Tag Archives: Quietscheball

Teamwork

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Vorgestern Abend war Luke völlig aus dem Häuschen – er hat geweint, gelitten, war „grätig“. Warum? Sein geliebter Quietschetennisball war unter’s Buffet gerollt und lag jetzt dort unten. Allein. Ohne Luke. Und das Blöde daran: Luke kommt schon seit einer ganzen Weile nicht mehr unter das Buffet. Anfangs, als die kleinen Zwerge noch wirklich handtellergroß waren, konnten sie fast aufrecht unter dem Buffet herumlaufen. Jetzt bekommt Luke gerade noch so seinen Kopf drunter, aber dann steckt er schon fest und versucht immer ganz hektisch, wieder zurückzukriechen.

Also eine schwierige Situation und er hat damit den gesamten Abend zugebracht. Dabei waren alle Gefühlszustände enthalten: Traurig, verzweifelt, sauer, genervt, motiviert, deprimiert – einfach alles. Er hat’s immer wieder versucht, aber es einfach nicht geschafft. Der Arme. Lily hat sich das Ganze von der Couch – an Mami’s Bein gelehnt – angeschaut. Gerade, daß sie nicht den Kopf geschüttelt hat. Nö, das war SEIN Kampf, da mischte sie sich nicht ein. Wir auch nicht, denn wir wollten sehen, was er macht und ob er eine einigermaßen sinnvolle Möglichkeit findet, an seinen Ball zu kommen.

Irgendwann siegte dann die Müdigkeit und er verzupfte sich ins Bett. Am nächsten Tag – also gestern – saß ich in der Küche und hörte plötzlich wieder lautes Weinen und Fiepen. Auweia – mir war ja sofort klar, daß es sich nur um den Quietscheball handeln könnte. Er hat ihn wieder entdeckt und sich daran erinnert, daß er ja immer noch nicht unter’s Buffet kriechen kann. Lily lag zu dem Zeitpunkt unter mir. Sie hob den Kopf, schaute besorgt Richtung Wohnzimmer, raffte sich – nachdem sie eine Weile dem Geweine gelauscht hatte – auf, ging festen Schrittes hinüber (ich folgte ihr, natürlich mit der Handykamera im Anschlag) und machte das, was ich TEAMWORK nenne: Sie ging an Luke – der wie am Vorabend auch vor dem Buffet am Boden lag und wehmütig seinen Ball anweinte – vorbei, warf sich auf den Boden, robbte an der einzigen Stelle, an der es für einen ausgewachsenen Labi noch halbwegs geht, unter das Buffet und schnappte sich den Ball. Luke starrte seine Schwester gebannt an und beobachtete aufgeregt das Geschehen.

…und weil das so süß war, poste ich das Bild gleich nochmal in Groß:

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Sie robbte wieder zurück – Ball im Maul – liess den Ball neben Luke fallen und ging wieder.

HERRLICH 😀 😀 😀 !

Wahrscheinlich konnte sie das Geweine nicht mehr hören – Luke und seine Bälle sind eben eine unzertrennliche Kombination, und wenn einer der Bälle nicht greifbar ist, dann droht ein Heulkrampf 😉 ! Fairerweise muß man sagen, daß Lily es auch nur deshalb unter das Buffet geschafft hat, weil sie eben das kleine, wirklich kleine, Stückerl kleiner ist als Luke. Einfach zierlicher, das Mädel – sonst wäre wirklich Papi die letzte Lösung gewesen, um an den Ball zu kommen. Wie sonst halt auch immer…

Die beiden haben also wieder mal als Team perfekt funktioniert und haben sich toll ergänzt. So muß das sein 🙂 !

Viele Grüße,
Euer Chris

Quietschetennisballmatch im Meer

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Hallo liebe Blogleser (warum macht die Autokorrektur bei mir eigentlich immer aus „Blogleser“ automatisch einen „Bologneser“ ? Sagt das irgendwas über meine Essgewohnheiten aus 😉 ?),

heute kommen endlich mal wieder ein paar Urlaubsbilder von Luke und Lily. Für mich persönlich sind das die schönsten Fotos, meine absoluten Lieblingsbilder.

Wir sind wieder ganz früh morgens mit Luke und Lily zum Strand gefahren. So gut unsere beiden Labikinder erzogen sind und so brav und zuverlässig sie auch sind und eben NICHT auf/an/in den Strand machen, sondern für alle geschäftlichen Tätigkeiten ganz weit hinten in die Dünen verschwinden – die Intoleranz von Menschen gegenüber Hunden am Strand ist teilweise grenzenlos und erschreckend groß. Somit nutzten wir eben lieber den gaaanz frühen Morgen, wo noch fast keine Menschenseele an diesem wunderschönen Strandabschnitt unterwegs war und konnten unbeschwert und problemlos mit den beiden Kleinen herumtollen und sie auspowern.

Also, zurück zum Strand: Wir kamen dort an, liessen die beiden aus dem Jeep und gingen mit ihnen zum Meer. In der Strandtasche war – neben Leitungswasser zum ggfs. Augenspülen oder einfach nur Trinken für die beiden Kleinen – das liebste Spielzeug, quasi der heilige Gral der Labibespassung: DER KONG SQUEEZZ QUIETSCHETENNISBALL 😀 !

Wir leinten Luke und Lily ab und beobachteten sie, wie sie in Überschallgeschwindigkeit und einer richtig perfekten Ar***bombe ins Wasser plumpsten. Danach rauften sie im (!) Wasser, schwammen ein paar Runden, kamen wieder zurück an den Strand, panierten sich bis zur Unkenntlichkeit und rannten wieder zurück ins Nass. Herrlich anzusehen 🙂 !

Nachdem die erste überschüssige Energie herausgelassen war, zitierte ich sie zu mir und zur Badetasche, liess sie absitzen, blickte in ihre aufmerksamen und neugierigen Augen und holte den Quietschetennisball heraus. Diesen Blick hättet Ihr sehen müssen – völlig fassungslos, ungläubig, glücklich und ballverknallt sprangen sie vor mir auf und ab und die Freude kannte keine Grenzen mehr… Un-glaub-lich, wie sich so ein Hund freuen kann.

Sie sahen mich richtig fragend an, so nach dem Motto „Sachma Papi, wie hat es der Ball geschafft, auch hierher zu kommen ?“ oder „Wo haste denn DEN die ganze Zeit versteckt ???“ – Super 😀 !

Ich warf den Ball sogleich in hohem Bogen ins Meer – die Wellen und Strömung waren an diesem Tag kein Thema – und Luke und Lily rannten wie von der Tarantel gestochen hinterher. Wieder ein Plumps ins Wasser – diesmal allerdings eleganter als beim ersten Mal – und zack-zack zum Ball gepaddelt. Dieses Ballholspiel wiederholten wir noch gefühlte siebenundelfzig Mal und Luke und Lily wurden einfach nicht müde. Natürlich war die GoPro im Wasser dabei und ich wagte es auch, mit meinem iPhone im Wasser stehend, ein paar Fotos zu machen.

Mein absolutes Lieblingsbild ist das, wo Luke und Lily mit dem Ball im Maul auf mich zuschwimmen – das hätte schon fast das Potential, auf der KONG-Internetseite Werbung für die Quietschetennisbälle zu machen 😉 – schaut mal:

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Weil dann irgendwann allerdings nach und nach die ersten Badegäste und intolerant wirkenden Urlauber auftauchten, entschlossen wir uns, das Ballmatch als unentschieden ausgehen zu lassen und packten langsam wieder unsere sieben Sachen und zwei Labis zusammen.

Am Auto angekommen spülten wir mit den mitgebrachten Leitungswasserflaschen den gröbsten Sand aus dem Fell, trockneten die beiden etwas ab und hoben sie in ihre Transportbox auf der Ladefläche des Jeeps. Nach ca. 50m Fahrt lagen sie bereits nebeneinander in ihrer Box und schliefen tief und fest. Tja, Wassersport ist eben doch SEEEHR anstrengend und kräftezehrend 🙂 !

Viel Spaß mit den Bildern – die Filme dauern leider immer noch etwas…. also bleibt gespannt !!

Bis bald und LG,
Chris

Der Zauber der KLEINEN Dinge…

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[Shorties from Instagram]
Hach, ist DAS schön – manchmal ist es mit den beiden Labis so wie mit zwei „richtigen“ kleinen Kindern: Man macht eine – für uns Erwachsene ganz unbedeutende Kleinigkeit – und blickt dann in riesengroße, fassungslose, entzückte und vor Freude ganz glasige (Labi-)Kinderaugen. Herr-lich 😉 !

Das ausrangierte Paar Socken, das ich gestern zusammengeknotet und Luke und Lily geschenkt habe, war ja schon ein Spektakelhit für die beiden – aber als ich heute dann noch den heiligen Quietschetennisball hineinquetschte und somit einen „Sockenball“ erschuf, war es das absolute Highlight des Monats.

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Bis abends liefen sie nur noch mit dieser Ballschleuder durch’s Haus und waren happy 🙂 !

Und einen der netten Kommentare auf Instagram (danke @_traumtaenzerin_ !) finde ich besonders schön und vor allem so wahr und deshalb zitiere ihn hier einfach mal:

„Wir Menschen sollten uns daran wirklich mal ein Beispiel nehmen! Auch die kleinen Dinge können große Freude bereiten!“

Wie wahr 😉 !!!

Von der Müdigkeit übermannt…

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[Shorties from Instagram]
Der Urlaub war super. Super schön, super sonnig, super erholsam und super „meerig“ 🙂 !

Aber die Reise dorthin und auch die Reise wieder nach Hause war natürlich anstrengend. Lang, aufregend und anstrengend. Und für einen kleinen stürmischen Labi, der seine Augen überall hat und am liebsten überall gleichzeitig dabei wäre, ist das alles natürlich noch viel anstrengender.

Als wir wieder daheim angekommen sind, rannte Luke direkt ins Haus – und was hat er als Allererstes gemacht ? Nein, nicht zum Wassernapf gerannt um zu trinken. Und auch nein, er ist nicht zur Guttibox oder zum Futternapf geflitzt. Nö, er hat sich anscheinend zwei Wochen lang gemerkt, wo er am Tag der Abreise seinen Quietschetennisball hinterlegt hat und genau DEN hat er sich geholt, um Sekunden später wieder gutgelaunt in der Haustür zu erscheinen und ihn uns zu präsentieren. In seinen Augen sah man förmlich die dringende Aufforderung zum Spielen…

Wenig später – nachdem wir die wichtigsten Sachen verstaut und aufgeräumt hatten und ich auf der Couch saß – kam Luke mit dem Ball im Maul an, sprang zu mir auf die Couch und fiel buchstäblich eine Sekunde danach um und schlief tief und fest. Quasi mit dem Ball im Maul. Die Müdigkeit hat nun also auch den kleinen Labiburschen eingeholt und übermannt. Gut zu wissen, daß auch Luke irgendwann mal müde wird 😉 !

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