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Der Hunger ist zurück !

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Gott sei Dank – Luke’s Hunger ist zurück.

Okay, schon seit 2-3 Wochen, aber jetzt kann ich – nach einer Beobachtungsphase – mit Gewissheit sagen, daß er wieder „der Alte“ ist. Wirklich wochenlang hat der kleine Kerl (sagte ich eben „kleiner Kerl“ ???) sehr schlecht gegessen, war sehr wählerisch und verschmähte sogar teilweise seine bisherigen Lieblingsguttis.

Und weil das für Labis einfach mal komplett untypisch ist, macht man sich halt sofort Sorgen. Wie an anderer Stelle schon beschrieben,  wechselten wir nicht nur die Futter-Geschmackssorten wild durch, sondern auch gleich die Futter-Sorten. Nichts – jedenfalls nichts von Dauer, also keine Besserung. Wir schoben es dann auf die Hitze, auf die Pubertät, auf die Wirtschaftskrise, auf den ausstehenden Weltfrieden und auf sonst was – eine gscheide Erklärung gab’s ja nicht. Und gesund war der Bub auch, das hat die Tante Doktor ja bestätigt.

Im Urlaub am Meer war es dann so heiß, daß er verständlicherweise auch keine große Lust auf Futter hatte. Abgenommen hat er auch – allerdings wirkt er nicht dürr, sondern eher drahtig-sportlich, also okay.

Naja, und seit vielleicht 2-3 Wochen ist es jetzt wieder in Ordnung, von einem Tag auf den anderen. Komisch. Luke verschlingt jedes Essen, isst in gleicher Geschwindigkeit wie Lily und das Ganze mit großem Appetit. Wählerisch ist er eigentlich auch nicht mehr – einzig auf Banane oder mal eine Apfelspalte hat er keine Lust mehr. So sehr er sich als Welpe darauf gestürzt hatte – jetzt als quasi Erwachsener kann man solche Sachen natürlich nicht mehr essen, is‘ klar. Lily mag’s weiterhin. Lily ist sowieso unser Staubsauger – ihr Magen nimmt anscheinend gar nichts krumm…

Jetzt sitzt Luke endlich auch wieder neben Frauchen, wenn die ihr Wurstbrot essen will – dieser Anblick hat mir ja tatsächlich schon gefehlt. Hauptsache, die Hunde sind gesund – jetzt geht’s uns allen wieder gut 🙂 !

Viele Grüße,
Euer Chris

Wann gibt’s denn endlich Essen ???

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Eine kleine Hundedame, die sich viel bewegt, viel spielt und noch viel mehr kräftezehrendes Schmusen betreibt (am liebsten den ganzen Tag lang), hat natürlich auch viel Hunger.

Wenn diese kleine Hundedame auch noch eine Labidame ist, dann hat sie von Haus aus gleich noch viel mehr Hunger.

Und wenn man – um das Ganze noch mehr zu steigern – auf rohes Fleisch steht (man versucht schliesslich, seinen vierpfotigen Freunden Abwechslung und immer wieder etwas Besonderes zu bieten), dann darf man den Napf nicht mehr aus den Augen lassen – nur um auch wirklich zu vermeiden, daß er irgendwann heimlich aufgefüllt wird, ohne daß man etwas davon mitbekommt – denn wir wissen ja, daß Futter, das länger als 40 Sekunden im Napf ist, sofort schlecht wird 😀 !

Und wenn man den Kopf direkt auf – oder gerne auch mal IN – den Napf legt, kann man NICHTS mehr verpassen. Ganz schön schlau 😉 !

Brei ist was für Babys !

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Die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden und sie entwickeln sich auch weiter – mal schneller, mal weniger schnell.

So auch bei unseren beiden Felltorpedos: Als Luke mit dem Zahnwechsel anfing, hatte er Probleme, das harte Trockenfutter zu kauen. Resultat war, daß er das Essen verschmähte und den Napf nur traurig ansah. Ich ging dann also dazu über, das Trockenfutter mit etwas Wasser zu vermischen und dann umzurühren, damit es etwas aufweichte und seine Zähne problemlos mit dem Essen fertig werden konnten.

Lily war davon ebenfalls ganz angetan und so lief die Fütterei dann die letzten Wochen, alles waren zufrieden.

Bis vor drei Tagen. Luke mochte plötzlich sein Essen nicht mehr. Wohlgemerkt nur das Essen in seinem Napf – also jenes mit Wasser vermischte Trockenfutter. Da die 4-Beiner nicht wirklich deutlich reden können, dauert’s manchmal eben etwas länger, bis man als Mensch darauf kommt, was eigentlich Sache ist. Aber nun bin ich dahinter gekommen *andiestirnklatsch*: Ein MANN, der nun schon sein Beinchen hebt, kann schliesslich nicht mehr wie ein Baby einen „Brei“ essen… so habe ich mal testweise versucht, ihm sein Trockenfutter wieder OHNE Wasser zu geben – und siehe da: Er haut rein wie Bolle. Wow – hätte er ja auch gleich sagen können, daß ihm der Brei zu kindisch ist.

Wahnsinn – aber wie auch immer, Hauptsache der Hund ist glücklich. Und satt ! 😀

Schrankschlafmütze

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Das Online-Tagebuch von Luke und Lily ist gerade für DIESE Art von Fotos und solche einmaligen Schnappschüsse gedacht und gemacht, die ich Euch einfach nicht vorenthalten mag:

Nach einem schönen ausgedehnten Spaziergang bei viel Wind und einigen anstrengenden Übungseinlagen und -lektionen der gestrigen Hundeschulstunde sind unsere beiden Felltorpedos so müde gewesen, daß sie – als wir wieder heimgekommen sind – nur kurz einen Boxenstopp am Wassernapf gemacht haben (getrunken haben übrigens BEIDE im Liegen !) und dann im Wohnzimmer auf ihren Bettchen zusammengebrochen und sofort eingeschlafen sind. Gerade Luke robbt im Schlaf immer quer durch’s Zimmer (aufwachen, im Halbschlaf einen Meter robben, weiterschlafen, usw.) und so ist er diesmal – wie und warum auch immer – UNTER dem Buffet aufgewacht bzw. mit dem Buffetfuß im Arm. Als er aufgewacht ist, war er übrigens auch sehr überrascht…

Luke, you made schon wieder my day – danke, Kleiner 😉 !

Bitte zu Tisch !

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Also wundern kann man sich ja schon immer wieder, wenn man mit zwei Welpen zusammen wohnt. Ursprünglich dachte ich, nur die alten Römer und Griechen hätten ihr Essen im Liegen zu sich genommen bzw. wären beim Essen gelegen.

Aber nein – unsere nichtrömische und nichtgriechische Lily macht das auch. Warum und weshalb – hmm… vielleicht war’s gemütlich, vielleicht war sie aber auch einfach nur müde vom Spielen vor dem Essen. Oder Herrchen’s Kochkünste haben sie schlichtweg umgehauen 😉 ! Diesmal gab’s die heißgeliebten Karotten zum normalen Trockenfutter – wir leben schliesslich gesund !

Somit hat Lily bislang schon im Stehen, im Sitzen und nun auch im Liegen ihr Essen zu sich genommen – bin gespannt, was als nächstes kommt 🙂 !

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Heimfahren, nachdenken, Fressnapf leerkaufen…

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Innerlich völlig überfrachtet mit all den neuen Eindrücken, Bildern und Erlebnissen fuhren wir wieder zurück gen Heimat. Diese Welpen waren so dermaßen süß – das ging mittenrein ins Herz. Wir sind da ja beide recht anfällig 😉 !

Die Labimama war auch sehr schön, goldig und SEHR stolz auf ihren Nachwuchs. Ein wirklich angenehmer Besuch. Wir fuhren also so dahin und es sprudelte nur so aus uns heraus. Wir diskutierten über ein neues Leben mit Hund. Wir gingen in Gedanken schon durch die Wohnung und versuchten uns vorzustellen, was wie wo stehen sollte. Was würden wir brauchen ? Was würde es geben ? Welche Versicherung, wieviel kostet die Steuer, etc. ! Tausend Fragen, alles auf einmal, der Kopf drohte zu platzen.

Wir nahmen uns vor, auf dem Heimweg noch einen kurzen Abstecher zum Fressnapf zu machen – dort waren wir nicht mehr, seitdem es Gina nicht mehr gab. Irgendwie ein komischer Moment, als wir den Laden betraten. Wir wollten ja nur „schauen“. Einfach mal bummeln und „herumgucken“. Als wir dann so durch die Gänge liefen, fielen uns viele tolle und natürlich unbedingt wichtige und lebensnotwendige Dinge auf. Irgendwann drehte ich mich zu meiner Frau um und sagte nur „magst mal nen Wagen holen ?“. Tja – und der Wagen war – so schnell konnten wir gar nicht schauen – voll bis obenhin:

  • Großes, flauschiges Bettchen mit Pfotenmotiven
  • 3 Edelstahlnäpfe (Futter und Wasser)
  • 2 Halsbänder aus Nylon, die gut verstellbar sind (Welpen wachsen halt recht schnell)
  • 2 Leinen aus Nylon
  • Leckerlis (gesund, ohne Zucker, etc.)
  • 15kg Sack Welpenfutter (das gute von Bosch), das bereits gefüttert wird – also bloß keine Futterumstellung. Ist für einen Welpen eh‘ schon stressig genug, da muß nicht auch noch das Happa-Happa anders sein als gewohnt.
  • Trinkflasche für unterwegs, wo der Hund aus dem Verschluss trinken kann
  • Kotbeutel 10er Pack
  • etc.

Wir standen an der Kasse, zahlten den ganzen Berg und gingen zum Auto. Dort angekommen hielten wir kurz inne, sahen uns an und ich sagte zu meiner Frau: „Wir haben gerade für ZWEI Hunde eingekauft. Müssen wir noch diskutieren ?“ Sie sagte nur: „Nö, ich denke, wir wollen beide das gleiche.“

Tja – und so haben wir uns zuerst innerlich, jeder für sich, und dann ganz offiziell dazu entschlossen, ZWEI Welpen zu nehmen, und zwar das Geschwisterpärchen. Zum einen Luke, der von Anfang an bei mir im Arm lag und dort gleich eingeschlafen ist und zum anderen Lily, die sich vom ersten Moment an meine Frau als neues Frauchen ausgesucht hatte.

Uns schwante zwar schon, daß sich jetzt gerade unser ganzes Leben geändert hatte und daß auf uns eine schier riesige Menge an Herausforderungen wartete und einprasseln würde, aber so what – wir konnten die beiden einfach nicht trennen. Wir konnten uns auch nicht nur für einen entscheiden und den anderen zurücklassen. Das hätten wir beide nicht über’s Herz gebracht. Und somit gaben wir uns und den beiden die Chance, das neue vierköpfige Dreamteam zu werden.

Am Spätnachmittag riefen wir bei den Besitzern an und sagten Bescheid, das wir BEIDEN Welpen ein neues Zuhause schenken möchten und sie nach Möglichkeit gerne gleich am nächsten Tag abholen würden. Die Freude am anderen Ende der Leitung war groß und den Rest des Abends verbrachten wir dann damit, die Wohnung schon mal etwas hunde- und vor allem welpengerecht „umzugestalten“ ☺ !

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