald ein. So wenig mir das gerade Erlebte selbst gefallen hat, so sicher war ich mir eigentlich, daß dieses Donnerwetter ein Einzelfall bleiben sollte. Tja-ha-haaaaa, WEIT gefehlt, liebes Herrchen.

Schon am nächsten Abend kam Teil 2 der Vorstellung.

Wieder war Luke spätabends draußen, wieder rief ich einmal, rief ich ein zweites Mal. Nichts. Wieder pfiff ich. Und wieder schwoll die Ader und pumpte wie blöd. Und irgendwie hatte ich den Eindruck, daß der kleine Kerl mit seinen knapp 30kg immer noch dachte, daß ER der Chef ist und nicht ich. Und irgendwie kam ich mir hochgradig verschaukelt vor. Jeder Hundebesitzer weiß, daß man an dieser Stelle keinesfalls locker lassen darf, sonst sind die Rollen und die Rangordnung im Rudel ganz schnell (um-)verteilt und können nicht mehr so ohne weiteres reorganisiert werden. Und als Luke immer noch keine Anstalten machte hereinzukommen, sondern stattdessen lieber mit sich selbst fangen spielte, lief ich in den Garten. Diesmal ohne Gartenschuhe, sondern mit Hausschuhen – was mich selbst noch mehr nervte, weil es nass und matschig war.

Jetzt war es soweit, der Watschnbaum fiel um und es gab ein echtes Donnerwetter. Steter Tropfen höhlt ja angeblich den Stein – mal sehen, ob das auch erziehungstechnisch bei Luke etwas bringt…

Ich schnappte ihn mir, „begleitete“ ihn und seinen Nacken ins Haus, gab ihm einen Klaps auf den Poppes (wobei die Lautstärke schlimmer war als der eigentliche Klaps), machte ihn sauber und liess ein kleines Gewitter los. Sichtlich beeindruckt kauerte er neben mir und folgte mir dann ganz kleinlaut und geduckt ins Wohnzimmer, um von allein ins Bett zu gehen. Öha !!! Erste Besserung in Sicht ?

So, und jetzt kommt’s. Seit diesem Vorfall scheint Luke seinen Meister gefunden zu haben. Wenn ich etwas sage, hört er drauf. Wenn ich sage „runter von der Couch, ab ins Betti“, dann geht er runter von der Couch und schnurstracks ins Körbchen. Und das Beste ist: Wenn er spätabends, morgens, tagsüber, wann auch immer im Garten ist und ich einmal (also tatsächlich nur EINMAL !) „Luke“ rufe, kommt er aus dem hintersten Winkel des Gartens angerannt, läuft ins Haus und bleibt auf seinem Handtuch stehen. Egal, ob er schmutzige Pfoten hat oder nicht. Und bei dem ganzen Vorgang hat er ein wirkliches Grinsen auf dem Gesicht. Er strahlt förmlich und ist von sich selbst scheinbar so begeistert, weil er eben brav ist und mein Kommando befolgt hat. Wow – wie ausgewechselt.

Ich bin als Herrchen natürlich unfassbar stolz darauf und das lasse ich ihn auch spüren. Seitdem sind wir NOCH bessere Freunde – jetzt aber mit dem feinen Unterschied zu vorher, daß wir zwar Freunde sind, aber ich der Rudelboss bin. Und das ist ein GROOOSSER Unterschied !

Offenbar waren diese beiden Abende, wo ich wirklich knallhart durchgegriffen und ihn in seine Schranken verwiesen habe, das Zünglein an der Waage und der Grund, weshalb er jetzt so gut hört. Hoffen wir mal, daß es so bleibt.

Viele Grüße von Chris und Luke, dem Engelchen 😉 !

P.S.: Und wenn Ihr das Beitragsbildchen mit Luke und seinem unwiderstehlichen Blick anschaut, dann könnt Ihr Euch vorstellen, WIE SCHWER es ist, ihm böse zu sein… er weiß schon GANZ genau, wie er es machen muß…… 😀

Fotoshooting Teil 2

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Zunächst einmal ein dickes Dankeschön für die netten Mails und das Lob zu dem ersten Teil der neuen Fotos von Luke und Lily 😉 !!!

Wie versprochen kommt hier der zweite Schwung.
Und wenn man den beiden etwas Interessantes zum Spielen gibt – wie in diesem Fall einen tollen Knochen oder ein neues Stofftier – dann hat man durchaus auch mal die Gelegenheit, ein paar schöne Fotos in Ruhe zu machen. Kommt eh‘ viel zu selten vor…

Ich schreibe jetzt gar nicht mehr viel dazu, außer: Viel Spaß mit den Fotos 🙂 !

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