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Der (richtige) Start in den Tag…

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Hallo Ihr da draußen 🙂 !

Der heutige Blogbeitrag richtet sich mal speziell an die Hundemamis und -papis, heute interessiert mich Eure Meinung und Eure Erfahrung. Es geht um den „(richtigen) Start in den (Hunde-)Tag“ !

Man hat ja so seinen gewohnten Ablauf, speziell am Morgen. Meist ist man selbst noch nicht ganz fit, muß so langsam seine Systeme hochfahren und braucht vielleicht erst mal eine Portion Kaffee intravenös. Wenn man dann endlich seinen Rhythmus gefunden hat und alle Handgriffe, die man morgens eben machen muß, geordnet und verinnerlicht hat, kommt ein Hund dazu.

Wir mussten damals, als Luke und Lily bei uns eingezogen sind, wirklich alles von Grund auf umkrempeln. Damals waren die beiden ja noch nicht dicht, d.h. wir waren ohnehin mehr wach und draußen als schlafenderweise im gemütlichen Bett. Die Essenszufuhr war auch geregelt und mehr oder weniger direkt nach dem Essen musste man gleich rausgehen, weil der Welpe – wie ein Durchlauferhitzer – das Essen einfach von oben nach unten durchrutschen liess und es sofort wieder raus wollte.

Heute ist das natürlich nicht mehr so, der Hund verdaut schön langsam und lässt sich – Gottseidank – mehr Zeit dafür.

Wie läuft das denn morgens bei Euch ab ? Welche Reihenfolge ?
Aufstehen, Hund begrüßen, ins Bad gehen und fertigmachen, dann Gassigehen und anschliessend füttern ? Oder nach einer langen Nacht erst in den Garten lassen, danach füttern, dann kurze Verdauungspause und anschliessend erst ausgiebig Gassigehen ? Luke hat z.B. erst NACH dem Gassigehen richtig Hunger. Davor isst er nur widerwillig. Bei Lily ist die Zeit wurscht, Hauptsache essen 🙂 ! Luke und Lily halten zwar mittlerweile recht lange aus, ohne „auszulaufen“ bzw. raus zu müssen, aber das Gassigehen bzw. Rausgehen am morgen ist schon „zeitnah“ nötig…

Ich habe lange überlegt und herumprobiert, was besser ist – momentan machen wir es so, daß ich gleich nach dem Aufstehen, einer SEHR freudigen Labibegrüssung und der obligatorischen morgendlichen Selbstrestaurierung mit den beiden Labikindern Gassi gehe (morgens ca. eine Stunde) und sie dann erst ihr Frühstück bekommen. Danach ist dann schlafen, spielen, Garten, spielen, schlafen, etc. angesagt. Also bei den Hunden 😀 !

Würde mich wirklich interessieren, welcher Ablauf sich bei Euch und Euren Vierbeinern daheim so im Laufe der Zeit als „optimal“ herausgestellt hat.

Freue mich auf Eure Antworten 🙂 !
Viele Grüße,
Chris

Juhu, quasi Frühling !

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Luke: Es ist Januar und es ist herrlich – normalerweise sollte ja momentan Winter sein. Und wenn es schon nicht richtig Winter ist (einen schönen Schneewinter haben wir in unserem kurzen Labileben bisher ja nur einmal erlebt, und das war toll !!) – so mit Schnee und Kälte und tollen Flocken, die wir jagen können – dann ist es eigentlich zu dieser Jahreszeit eher matschig und grau und einfach eher bääähh…

Aber nein – zur Zeit ist es winter-übergangs-untypisch richtig toll draußen:
Mehr oder weniger trocken, die Sonne scheint sehr oft, der Himmel ist blau und das Gras, das jetzt eigentlich unter dem Schnee versteckt sein sollte, erholt sich langsam und sieht richtig saftig aus. Das finden wir superstark und wollen so oft und so viel wie möglich draußen sein.

Wir haben ja unsere große Lieblingsrunde und diese führt direkt an unserem kleinen Tümpel vorbei, in dem wir es LIEBEN, zu schwimmen ! Deswegen nennt Papi uns auch immer „Tümpeltaucher“ 🙂 !

Leider ist es zwar sonnig und schön – aber zum Baden trotzdem noch viel zu kalt. Da würden wir uns ja einen Schnupfen oder sonst was holen – sagen jedenfalls Herrchen und Frauchen. Wir sehen das nicht so eng, schließlich müssen wir ja auch dauernd daheim in die Dusche wegen unserer Matschpfoten von draußen, und da werden wir auch sehr naß – und nie ist was passiert von wegen Schnupfen. Aber naja, die beiden werden schon wissen, was sie da machen 😉 !

Aber sobald es wärmer ist, werden wir wieder baden gehen – wir sind schließlich Labis und MÜSSEN ins Wasser. Und dann gibt’s auch Beweisbadebilder.

Bis dahin zeigen wir Euch einfach nur ein paar Bilder vom Gassigehen – echt schön, oder 🙂 ?

Viele Grüße,
Euer Luke

Unsere Zugmaschine…

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Gestern sah ich durch Zufall auf der Digicam meines Dads – der ja löblicherweise alle Urlaubs- und speziell die Gassi-Aktivitäten unseres kleinen Vierpfoters auf Bildern festhält und dokumentiert (somit dürfte auch klar sein, von wem ICH das geerbt habe 😉 !) – ein Foto entdeckt, das beweist, wie sehr Luke beim Gassigehen zieht.

Mal ist es besser, die Leine hängt etwas durch und er ist „bei mir“ und reagiert konzentriert auf Kommandos, mal ist es wieder richtig heftig mit dem Ziehen und ALLES andere ist erheblich interessanter als ein schnödes „laaaaangsam“ oder  ein scharfes „Luke, NEIN – zieh‘ nicht so„, das vom anderen Ende der Leine erschallt.

Aber diesmal hat er’s übertrieben – man kann mir erzählen, was man will: DIESER Baum geht auf Luke’s Konto. Jetzt seht Ihr mal, was der Kerl für eine Kraft hat 😀 😀 😀 !

Schönes Wochenende an alle und ein paar besonders liebe Grüße an die HuSchu’ler, die heute leider nochmal ohne die Weberlis auskommen müssen. Dafür werden wir nächstes WE wieder zu viert „angreifen“ 😉 !

Super Start in den Tag :)

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Nach gefühlt vierundelfzig Monaten voller Dunkelheit, Regen, Grau-in-Grau, Kälte, noch mehr Kälte und überhaupt noch viel mehr Kälte – tut nun jeder noch so kleine Sonnenstrahl und jeder Tag, der als „schön, frühlingshaft und warm“ angekündigt wird, natürlich richtig gut.

Heute früh um 6.45 Uhr habe ich die beiden gepackt und eine große Hundebespassungsrunde gestartet. Gibt es etwas Schöneres, als mit der aufgehenden Sonne über dampfende Felder zu laufen, die von den ersten intensiven Sonnenstrahlen gold-gelb gefärbt sind ? Von Tau benetzte Bäume und Sträucher zu sehen, das erste anfangs verhaltene und dann immer wilder werdende Vogelgezwitscher zu vernehmen. Es ist einfach fantastisch und lässt sich mit einfachen Worten so gar nicht widergeben.

Ich kann wirklich jedem, der (so wie ich normalerweise) morgens mit den ganz normalen Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen hat und erstmal eine Ladung Kaffee intravenös braucht, um überhaupt geradeaus schauen zu können, so einen Ausflug in die Natur empfehlen. Ob mit oder ohne Hund – das setzt ungeahnte Kräfte und Motivation frei und macht einen tatsächlich nicht nur wach, sondern richtig happy.

Luke und Lily übrigens auch – die beiden sind 3/4 der Zeit frei gelaufen, haben sich über die Felder gejagt, anschliessend ein paar Meter einen Vogelschwarm „begleitet“ und sind den Rest der Zeit sehr brav an der Leine gegangen. Geht doch – so hatten alle was davon.

Jetzt – während ich diesen Blogbeitrag schreibe und mich dann langsam für die Fahrt nach Salzburg fertigmache – liegen sie vor mir und schlafen. Gut, die Dusche nach dem Schlammausflug durch die Felder war zwar nötig, aber Labis finden Wasser jeglicher Art ja toll 😉 !

Euch allen da draußen wünschen wir einen ebenso tollen, sonnigen Tag 🙂 !

Eure 4 Weberlis

Das erste Mal ohne Leine…

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Heute war ein besonderer Tag – nicht nur, weil der letzte Tag des Jahres nicht, wie gewohnt bzw. wie es sich eigentlich gehören würde, kalt und verschneit, sondern sonnig und lau war. Nein, er war besonders, weil wir heute das erste Mal beim Gassigehen BEIDE von der Leine gelassen haben.

Bislang haben wir es nur abwechselnd gemacht, also Luke war an der Leine und Lily lief frei, oder umgekehrt. Quasi als Sicherheit, als Plan B. Heute haben wir aber beiden vertraut und es einfach gewagt. Was soll ich sagen – es hat perfekt geklappt. Naja, nahezu perfekt zumindest. Ich sage mal so: Zum Glück ist Luke so brav und „gut erzogen“ (mir selbst auf die Schulter klopf), daß wir mit ihm zumindest EINEN Hund hatten, der gut gehört hat. Er hat es sogar geschafft, stellenweise „bei Fuß“ zu laufen. Ohne Leine !

Die beiden waren so ausgelassen und haben gespielt und alle möglichen Flugobjekte (die wir halt unterwegs gefunden haben) aportiert, daß es wirklich eine wahre Freude war, ihnen zuzusehen… man hat Luke und Lily auch ihren Spaß angesehen… immer wieder kamen sie kurz zurück, um sich einen Streichler abzuholen oder einfach nur zu gucken, ob ihre Rudelsführer überhaupt noch da sind. Maximal 15m haben sie sich von ihren Hundeeltern entfernt – alles im Rahmen und zu keinem Zeitpunkt Grund zur Sorge.

Für uns war das heute eine ganz neue Erfahrung – so macht das Gassigehen um Längen mehr Spaß und wir werden beim nächsten Mal den geliebten Ball von zu Hause mitnehmen…

Natürlich haben die beiden auch die Äcker und Felder unsicher gemacht und sind in tiefe Matschgruben vorgedrungen, in die sie an der Leine nie und nimmer gekommen wären. So sahen sie dann auch aus – bis zu den Achseln voller Dreck und Matsch und braun und schwarz. Aber glücklich.

Ein Vollbad bzw. eine ausgedehnte Duschsession war danach natürlich unumgänglich – aber das lieben die beiden ja geradezu. Hauptsache baden, schwimmen, Wasser 😉 !

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Jetzt schlafen sie auf dem Sofa (!) und träumen von ihrem ersten richtigen Auslauf. Wow – so schnell kann’s gehen.

Wir wünschen Euch, Euren Vierbeinern und Euren Familien an dieser Stelle einen guten Rutsch in ein glückliches und gesundes Jahr 2013 😉 !

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Gassigehen bis zum Umfallen

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Wie die Zeit vergeht…

…es ist noch gar nicht lange her, da haben wir angefangen mit dem „Gassigehen“. Die beiden Zwerge waren anfangs absolut nicht begeistert davon, raus zu gehen. Dann haben wir sie überredet und sind einen ganzen Kilometer gelaufen und mussten die beiden die letzten zweihundert Meter heim TRAGEN, weil sie einfach nicht mehr konnten.

Dann sind wir – ein paar Wochen später – schon stolze 3km gelaufen und haben dafür eineinviertel Stunden gebraucht, die beiden waren dann totmüde daheim und wollten einen ganzen Nachmittag nichts mehr sehen und hören. Jetzt sind wir mit 4 Monaten so weit, daß wir knapp 6km unterwegs sind, dafür ebenfalls nur eineinviertel Stunden brauchen und die beiden sind immer noch einigermaßen fit, wenn wir heimkommen…

Irgendwann schlägt dann aber doch die Müdigkeit zu – der vielen frischen Luft und den tollen Gerüchen überall sei Dank – und die beiden brechen irgendwo zusammen und schlafen sich erstmal richtig aus… 😉

Wir freuen uns schon darauf, mit Luke und Lily richtige Wanderungen und Ausflüge zu den nahegelegenen Weihern und Seen zu machen…

Sieg über die Pferdeäpfel

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Unsere ganze Familie mag Äpfel. Grundsätzlich eine gute Sache und nicht unbedingt einen eigenen Blogeintrag wert. Eigentlich.

Ich mag gerne (elektronische) Äpfel aus einer Plantage in Cupertino. Frauchen hat gerne die Pink Lady Äpfel. Und Luke und Lily ? Nun, die beiden lieben Pferdeäpfel. Jupp, richtig gelesen. Das ist auch der Grund, weshalb es DIESMAL im Blogbeitrag kein Bildchen gibt (ich habe heute KEIN Foto für Euch !), sondern nur ein „Censored-Logo“. Eine Abbildung eines ländlichen Pferdeapfels wäre vielleicht für die Stadtmenschen unter uns interessant und weiterbildend gewesen, aber ich lasse es trotzdem mal lieber weg…

Das große Problem ist also bei zwei solchen „Staubsaugern“ bzw. Allesfressern, wie es Labradore nunmal sind, zu vermeiden, daß beim Gassigehen permanent irgendwelche Sachen im Maul verschwinden. Bei zwei Labis also doppelt schwer. Bei zwei Labi-Welpen demnach vier- bis achtfach schwer (gefühlt noch viel schlimmer !)…

Die Lernphase des „Pferdeapfelliegenlassens“ war lang, das tägliche Training auf den Feldwegen hier anstrengend und hart – aber am Ende steht der Sieg. Der Sieg über die Pferdeäpfel !!! Das Gassigehen wird nun also erheblich entspannter sein, denn jetzt reicht ein kleines und sogar relativ leises Grummeln meinerseits und die beiden wissen „öha, die Pferdeäpfelpolizei ist unterwegs und jetzt gibt’s gleich Ärger“. Sie schauen sich dann kurz um, suchen Blickkontakt, machen einen Bogen um den Misthaufen und laufen extrem stolz (haben schliesslich was Tolles gemacht !) weiter.

Das sind so die kleinen Erfolgserlebnisse, die man als frischgebackene Hundeeltern hat und die einem den Tag retten 😉 ! Bin gespannt, was als nächstes kommt…. 😀

Natur pur

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Es ist schon erstaunlich, was sich einem als Hundebesitzer und damit regelmässigem Gassigeher plötzlich an landschaftlichen Leckerbissen erschliesst…

Luke und Lily zwingen mich ja nun dazu, endlich mal rauszugehen, spazieren zu gehen und dabei natürlich auch die Natur und die Umgebung wieder mit offenen Augen und vor allem bewusster wahrzunehmen. Gerade im Herbst und im angehenden Winter sind die Wege entlang der Felder hinter unserem Haus wunderschön – erst sonnig, dann neblig, verschneit und still. Wunderschön – das kann ich nur jedem, der ähnlich fußfaul ist wie ich es mal war, wärmstens empfehlen… 😉

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