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Familienausflug zum See

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Hallo Ihr Lieben,

was wir Euch ja überhaupt noch erzählen wollten (menno – das ist jetzt schon wieder soooo lange her…): Wir haben vor ein paar Wochen ganz spontan einen Familienausflug zum nahegelegenen See gemacht, und Omi und Opi waren auch dabei *freu* !!!

Zuerst war alles ganz normal: Wir waren alle daheim, Omi hat Luke und mir wieder leckere Guttis mitgebracht (ohne diese Leckerlis lassen wir Omi nämlich gar nicht erst zur Tür rein, das ist quasi so eine Art Eintrittsgebühr *lach*) und danach wurden wir wie üblich bespasst – erst von Papi und danach von Opi. Und dann plötzlich standen alle auf, zogen sich an und wir hörten das vertraute und geliebte Geklimper von unseren Leinen und Halsbändern. Wow, wie klasse – die wollten anscheinend mit uns Gassigehen! Das alleine wäre ja schon genial gewesen. Aber es sollte noch viel besser kommen: Herrchen ging in die Garage, fuhr das Auto raus und machte hinten unsere Labibox auf. Danach hob er uns nacheinander ins Auto (jupp, wir springen wegen unserer Gelenke immer noch nicht wild in der Gegend herum – es sei denn, wir wollen auf die Couch, aber die ist ja auch nicht sooo hoch), Omi und Opi stiegen auch ein und Herrchen und Frauchen nahmen ganz vorne Platz. Vor lauter Freude und Aufregung haben wir völlig vergessen zu fragen, wo es überhaupt hingehen sollte. Aber Papi hatte die lange Leine, dieses Kamerahalterungsding für Luke und noch ein Handtuch dabei. Also wenn mich nicht alles täuscht, war das ein klares Signal, daß es jetzt naß werden würde. Und „naß“ bedeutet „See“ und „schwimmen“ !!! Herrlich, endlich wieder plantschen.

Komischerweise dauerte die Fahrt nicht lang – genauer gesagt war sie nach einigen Minuten schon wieder vorbei. Wir fuhren über einen sehr schmalen und sehr hoppeligen Weg, der sicherlich für normale Autos und vor allem für normale Autofahrer so nicht existent gewesen wäre. Aber Herrchen ist da von Haus aus anders. Egal – wir fuhren also bis zu einer tollen Schranke und alle stiegen aus. Wir zwei wussten immer noch nicht, worum es ging. Die Tür hinten ging auf und wir wurden auf den Boden gehoben und angeleint. Dann zog Papi dem Luke wieder seine Kamerauniform mit der GoPro (Anm.: Über das GoPro „The Fetch“ im harten Labi-Einsatz wird hier im Blog nochmal separat berichtet!) an und wir gingen ein paar Meter. Und plötzlich tat sich vor uns ein richtig toller See auf! Links war ein kleiner See und rechts ein größerer. Da durften wir aber nicht hin, weil da erstens ein Anglermensch stand (der eh‘ schon komisch geschaut hat) und zweitens mitten im See zwei riesige weiße Vögel (Papi meinte, es wären Schwäne) vor sich hintrieben. Das wäre schon cool gewesen, direkt vor dem Angler eine Ar***bombe in den See zu machen und dann direkt zu den Schwänen hinzurudern – aber wir wollten ja brav sein. Zumindest kurz. Den Schein wahren, Ihr versteht… 😉

Herrchen leinte uns dann nach erneuten mahnenden Worten (also ob DAS war bringen würde. Mal ehrlich, Leute….) ab und wir überschlugen uns fast, als wir mit Karacho zum kleinen See hinuntergaloppierten. Wow, das war super – wir sprangen ins Wasser, tauchten uns gegenseitig unter (also ehrlich gesagt tauchte nur ICH den Luke unter und der hatte genug damit zu tun, wieder an die Oberfläche zu kommen – aber so machen das Geschwister nun mal…), kamen wieder raus, schüttelten uns genau neben Papi oder Opi wieder trocken, um dann direkt wieder ins Wasser zu springen. Das machten wir gefühlte 100 Mal und es wurde einfach nicht langweilig. Zwischendurch sind wir immer wieder weggelaufen, um mit noch mehr Karacho und noch mehr Anlauf wieder zurückzurennen und in hohem Bogen wieder ins Wasser zu springen. Papi hatte diese echt fiese Pfeife dabei. Und immer dann, wenn wir etwas weiter wegliefen, ertönte dieser unfassbar hohe Ton. Ich sag’s Euch – da geht Ihr freiwillig bei Fuß… daß die Autoscheiben da nicht gesprungen sind, war echt ein Wunder.

Wir hatten so viel Spaß, daß wir die Zeit völlig vergessen haben. Irgendwann hat Herrchen uns dann wieder eingefangen und es ging zurück zum Auto. Da wurden wir dann mit dem großen Handtuch abgeruffelt – was speziell Luke ja immer dazu veranlasst, sich regelrecht ins Handtuch zu vergraben und anzufangen, wilde Laute von sich zu geben. Der angenehme und natürliche Mischduft von Algen, Schmodder, Fischlis und sonstwas für Zeug war für uns toll, quasi ein kostenloses Eau de Labí. Unsere Menschen fanden das leider gar nicht so gut und so fuhren wir mit offenen Fenstern nach Hause.

Dieser kurze Ausflug, der völlig unverhofft und überraschend kam, war superschön und zum Glück haben Opi und Papi wieder ein paar Fotos gemacht, damit wir Euch alles zeigen können.

Macht Ihr auch solche Ausflüge? Und wenn ja – wo fahrt Ihr immer so hin?

Viele liebe Grüße,
Eure Lily

Schwimmkurs am Meer

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Lange haben wir uns darauf gefreut und viel zu schnell war er wieder vorbei, der Kurzurlaub am Meer.

Mit im Gepäck – das diesmal zu 80% aus Hundesachen bestand (z.B. Schleppleinen, billige Halsbänder für’s Salzwasser, Schonkost, normales Hundefutter, Zeckenzangen, Maulkörbe, Hundespielzeug, die „Reisebettchen“, etc. – und selbstverständlich alles in doppelter Ausführung, sonst gibt’s gleich wieder Streit) – natürlich Luke und Lily. Den beiden haben wir schon wochenlang davon erzählt, daß demnächst ihr Seepferdchenkurs stattfindet. Und zwar nicht im örtlichen Hallen- oder Freibad, sondern natürlich im offenen Meer 🙂 !

Jawoll – das sollte ein spannendes Abenteuer werden. Bislang waren unsere beiden Labikinder ja nur in einer bauchtiefen Schlammpfütze baden (wir berichteten davon kurz, nachdem wir die Wohnung renoviert und alle Dreckspritzer entfernt hatten), vom richtigen Schwimmen war das aber weit entfernt. Hat zwar irre Spaß gemacht, war aber eben kein „Schwimmen“.

Dann war es endlich soweit – wir fuhren bei strahlendem Sonnenschein und weit jenseits der 30°C-Grenze von unserer Unterkunft aus zum Meer. Die Fahrt haben die beiden wie immer klag- und vor allem schadlos überstanden und standen dann ungeduldig neben dem Auto. Als wir unsere sieben (Strand-)Sachen im Sand „geparkt“ hatten und den Strand nach anderen Personen gescannt hatten (wir waren zum Glück wie immer allein an diesem ellenlangen schönen und versteckten Strandabschnitt), entschlossen wir uns, Luke und Lily einfach mal „machen zu lassen“. Wir nahmen die Zeckenhalsbänder ab und leinten die beiden ab. Erst blieben sie ungläubig stehen, legten die Köpfe leicht schief und sahen den Wellen zu, die mal mehr, mal weniger an den Strand schwappten… Im Sand zu laufen kannten sie ja auch noch nicht. Mal davon abgesehen, daß dieser Sand zu allem Überfluss auch noch recht warm war. Naja – half ja alles nix, die Neugierde siegte und die beiden rannten los wie von der Tarantel gestochen…

Zuerst nur mit den Pfoten im Wasser, liefen sie strandauf- und abwärts, machten dann eine große Schleife an uns vorbei und rannten mit Höchstgeschwindigkeit ins Wasser. Beide machten dann noch eine richtige Ar***bombe, gefolgt von einem wunderschönen Bauchplatscher. Ein bisserl kann man das im Video erkennen. Sie hatten einen Heidenspaß.

Moni hat Lily dann richtig das Schwimmen beigebracht, hat sie gehalten und sie dann – als die erste Aufregung verflogen war – losgelassen und die beiden schwammen wie zwei kleine Raddampfer im Meer herum. Klasse – wieder mal ein einzigartiger Moment 😉 !

Danach packten wir dann den großen Quietsche-Tennisball aus und Luke und Lily spielten ausgelassen am Strand…

Herrlich – alles war super, alles hat perfekt geklappt. Und vom Salzwasserschlucken wurde auch niemandem schlecht 😀 😀 😀 !

Wellness mit Schlammpackung

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Heute sind wir mit unseren beiden hyperaktiven Fellträgern am frühen Nachmittag wieder mal auf Wanderschaft gegangen – zwischendrin sogar mit blauem Himmel, Sonnenschein, aber durchgehend ganz schön kaltem Ostwind.

Mit im Gepäck der Gummiball am Seil. Da wussten die beiden, daß es wieder ein Mittelding aus Zirkeltraining und Bundesjungendspielen werden würde und waren dementsprechend aufgeregt. „Ball mitnehmen“ heißt nämlich übersetzt soviel wie „wir dürfen heute toben und ohne Leine spielen“.

Als wir dann auf dem langen Feldweg zwischen Äckern und Feldern angekommen waren und die Umgebung bezüglich Schweinen, Hasen und Rehen gescannt hatten, liessen wir die beiden vorsitzen und leinten sie ab. Wow – was für eine Freude, das ist immer wieder schön anzusehen. Die beiden jagten sich gegenseitig über die Äcker, überschlugen sich, rappelten sich wieder auf, jagten sich weiter, bissen sich gegenseitig im vollen Galopp ins Bein, stürzten wieder, überschlugen sich wieder und rannten wieder weiter. Zwischendurch jagten sie dem Ball hinterher, apportierten ihn wieder brav, um gleich darauf wieder hinter ihm herzulaufen.

Alle hatten Spaß (war aber echt sakrisch kalt im Gesicht).

Bis hierhin waren sie nur schmutzig und nur grau-braun. Aber dann entdeckten die beiden zwischen einem Acker und einem Feld eine ca. 1m breite Furche, die voller Wasser war. YIIIEEEHAAAAH – auf sie mit Gebrüll. Also ich meine, IN sie – und schon machten beide einen beherzten Köpper in die Brühe. Wohlgemerkt war das ihr erstes Vollbad überhaupt – also denkt Euch an dieser Stelle bitte einen kleinen Trommelwirbel und eine La-Ola-Welle dazu !

Die beiden tobten in diesem Wassergraben wie die Wilden und vergassen alles um sich herum. Dennoch hörten sie, wenn wir sie abriefen – was ja in DER speziellen Situation schon was zu bedeuten hat *stolz*. Es war wieder mal nur die Handykamera dabei – aber für ein paar „Actionfotos“ hat es trotzdem DICKE gereicht…

Somit war das für die beiden ein Wellness-Ostermontag mit Schlammpackung. Danach machten wir uns gleich auf den Heimweg – nicht, daß sich unsere beiden Wasserratten noch einen Schnupfen oder sonst was holen 😉 !

Daheim angekommen ging’s dann gleich ab in die Dusche, um mit warmem Wasser die (Schmutz-)Spuren des Ausflugs von gerade eben zu entfernen… Schee war’s und wir freuen uns schon auf den ersten Ausflug zum See 😀 !

Gassigehen bis zum Umfallen

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Wie die Zeit vergeht…

…es ist noch gar nicht lange her, da haben wir angefangen mit dem „Gassigehen“. Die beiden Zwerge waren anfangs absolut nicht begeistert davon, raus zu gehen. Dann haben wir sie überredet und sind einen ganzen Kilometer gelaufen und mussten die beiden die letzten zweihundert Meter heim TRAGEN, weil sie einfach nicht mehr konnten.

Dann sind wir – ein paar Wochen später – schon stolze 3km gelaufen und haben dafür eineinviertel Stunden gebraucht, die beiden waren dann totmüde daheim und wollten einen ganzen Nachmittag nichts mehr sehen und hören. Jetzt sind wir mit 4 Monaten so weit, daß wir knapp 6km unterwegs sind, dafür ebenfalls nur eineinviertel Stunden brauchen und die beiden sind immer noch einigermaßen fit, wenn wir heimkommen…

Irgendwann schlägt dann aber doch die Müdigkeit zu – der vielen frischen Luft und den tollen Gerüchen überall sei Dank – und die beiden brechen irgendwo zusammen und schlafen sich erstmal richtig aus… 😉

Wir freuen uns schon darauf, mit Luke und Lily richtige Wanderungen und Ausflüge zu den nahegelegenen Weihern und Seen zu machen…

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