Tag Archives: Labrador

Labi + Safari = Labifari

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Halloooo Ihr Lieben,

im Urlaub waren wir ja nicht nur faul am Strand (zugegebenermaßen sehr viel, aber eben nicht durchgehend), sondern haben auch ein paar Mal etwas unternommen – nicht zuletzt, um unsere beiden Urlaubs-Felltorpedos zu bespassen.

Die beiden waren die drei Wochen so superbrav und angenehm zu haben, daß wir ihnen natürlich auch immer wieder eine Freude machen wollten. „Freude“ im Sinne von „Autofahren und Ausflug“, „Baden gehen“, „große Wanderung“, etc.

Das Schöne an Sardinien im Juli ist – neben dem Bombenwetter und der Hitze (da meinste, die Sonne hängt direkt einen halben Meter über Dir) – daß es überall noch schön grün und farbenfroh ist und z.B. die Rhododendronbüsche in voller Pracht blühen. Im September/Oktober hingegen sieht es schon anders aus und das Meiste ist durch die lange Hitze verdorrt und verbrannt.

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Luke und Lily lieben die langen Spaziergänge durch die Plantagen (hierzulande sieht man nicht mal in der Großmarkthalle so viele Orangen oder Zitronen, wie auf Sardinien in den Plantagen an einem einzigen Baum hängen. Unvorstellbar !) und kommen aus dem aufgeregten Schnuppern gar nicht mehr heraus. Es gibt viele Eidechsen (die sind meistens zu schnell und können sogar senkrecht hochkraxeln, was L&L gar nicht nachvollziehen können), Springdinger, die aussehen wie Grashüpfer, aber irgendwie grau-braun sind und auch seitlich weghüpfen können und dann auch noch jede Menge Schmetterlinge. Gut, auch die können meistens nicht gefangen werden, aber man probiert’s halt trotzdem immer wieder. Am liebsten gleich SO heftig, daß Herrchen am anderen Ende der Leine hinterherfliegt…

Wenn man dann durch die Plantagen durch ist, kommen direkt im Anschluß – oder sogar auf manchen Wegen schon mittendrin – regelrechte Schilf-Höhlen. Die Schilfpflanzen sind da schnell mal 4-5 Meter hoch und die Stämme haben sehr stattliche Durchmesser. Das Schilf bildet dann tatsächlich einen richtigen Tunnel, einen Korridor, und Du meinst, Du bist im Dschungel. Wie muß das für Luke und Lily sein – bestimmt sehr spannend.

Also nennen wir das einfach Safari, wenn wir uns für den Spaziergang in diese wunderschöne Umgebung aufmachen. Und Labi + Safari = Labifari 😀 !

Natürlich muß man sich auch korrekt und safaritypisch kleiden – und was wäre da typischer als ein feiner khakifarbener Hut ? Genau, Luke hat das richtig erkannt und sich sofort entsprechend ausgestattet. Und so wartete er dann ungeduldig darauf, daß es losging…

Viele Grüße vom Safaritrupp
Herrchen, Frauchen, Luke & Lily 😉

Fotoshooting Teil 2

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Zunächst einmal ein dickes Dankeschön für die netten Mails und das Lob zu dem ersten Teil der neuen Fotos von Luke und Lily 😉 !!!

Wie versprochen kommt hier der zweite Schwung.
Und wenn man den beiden etwas Interessantes zum Spielen gibt – wie in diesem Fall einen tollen Knochen oder ein neues Stofftier – dann hat man durchaus auch mal die Gelegenheit, ein paar schöne Fotos in Ruhe zu machen. Kommt eh‘ viel zu selten vor…

Ich schreibe jetzt gar nicht mehr viel dazu, außer: Viel Spaß mit den Fotos 🙂 !

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Sieg über die Pferdeäpfel

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Unsere ganze Familie mag Äpfel. Grundsätzlich eine gute Sache und nicht unbedingt einen eigenen Blogeintrag wert. Eigentlich.

Ich mag gerne (elektronische) Äpfel aus einer Plantage in Cupertino. Frauchen hat gerne die Pink Lady Äpfel. Und Luke und Lily ? Nun, die beiden lieben Pferdeäpfel. Jupp, richtig gelesen. Das ist auch der Grund, weshalb es DIESMAL im Blogbeitrag kein Bildchen gibt (ich habe heute KEIN Foto für Euch !), sondern nur ein „Censored-Logo“. Eine Abbildung eines ländlichen Pferdeapfels wäre vielleicht für die Stadtmenschen unter uns interessant und weiterbildend gewesen, aber ich lasse es trotzdem mal lieber weg…

Das große Problem ist also bei zwei solchen „Staubsaugern“ bzw. Allesfressern, wie es Labradore nunmal sind, zu vermeiden, daß beim Gassigehen permanent irgendwelche Sachen im Maul verschwinden. Bei zwei Labis also doppelt schwer. Bei zwei Labi-Welpen demnach vier- bis achtfach schwer (gefühlt noch viel schlimmer !)…

Die Lernphase des „Pferdeapfelliegenlassens“ war lang, das tägliche Training auf den Feldwegen hier anstrengend und hart – aber am Ende steht der Sieg. Der Sieg über die Pferdeäpfel !!! Das Gassigehen wird nun also erheblich entspannter sein, denn jetzt reicht ein kleines und sogar relativ leises Grummeln meinerseits und die beiden wissen „öha, die Pferdeäpfelpolizei ist unterwegs und jetzt gibt’s gleich Ärger“. Sie schauen sich dann kurz um, suchen Blickkontakt, machen einen Bogen um den Misthaufen und laufen extrem stolz (haben schliesslich was Tolles gemacht !) weiter.

Das sind so die kleinen Erfolgserlebnisse, die man als frischgebackene Hundeeltern hat und die einem den Tag retten 😉 ! Bin gespannt, was als nächstes kommt…. 😀

Wie alles begann

Chris: Wir hatten früher immer Haustiere – Wellensittiche, Meerschweinchen, Katzen, sogar kurzzeitig einen Raben, den wir aufgepäppelt haben und der draußen in einer Voliere „wohnte“.

Auch zwei Hunde hatten wir und ich bin quasi mit ihnen aufgewachsen. Einen hatten wir aus dem Tierheim geholt (mein Vater musste sich damals dem Druck und den Überredungskünsten von meiner Mutter, meiner Schwester und mir geschlagen geben) und der andere lief uns viele, viele Jahre später in Kroatien im Urlaub über den Weg – und blieb uns.

Später, als ich dann alleine wohnte, kamen die Katzen – Gina und Felix. Felix ging 2008, Gina schlief 2012 ein. Es war eine lange Zeit, in der es daheim recht ruhig war. Meine Frau und ich hatten zwar endlich Zeit für uns und konnten Dinge tun, die mit einem Haustier nunmal nicht gehen – oder zumindest einiges an Organisationsaufwand bedeuten würden – aber irgendwie fehlte etwas. Niemand bog um die Ecke, wenn man in der Küche die Kühlschranktür aufmachte und niemand legte uns demonstrativ und auffordernd ein Spielzeug vor die Füsse, ging zwei Schritte zurück und wartete ganz gespannt darauf, dass man es warf. Die Kuschelattacken von Gina am Abend auf der Couch gab es nicht mehr und niemand schnurrte einen an, wenn man nur nett schaute. Das alles fehlte irgendwie unheimlich und der Wunsch nach einem neuen Begleiter, einem neuen Freund und einem neuen Familienmitglied wurde immer größer und immer lauter.

Eine neue Katze nach Hause zu holen kam für mich irgendwie noch nicht in Frage – das ging einfach nicht. Dazu war das mit Gina viel zu frisch. Mein größter Wunsch war es jedoch schon sehr lange, endlich wieder einen Hund zu haben. Abgesehen davon, daß ich Hunde einfach schon immer über alles liebte und ich es mir tatsächlich als eines meiner Lebensziele gesetzt hatte, einen großen Hund zu haben, gab es da noch ein paar weitere Gründe und Vorteile: Ein Hund würde mich ZWINGEN, endlich mal wieder rauszugehen. Regelmässig bewegen, an die frische Luft. Er wäre ein Freund und ein Lebewesen, das eine starke und konsequente Hand genauso brauchen würde wie jemanden zum Beschützen und auch zum Beschütztwerden.

Während meiner Träumereien die ganzen Jahre kristallierten sich gewisse Hunderassen heraus, die mir am besten gefielen. Das waren:

  • Rhodesian Ridgeback (ein wunderschönes Tier – aber vom Wesen leider gänzlich ungeeignet für uns, wie ich mir irgendwann schweren Herzens eingestehen musste)
  • Golden Retriever (der perfekte Familienhund – aber für meinen Geschmack ein zu langes Fell und damit schon wieder schwieriger von der Fellpflege. Ich mag lieber Hunde mit kurzem Fell)
  • Dobermann (ebenfalls wunderschön, aber nicht unbedingt die erste Wahl als Familienhund, gerade wenn man auch noch Nachwuchs plant)
  • Labrador

Letzterer, der Labrador, vereint eigentlich alles, was in meinen Augen den perfekten Hund ausmacht. Er ist wunderschön, sehr treu und braucht viel Bewegung. Er ist groß, aber nicht zu groß wie eine Dogge, ein Berner Sennenhund oder Bernhardiner ! Er ist gelehrig und ein zuverlässiger Familienhund. Und er ist einfach nur schön – hatte ich das schon erwähnt ☺ ? Im Bekanntenkreis gibt es eine Labradorhündin, die ist toll. Von ihr habe ich viel mitbekommen, den Erzählungen über sie und ihre Entwicklung gerne gelauscht.

Die ersten Oktoberwochen waren also geprägt von Internetrecherchen, vom Durchforsten von gefühlten hundert Internetseiten und dem Durchschauen von zig Hundebildern. Vor- und Nachteile wurden durchdiskutiert, manches einfach wegdiskutiert. Pläne wurden geschmiedet. Wir waren auf den offiziellen Seiten aller Tierheime im Umkreis von 250km und hatten auch Kontakt mit ausländischen Tierhilfsorganisationen, die Streuner und hilfsbedürftige Hunde an neue Familien in Deutschland vermitteln. An dieser Stelle nochmal liebe Grüße und ganz großen Respekt an Euch für Eure tolle und kontinuierliche Arbeit !!!

Eher durch Zufall ergab es sich dann, daß wir die Gelegenheit bekamen, uns sehr kurzfristig Labradorwelpen anzusehen. DAS konnten und wollten wir uns nicht entgehen lassen und wir machten uns am darauffolgenden Tag auf den Weg…

Snowball

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Ein kleiner weißer Labradorwelpe im weißen Schnee – er jagt jede einzelne Schneeflocke…

Nachwuchsgärtner bei der Arbeit

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Ein Glück, daß wir nun zwei Landschaftsgärtner in der Familie haben, die sich um die Pflege der Pflanzen kümmern…

Zwei wie Pech und Schwefel

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Gerade noch gerauft wie die Wilden und im nächsten Augenblick schon wieder gemeinsam beim Spielen…

Ladies first…

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Eigentlich habe ICH das Stöckchen gefunden und somit gehört es MIR. Aber ich bin ein Gentlehund und somit lasse ich Lily damit abzischen…

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