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Last-Minute-Geschenke

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Hallo Ihr Lieben,

nachdem demnächst – wer hätte es bei 12°C und strahlendem Sonnenschein, grünen Wiesen und vermutlich bald wieder blühenden Büschen und Sträuchern gedacht – Weihnachten ist, haben Luke und Lily ein paar gaaanz heiße Tipps für Hunde-Last-Minute-Geschenke. Diese Tipps sind gleichzeitig das Ergebnis eines einjährigen – also in diesem Falle tatsächlich eines dreihundertfünfundsechzig-Tage-langen – Dauer(streß)tests, es handelt sich hier nämlich um zwei der absoluten Lieblingsspielsachen der beiden.

Wenn Ihr also noch auf der Suche nach einem tollen Geschenk für Euren Vierbeiner seid oder wenn Ihr über die Feiertage bei jemandem eingeladen seid, der einen lieben Hund hat, der ebenfalls beschenkt werden sollte, dann schaut jetzt ganz genau hin:

  • Puppy & Prince Hundespielzeug „Football“
    Link zum Shop-Artikel
    Dieser Football ist Lily’s Favorit und ist hier bei uns eigentlich jeden Tag mehrmals im Einsatz, manchmal – wenn er frisch befüllt ist – sogar stundenlang am Stück. Der Clou ist, daß man diesen Football mit Guttis befüllen kann. Das scheppert dann so schön und man muß den Football permanent mit voller Wucht auf den Boden schmeissen, damit das Gutti zerbröselt und Stück für Stück, Brösel für Brösel herauskommt. Als Labi ist man ja von Haus aus EXTREM schlau, deshalb hat man diesen Trick auch sofort raus. Hier scheppert es manchmal tatsächlich stundenlang, bis einem entweder die Ohren klingeln oder das Gutti komplett zerbröselt ist. Je nach dem, was zuerst eintritt.Die Qualität des Kautschuk-Footballs ist EXTREM gut und hochwertig. Abgesehen davon, daß bei den Puppy & Prince Artikeln nur hochwertige und unbedenkliche Materialien zum Einsatz kommen, ist das Ding echt erstaunlich stabil. Wie gesagt – hier spielen zwei Labikinder tagtäglich damit und der Football sieht im Prinzip aus wie am ersten Tag. Und glaubt mir – weder Luke, noch Lily gehen „vorsichtig“ damit um, wenn sich Essen darin befindet. Dann ist der Football nur noch Beute, und die muß ja bekanntlich erlegt werden 🙂 !Ein kleiner Zusatz-Tipp für die Befüllung: Die Pedigree „Markies Trios“ (Link) passen perfekt und passgenau in die große Öffnung des Footballs und fallen nicht mehr von alleine heraus. So hat der Hund echt einige Zeit zum Schmeissen und Werfen, bis die Guttis langsam herausbröseln. Achtet nur darauf, nicht die „Minis“ zu kaufen, denn die sind zu klein.
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  • Puppy & Prince Hundespielzeug „Funny Lamb“
    Link zum Shop-Artikel

     

    Das Schaf ist speziell Luke’s absolutes Lieblingsspielzeug (neben allen möglichen Tennisbällen!) – dieses Schaf musste echt schon unglaublich viel mitmachen. Daß es noch nicht aufgrund einer Dauergehirnerschütterung den Dienst quittiert hat, wundert mich wirklich.

    Luke’s Begrüssungsritual ist ja, daß er ein Spielzeug präsentiert, wenn man nach Hause kommt. Er zeigt es wohlgemerkt nur her, anfassen darf man es dann natürlich nicht. Dieses Begrüssungsritualherzeigspielzeug ist zu 99% dieses Schaf. Es wird dann durch die Gegend gewirbelt, hin- und hergeschüttelt als gäbe es kein morgen mehr und quer durch’s Haus und wieder zurückgetragen. Auch zwischendurch wird es geschüttelt, manchmal – wenn Herrchen nicht schnell genug ist – darf es sogar den Garten sehen. Egal, bei welchem Wetter. Dann wird dem Schaf stolz jedes neue Loch gezeigt, das man gebuddelt hat. Auf dem Schaf wird auch geschlafen. Und wenn es vor lauter Begeisterung und Bespielung völlig triefend nass ist, wird kurz davon abgelassen.

    Als wir es nicht mehr mit anschauen konnten (Hundesabber und laaaange Spielphasen liessen das Schaf ziemlich grau aussehen), haben wir es mal bei 30° gewaschen. Das war schlimm für Luke, weil er eine gefühlte Ewigkeit auf sein Schaf verzichten musste. Aber als es dann getrocknet und schnupperfrisch wieder zurück war, wurde sofort alles nachgeholt. Dann war’s bald wieder grau.

    Auch hier ist in gewohnter Puppy & Prince Manier sehr hochwertiges Material gewählt worden und das ganze Spielzeug ist absolut strapazierfähig und stabil. Obwohl dieses Schaf in seinem einjährigen Dasein richtig viel mitmachen musste – und Luke und Lily sind sicherlich nicht dafür bekannt, zimperlich mit ihren Sachen umzugehen – ist es noch nicht kaputt gegangen. Okay, zugegeben – Luke hütet dieses Schaf wie seinen Augapfel, aber dennoch muß man den Hut vor dem Durchhaltevermögen des Schafs ziehen 😉 !

    Ich denke, das Geheimnis des Schafs ist, daß es ein Kuscheltier ist. Man kann draufliegen, man kann es hinter sich herziehen, man kann es schmeissen und wieder zurückbringen, man kann es zum Quietschen bringen (in jeder Pfote ist ein Quietschi versteckt) und man kann nach Herzenslust darauf herumknabbern und -beissen, denn der Kopf raschelt so schön. Und wenn man als junger Hundebub mal Sorgen hat, kann man dem Schaf alles ins Ohr flüstern und anvertrauen. Und danach legt man seinen Kopf drauf und schläft seelig ein. Ein Allroundtalent also 😉 !
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Das sind jetzt also die beiden aktuellen Lieblingsspielzeuge unserer beiden Labikinder und wir können sie Euch uneingeschränkt empfehlen. Wenn Ihr im Puppy & Prince Shop vorbeischaut, dann lasst Euch ggfs. nicht direkt vom Status „derzeit nicht auf Lager“ täuschen. Manchmal ist das Spielzeug doch auf Lager oder zumindest kurzfristig lieferbar. Probiert’s einfach aus…

Wenn Ihr wollt, können wir Euch immer mal wieder ein paar Tipps und Empfehlungen hier posten – Luke und Lily testen schliesslich jede Menge Spielzeug 😀 ! Meldet Euch einfach hier im Blog oder per Mail – Euer Feedback interessiert uns!

So, dann viel Spaß beim Shoppen und bis bald.

Viele Grüße,
Chris
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Von Schüttlern und Schmeißern

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Es ist schon witzig, wie unterschiedlich Zwillinge doch manchmal sein können.
Luke und Lily ähneln sich in so vielen Dingen, Verhaltensweisen und Momenten wie ein Ei dem anderen: Wenn der eine Blödsinn macht, macht der andere allerspätestens eine halbe Millisekunde später genau denselben Blödsinn. Meistens sogar komplett zeitgleich.
Dann gibt’s aber Situationen und Anlässe, in denen die beiden gänzlich verschieden reagieren. Das Spiel- und Jagdverhalten ist so eine spezielle Situation:
Luke ist ganz klar der Schüttler, während Lily die Schmeißerin ist.

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Egal, was für ein Spielzeug der Kleine gerade im Maul hat – früher oder später wird es geschüttelt. Und zwar nicht nur sachte hin- und herbewegt, sondern im regelrechten Highspeedstreßtestmodus. Der Grund des Schüttelns ist dann aber nochmal zu unterscheiden: Entweder er macht das aufgrund von maximaler Freude und als Ausdruck bester Laune, oder aber er weiß nicht wohin mit seiner Kraft und seiner Energie. Das haben wir regelmäßig: Ich raufe mit ihm – gerne mal SEHR ruppig und ohne falsche Zurückhaltung – und irgendwann fangen seine Augen an zu leuchten, aus seinen Ohren und Nasenlöchern kommen kleine weiße Rauchwölkchen und er schaut wirr um sich. Dann weiß ich, daß er kurz vorm Überkochen ist und Schlimmeres verhindern will – sprich, er möchte Herrchen nicht komplett auseinandernehmen – und sucht sich eines seiner Spielzeuge (meistens Gonzo, das Schaf), um es mit aller überschüssigen Energie durch die Gegend zu schütteln.
In einer der Cesar-Millan-Hundeflüsterer-Folgen im Fernsehen habe ich schon mal so einen Fall gesehen: Da hat der Hund auch sein Spielzeug durch die Gegend geschmissen und ist völlig ausgeflippt, um nur ja nicht Herrchen oder Frauchen ZU DOLL ranzunehmen. So gesehen ist das ja fast schon eine Art Überdruckventil – also alles gut 🙂 ! Er ist also der Schüttler.

Lily ist dafür die Schmeißerin. Sie hat sehr schnell herausgefunden – schlaues Labimädchen eben – daß sie bei einem mit Guttis gefüllten Spielzeug oder Kong am schnellsten ans Ziel bzw. ans Leckerli kommt, wenn sie das Teil mit voller Wucht auf den Boden pfeffert. Sie nimmt z.B. den Kong dann ins Maul, streckt den Kopf so weit wie möglich nach hinten und schmeisst das Ding dann hin. Spätestens beim dritten Mal gibt eigentlich jedes handelsübliche Gutti auf und fällt in Bröseln heraus. Mission geschafft. Sehr schlau.
Was sie allerdings noch nicht weiß ist, daß z.B. eine Scheibe Wurst oder ein weicheres Gutti ein gänzlich anderes Verhalten an den Tag legt, als ein knuspriges hartes Hundeleckerli. Da kann sie schmeißen, so viel sie will – ein Radl Wurst zerbricht halt nun mal nicht. Lustig ist es dennoch, ihre Bemühungen dann zu beobachten, und beschäftigt ist sie damit auch immer eine ganze Weile…

Somit haben die beiden Rabauken tatsächlich ein ganz unterschiedliches Jagd- und Spielverhalten. Nur wenn sie miteinander raufen, wird weder geschüttelt, noch geschmissen – da wird einfach nur gerungen und Spaß gehabt 😉 !

Wie ist es bei Euren Felltorpedos? Wir sind gespannt…

Viele liebe Grüße,
Euer Chris

P.S.: Und wo wir schon beim geliebten Schüttelkuschelknisterschaf sind – demnächst kommt noch das Review von den Puppy & Prince Spielsachen, versprochen 😉 !

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Warten aufs Christkind…

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Liebe Blogleser, liebe Hundekinder und Hundeeltern,

gleich ist es soweit – es ist Heiligabend und wir alle warten schon sehr gespannt und sehnsüchtig aufs Christkind. Zwar ist es nicht klirrend kalt, sondern hat 14°C und es ist auch nicht alles weiß und tief verschneit, sondern grün und manch eine Pflanze und Blume blüht aus Versehen schon leise vor sich hin, doch all das kann uns die weihnachtliche Stimmung und Vorfreude nicht verderben.

Luke und Lily benehmen sich heute wie zwei Kinder – sie lassen uns schon den ganzen Tag nicht aus den Augen, folgen uns auf Schritt und Tritt überallhin und versuchen förmlich uns mit ihren Blicken zu durchbohren. Was sie wollen? Na das, was alle Kinder heute wollen – und zwar Antworten auf die wichtigsten Fragen überhaupt: Kommt das Christkind zu uns? Wann kommt das Christkind? Bringt es Geschenke? Wenn ja, wird vielleicht auch ein Quietscheball dabei sein (Anm. d. Red.: Der letzte funktionsfähige Quietschetennisball hat zufällig zwei Tage vor Weihnachten das Zeitliche gesegnet – wie passend. Dafür hatten wir jetzt zwei Tage enorme Ruhe…. 😉 !)… Und was wird es zum Labischmaus geben? Seefisch? Oh Mann, Ihr seht schon – es ist echt spannend und die zwei vermeiden es dauernd, mal zwischendurch die Augen zuzumachen – es könnt ja was passieren und sie kriegen es nicht mit.

Naja, wir feiern heute jedenfalls bei Omi und Opi – und aus diesem feierlichen Anlass werden sich Luke und Lily auch wieder in Schale werfen. Nicht auszudenken, wenn wir unterwegs das Christkind treffen und die beiden Labikinder haben ihre Halstücher bzw. ihr Festtagsdress nicht an. Mal sehen – Lily wird heute ihr neues Halsband mit passender Leine (todschick !!!) anziehen und Luke wird vielleicht wieder diese umwerfende Schleife anlegen. Ein paar Bilder von der Anprobe vor ein paar Tagen zeigen wir Euch schon mal.

Naaaa? Schick, nicht wahr 😉 ?

So, jetzt machen wir uns mal langsam fertig und hoffen, daß Luke und Lily ihre Freude im Griff haben werden und der Christbaum bei meinen Eltern den Abend und die beiden Bodenraketen übersteht.

Wir wünschen Euch Allen ein fröhliches, friedliches und gemütliches Weihnachtsfest und werden Euch natürlich von unserem Heiligabend mit Luke und Lily bei Omi und Opi erzählen.

Viele Grüße,
Eure Webers mit Luke & Lily

Sonntag = Kuscheltiere-Sammel-OP-Tag

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Die Kombination aus zwei sehr aufgeweckten Labikindern und gefühlten hundertvierzig spitzen und einsatzfreudigen Labizähnen bedeutet vor allem eins: Viel Schwund! Und zwar Schwund intakter Haut auf meinen Armen (jajaja, ich raufe einfach zu gerne mit Luke), Schwund von Leckerlis und Kauknochen in unglaublicher Geschwindigkeit und dann natürlich auch noch Schwund in Sachen Hundespielzeug.

Anfangs, als die zwei kleinen Felltorpedos noch sehr jung waren, hielten die Spielsachen – wenn’s hoch kam – vielleicht mal zwei Tage oder so. Dann waren sie hin. Kein Spielzeug der Welt hält solchen spitzen, kleinen Welpenzähnchen Stand – besonders dann nicht, wenn ein Labigeschwisterpärchen sich permanent darum balgt. Bis wir die schier unzerstörbaren Spielsachen von Kong entdeckten – aber darüber haben wir ja hier schon ein paar Mal in verschiedenen Beiträgen berichtet.

Mittlerweile halten die Spielsachen schon viel, viel länger und wir haben immer den Eindruck, daß Luke und Lily einfach besser darauf Acht geben. Da wäre z.B. Gustl, der Quietschegockel – das ist Lily’s Heiligtum. Und z.B. der Oktofuchs oder sämtliche Bälle – das sind Luke’s Heiligtümer, wobei der Oktofuchs erst jetzt wieder eine Hauptrolle in Luke’s Leben spielt, aber dazu später mehr.

Durch die tägliche Bespielung geht aber halt doch irgendwann mal das Kuscheltierfell kaputt und die Füllwatte verteilt sich im Raum. Oder das Hundekind muß irgendwann eben doch mal der Neugier nachgeben und herausfinden, was da im Kuscheltier eigentlich so dolle quietscht. By the way – WER von uns Hundeeltern kennt diesen Anblick eines mit Füllwatte verwüsteten Wohnzimmers nicht? Hand aufs Herz – das haben sie doch alle schon gemacht, oder? Konfettiparade par excellence 🙂 !

Bei uns sammelten sich in den letzten Wochen so einige Spielzeug-Patienten an. Da war zum Einen der Kuschelhund, der zwei Löcher, nur noch ein Ohr und dafür aber fast keine Füllwatte mehr hatte. Und der große Biber, der immer so schön raschelt und grunzt, wenn man beherzt hineinbeisst: Dem fehlte ein Fuß (den ich aber inmitten der anderen Spielsachen noch bergen konnte), der Biberschwanz hing auf halb Acht und auf dem Rücken klaffte ein mittelgroßer Riss im Fell. Achja, und fast in Vergessenheit geraten lag oben auf der Garderobe (denn wir Hundeeltern wissen: Wirklich „sicher“ ist nur das Zeug, das weit, weit oben liegt und so von den Labikindern nicht erreicht werden kann) noch der Oktofuchs. Der war damals, als wir ihn den beiden ganz jungen Labiwelpen geschenkt haben, das absolute Highlight. Er sieht aus wie ein brauner Fuchs – echt süß, ist flauschig und hat im Körper einen Quietschetennisball. Und dann noch vier Tentakelfuchsschwänze. Herrlich, keine Minute mehr ohne dieses Spielzeug. Aber leider waren sie anfangs eben doch etwas zu stürmisch und so versteckte ich damals den bereits etwas angeschlagenen Fuchs oben auf der Garderobe, um ihn zu schützen und ihn den beiden später, wenn sie etwas ruhiger geworden wären, wiederzugeben. Und da oben geriet er dann irgendwann in Vergessenheit. Wie es halt manchmal so ist – die Kinder haben viel Spielzeug, immer neues kommt dazu… Bevor Ihr Euch jetzt wundert: Ja, der Oktofuchs hat nur vier flauschige Tentakelschwänze. Da mir die Herleitung von Oktopus besser gefiel als die eher korrekte Bezeichnung Quattrofuchs, entschied ich mich eben für Oktofuchs…

Naja, zurück zum Thema: Es war Sonntag (ein paar Sonntage vor diesem hier) und ich saß bei meiner Tasse Kaffee morgens in der Küche und überlegte, was ich als nächstes (einigermaßen Sinnvolles) anstellen könnte. Neben mir lag der Biber und hinter mir der Kuschelhund, die beide schon lange auf ihren OP-Termin warteten. Hmm… Ich wußte aus sicherer Quelle, wo das Nähzeug war und irgendwie hatte ich die lustige Eingebung, das jetzt mal selbst zu versuchen. Nicht das „tapfere Schneiderlein“, vielmehr das „mutige Weberlein“. Luke und Lily sind zwar die Besitzer der zu reparierenden Spielsachen, aber glücklicherweise nun wahrlich nicht kritisch, was das Erscheinungsbild einer Naht oder einer schiefgenähten Kuscheltierschläfe angeht. Also perfekt zum Üben 😉 !

Ich versammelte die Spielsachen vor mir auf dem Tisch und aus Versehen quietschte ich mit dem Fuchs (den ich ja kurz zuvor durch Zufall auf der Garderobe liegen sah) – es dauerte keine halbe Hundertstelsekunde (ja, klar – übertrieben! Aber es ging wirklich schnell!) und Luke und Lily saßen vor mir und sahen mich mit weit aufgerissenen Augen an. Nachdem ich dann mit dem Schimpfen über viel zu dicke Fäden und viel zu kleine Nadelöre fertig war und der Faden endlich eingefädelt war, legte ich los. Anfangs ungelenk und unsicher, aber im Verlaufe dieser Kuscheltier-OP immer versierter und fixer, reparierte ich die Spielsachen. Mit dem Pieksschmerz, den diese Nadel im Finger verursacht, weil man permanent daneben sticht, lernte ich auch schnell umzugehen. Fingerhut? Schnickschnack – die Dinger sind nur für dünne Finger ausgelegt 😉 !

Nachdem ich den Kuschelhund und den Biber fertiggestellt hatte, überreichte ich sie feierlich den immer noch unten vor mir sitzenden und staunenden Labikindern und die beiden zogen sofort damit ab und rannten ins Wohnzimmer. Die Freude war groß – endlich war der Biber wieder heile und ich hörte es von drüben immer wieder freudig grunzen und rascheln. Mission geglückt. Jetzt war der Oktofuchs dran. Er hatte nicht wirklich große Schäden – eigentlich nur ein paar sehr schüttere Fellstellen, die man lieber rein prophylaktisch mal verstärken sollte. Die Tentakelfuchsschwänze hingen etwas locker umher, also wollte ich die auch noch fest(er) nähen. Ich nahm also den letzten Patienten an diesem Sammel-OP-Tag in die Hand, legte ihn auf den OP-Tisch und – war ja klar, ich geschickter Mensch – quietschte. Aus Versehen. Logo. 😀

Sofort rannte Luke zu mir, machte direkt vor meinen Füßen eine Vollbremsung und bliebt mit weit aufgerissenen Augen vor mir sitzen. Leicht schiefgelegter Kopf – also sehr aufmerksam. Er liess mich keine Sekunde mehr aus den Augen und wartete sehr geduldig, bis wir fertig waren. Die wohl dosierte Narkose liess direkt mit dem letzten Nadelstich nach und endlich konnte ich Luke seinen geliebten Oktofuchs überreichen. Er war richtig überwältigt. Erst schnupperte er vorsichtig an ihm, ging um ihn herum, sah mich immer wieder an und dann nahm er ihn vorsichtig ins Maul und trug ihn rüber ins Körbchen. Und nach wenigen Sekunden konnte ich ein wahres Quietschkonzert von drüben vernehmen. Willkommen zurück in der Familie, lieber Oktofuchs.

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Und seitdem ist der Oktofuchs wieder Luke’s Heiligtum – er liebt ihn geradezu und trägt ihn dauernd mit sich herum. Und ich bin mir sicher, daß der Fuchs nicht kaputtgehen wird. So macht man das eben mit Heiligtümern – man gibt auf sie Acht.

Wie ist es denn mit Euren Spielsachen bzw. mit den Spielsachen Eurer Hundekinder? Wird da oft Nadel und Faden geschwungen oder lieber neu gekauft?

Schönen Sonntag wünschen wir Euch, bis bald
Euer Chris

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P.S.: Und zwei Tage später fand ich dann den Oktofuchs vor der Waschmaschine – was wollte mir Luke damit wohl sagen 😉 ?

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Quer geht’s schwer !

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Es war wieder mal herrlich…

Nach den mittlerweile sehr vielen sehr heissen Sommertagen sagte der Wetterbericht ja schon lange für den Süden Deutschlands ein paar Niederschläge, Gewitter und etwas Abkühlung voraus. Für die Pflanzen, Blumen und besonders den Rasen (sprach ich gerade tatsächlich in Verbindung mit unseren Labikindern von „Rasen“ ???) wäre das mal dringend nötig. Wenn ich jetzt mähen würde und es regnet dann wieder nicht, ist die Gefahr, daß der Rasen komplett verbrennt, sehr hoch. Der erholt sich dann nicht mehr so schnell – also zumindest das bisserl Grüne, was die beiden Felltorpedos eben noch übrig gelassen haben…

Und nachdem der Wetterbericht eben Wasser von oben angekündigt hatte, holte ich mal wieder Luke’s und Lily’s Gartenlieblingsspielgefährten heraus, den Rasenmäher. Die Freude war groß und ich begann den Parcours und schlängelte mich zwischen Holzstücken, unzähligen Bällen und anderen tollen Sachen hindurch. Als ich dann um die Ecke bog und mich Richtung Hundehütte vorkämpfte, fasste ich – weil’s schnell gehen musste – einen ganz schlauen Entschluss: Ich nahm ALLES Spielzeugähnliche, also auch sämtliche Holzstöcke/-stücke,  und warf sie in die Hütte. Während die beiden gleichzeitig (!) in die Hütte rannten und dann dort drinnen erstmal damit beschäftigt waren, sich umzudrehen und etwas zum Weiterspielen auszusuchen, hatte ich genug Zeit für „eineinhalb Bahnen“. Ganz schön schlaue Idee, wa ?

Das Spiel lief natürlich so wie immer: Ich kam wieder zurück und sämtliche Sachen lagen wieder VOR der Hütte. Besonders die langen Stöcke sind etwas nervig, weil ich da mit dem Mäher nicht wirklich eine Chance habe. Die müssen weg. Also wieder gebückt, wieder Stock in die Hand genommen und wieder – wie ein eleganter Speerwerfer – in die Hütte damit. Lily hinterher. Was ich aber dabei gar nicht bedacht hatte war, daß der Stock ja erheblich breiter als die Türöffnung der Hütte war. Lily hatte das auch nicht auf dem Schirm und so knallte sie das erste Mal mit dem quergelegten Stock gegen die Innenwand. Mit einem SEHR sorgenvollen Gesichtsausdruck stand sie drinnen, den Stock immer noch quer im Maul und versuchte es gleich noch mal. Bämm – wieder hängengeblieben. Luke saß derweil draußen und schaute sich das Spektakel aus sicherer Entfernung an. ER hatte ja seinen Stock – also kein Grund, sich zu bewegen 🙂 !

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Und anstatt, daß ich die Situation nutze und unbehelligt weitere Bahnen mit meinem Mäher ziehe, hocke ich mich hin, Tränen in den Augen (weil’s halt einfach ZU süß war, wie sie sich abmühte) und zückte mein Handy, um na-tür-lich wieder ein paar Bilder zu machen. Selbst schuld, oder ? Egal – das war jetzt wichtiger, schliesslich muß ich Euch ja an diesen Erlebnissen teilhaben lassen, und das geht nun mal mit Beweisbildern einfach erheblich besser 😉 !

Es folgten noch ein paar Anläufe – erst quer, dann etwas schief, dann schief in die andere Richtung, dann oben und dann unten. Und irgendwann raffte sie es, schob den langen Stock seitlich aus der Hütte vor sich heraus und hatte es endlich geschafft. Enorm schwanzwedelnd und freudestrahlend kam sie auf uns zu und war sichtlich happy, daß sie dieses Holzstückrätsel gelöst hatte. Ganz alleine, ohne Hilfe.

Die Bilder waren im Kasten, die Hündin glücklich – der Hund sowieso – und ich machte weiter mit dem Rasenmähen. Jetzt halt wieder mit zig Spielsachen im Weg, aber egal. Wieder was erlebt 🙂 !

Viel Spaß mit den Bildern….

Voll beladen – Hunderituale

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[Shorties from Instagram]
Hunde haben – wie andere (Haus-)Tiere ja auch – besondere Rituale, Angewohnheiten und Eigenarten.

Bei Luke ist z.B. eines der täglich wiederkehrenden Rituale, daß er abends, wenn sein Frauchen daheim ist und im gemütlichen Sessel im Wohnzimmer sitzt, zu ihr kommt, sich ganz nah an den Sessel stellt und sich den Rücken kraulen lässt. Dann geht er einen halben Schritt vor und Frauchen muß weiterkraulen – so lang, bis sie ihm einen Klapps aufs Hinterteil gibt. Dann dreht er sich blitzschnell um, entdeckt seinen wedelnden Schwanz und jagt ihn. Das macht er dann abends gerne mal bis zu 15 Mal – also 15 Drehungen, bis er fast umfällt. Dann sammelt er sich kurz und verschwindet im Flur, um eines seiner zahlreichen Spielzeuge zu holen. Jetzt kommt Stufe zwei: Er bringt und zeigt seinem Frauchen fast jedes Spielzeug – egal, ob Ball, Quietschekong, Nichtquietschekong, Kong-Krake oder seine Lieblingssocke (die übrigens mittlerweile nur noch viertel so groß ist wie anfangs – keine Ahnung, ob so was schmeckt…). Das Spielzeug wird Frauchen dann bevorzugt auf ihr Notebook – das vor ihr steht – gelegt und dann darf sie es bewundern und anschliessend werfen. Das holt er dann. Und kommt wieder, legt’s wieder ab, sie wirft es, er läuft, etc. – das geht ’ne ganze Weile so. Für die Zeit bin ich dann auch abgemeldet, dann ist eben „Frauchen-Zeit“. Süß 🙂 !

Lily’s Ritual ist ebenfalls richtig goldig und hat sich erst ziemlich spät herausgestellt, so vor ungefähr 4 Wochen…

Wenn wir heimkommen oder ich in der Früh aufstehe, kommen die beiden kurz zu mir (bzw. zu uns) und freuen sich wie Bolle. Sie wedeln sich um Kopf und Kragen, freuen sich ein Loch in den pelzigen Bauch und werden ganz kurz. Dann verschwindet Lily wie der geölte Blitz im Wohnzimmer und sucht händeringend nach etwas, was sie uns präsentieren kann. Und da fällt ihre Wahl zu 99% auf den Kuschelhund. Den präsentiert sie uns dann stolz. SEHR stolz. Und das Neueste – seit wie gesagt ca. 4 Wochen – ist, daß sie BEIDE Kuschelhunde im Maul hat. Luke läuft dann immer recht suchend und ratlos hinter ihr her, weil er eben keinen Hund zum Herzeigen hat, aber das ist ihr dann in dem Moment wurscht 😉 ! Dann bewegt sie sich ganz langsam und vorsichtig, um nur ja keinen Hund fallen zu lassen. Ich meine – für so ein Labimaul ist es schon eine Leistung, gleich BEIDE Hunde zu transportieren.

Lily rüstet aber auch auf – so kam sie gestern Früh mit beiden Kuschelhunden UND einer Socke im Maul auf mich zugewankt… Bin gespannt, was sie sich noch alles auflädt.

Eines meiner Rituale ist, daß ich den beiden immer, wenn ich beim Fressnapf einkaufen war, diese Endloswürste mitbringe. Das sind so kleine, getrocknete Würste mit verschiedenen „Geschmacksrichtungen“. Da werden sie immer ganz wild, wenn sie die sehen bzw. wittern. Vorgestern wieder: Ich kam heim, stellte die Einkaufspalette (zwei Labis = viel, viel Futter !) ab und beide saßen vor mir, um sich ihr Mitbringsel abzuholen. Lily saß mit beiden Kuschelhunden im Maul vor mir und wollte die natürlich nicht ablegen. Während Luke schon längst mit seiner Wurst im Wohnzimmer verschwunden ist, saß Lily immer noch mit einer großen Sorgenfalte vor mir, starrte das Würstchen an und überlegte krampfhaft, wie sie es anstellen sollte, Hunde UND Würstchen ins Maul zu nehmen. Ging aber nicht. Und genau in DEM Moment ist übrigens das Bild entstanden (leicht unscharf, weil’s schnell gehen musste):

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Dann hielt ich meine Hand auf, Lily legte die beiden Kuschelhunde behutsam in meine Hand und nahm sich das Würstchen. Sie aß es in Lichtgeschwindigkeit an Ort und Stelle auf und nahm sich sofort wieder die Hunde, um damit zu Luke zu laufen. Süß, oder 🙂 ?

Welche Rituale haben denn Eure Hunde ?

Viele Grüße,
Chris

Die Sache mit der Spielzeugkiste

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Also es gibt ja zu Hause fast keine Sache, die MAGISCHER, INTERESSANTER, TOLLER und AUSRÄUMENSWERTER wäre als die geliebte Spielzeugkiste. Ihres Zeichens ein einfacher Karton – aber auf den Inhalt kommt es halt an 😉 !

Es war wieder mal an der Zeit, das Wohnzimmer zu saugen – wie halt alle paar Stunden oder spätestens jeden Tag. Zwei Labis im permanenten Fellkleidwechsel haaren halt wirklich wie Bolle, aber gut.

Und da man bei uns ja keine zwei Schritte am Stück laufen kann ohne wieder über ein Hundespielzeug oder eine angeknabberte Socke zu stolpern und man auch nicht staubsaugen kann ohne im Sekundentakt wieder ein lauter SCHLOPP oder RRRSCHCHCH zu hören, weil man halt wieder eine Kordel, eine Socke oder sonst was eingesaugt hat, musste ich zuerst mal die Spielsachen einsammeln und in die Kiste räumen.

Weil das nicht funktioniert, wenn zwischendrin auch noch acht Labipfoten und zwei nasse Labischnauzen mitwuseln, war ich diesmal schlauer und habe sie in den Garten gelassen. So konnte ich erst in Ruhe aufräumen und dann in Ruhe staubsaugen. Als ich fertig war – so gegen 16.15 Uhr – habe ich die Spielzeugkiste fotografiert:

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Warum das ? Wieso fotografiert man eine Spielzeugkiste ? Na, weil ich genau wusste, was passieren würde und weil ich mir dachte „da machste dann mal einen kurzen Blogbeitrag draus und lässt die lieben Blogleser daran teilhaben“. Und WIIIEEE Recht ich hatte 🙂 !!!

Es war also 16.15 Uhr, die Spielzeugkiste war fotografiert und ich hörte schon zwei ungeduldig wartende Labis draußen vor der Terrassentür sitzen und fiepen. Also Lily saß mit Schnauze an Scheibe da und fiepte und Luke sicherte den Garten nach hinten hin ab – nicht, daß unbemerkt eine Katze hinter den beiden vorbeischlich oder ihnen eine Leberkässemmel im Tiefflug durch die Lappen ging.

Ich also hin, Tür auf, die beiden reingelassen, Pfoten kontrolliert (herrlich, es war trocken und schön draußen, also diesmal keine Pfotenwäsche !) und sie dann aus den Augen verloren. Kaffee gemacht, Mails gecheckt, plötzlich ein Poltern (wie von einem großen Kong-Gummiball), gefolgt von einem hohen Quietschen (wie von einem gelben Quietschetennisball) und gekrönt von einem mittleren, etwas tieferen, Quietschen (wie von einem Kuschelhund) vernommen. Sofort habe ich in mich hineinschmunzeln müssen, weil ich genau wusste, daß mein Plan aufgegangen ist. Ich also mein Handy geschnappt, hinüber ins Wohnzimmer geschlichen und gleich ein Foto gemacht. Und jawoll – die beiden lagen schon wieder inmitten ihrer Spielsachen, alles fein säuberlich ausgebreitet, die Kiste war leer, und es war 16.24 Uhr:

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Hey – immerhin war es da drüben 9 Minuten aufgeräumt, ist doch schon mal was…. 😀 !

Spielsachen machen eben erst DANN Sinn, wenn sie wild im ganzen Zimmer – ach, was sage ich, im ganzen Haus !!! – herumliegen. Hauptsache, die Kinder haben Spaß…

Viele Grüße vom heute nicht mehr aufräumenden
Chris

Inspektor Chris ermittelt…

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Najaaaa – vielleeeeeicht ist der Titel ja etwas ZU überspitzt und ZU dramatisch gewählt, aber egal.

Schaut Euch mal das Bild an. Was fällt Euch auf ? Was fällt Euch spontan dazu ein ? Nein, man denkt jetzt nicht zwingend als Erstes, daß da zwei süße Labis nebeneinander liegen und schlafen wollen. Hahahaaaa – dazu kennt man Labikinder zu gut, da muß was viel Größeres dahinterstecken.

Ich habe sie eine ganze Weile angeschaut, bin um sie herumgeschlichen, raus aus dem Zimmer, wieder rein ins Zimmer – sie haben sich keinen Zentimeter bewegt. Nichts. Sowas ist immer SEHR ungewöhnlich, und der erlebnisgebeutelte Labipapa zuckt in solchen Situationen innerlich immer schon mal rein prophylaktisch zusammen. Besonders komisch war auch, daß ihr geliebter Kuschelhund vor dem Körbchen lag – aber diesmal völlig unbeachtet…

Aber es half alles nichts – ich kam nicht drauf, was die beiden ausgefressen haben könnten. Es fehlte nichts, es war nichts zerlegt worden und eine Pfütze – aus welchem Grund diese auch immer hätte entstanden sein können – war auch nirgends zu finden. Hmm – komisch. Kühlschrank auf, Wurst raus, Kühlschranktür wieder zu… nee, DAS haben selbst DIE beiden noch nicht drauf. Außerdem würden sie dann immer noch schmatzen – ich kenne die beiden doch.

Als die Neugier meinerseits ZU gr0ß wurde, kniete ich mich vor dem Körbchen hin. Und DA haben sie sich verraten: Normalerweise robben sie dann beide zu mir her, knabbern mir am Ohr, versuchen mein Gesicht großflächig abzulecken und holen gleich ein paar Sachen (Ball, Schnur, Quietschekong) zum Spielen. Aber jetzt – NICHTS. Sie blieben regungslos liegen, nur die Schwanzspitzen wackelten – wenn auch nur in Zeitlupe. Also irgendwie musste da was sein, und zwar IM Körbchen. Irgendwas wollten die beiden verstecken.

Also fasste ich den Entschluß, mal „einfach reinzulangen“. Unter den sehr überraschten Augen von Luke und Lily wühlte ich unter Luke in Kissen und Decke und fand – jahahaaaaaa, ich bin ein verkappter Ermittler, ich weiß schon – die Kong Krake.

Wieso die beiden die blaue Krake versteckt haben ? Ganz einfach:
Sie war nach vielen Monaten eben doch etwas zerfleddert und kaputt und so habe ich sie zwei Stunden vorher im Flur auf ein Regal bzw. Tischchen gelegt. Dazu zwei Fakten:

  1. Das Tischchen ist höher als die Köpfe der beiden – sprich, Luke und Lily konnten die Krake auch im Stehen und mit nach oben gestrecktem Kopf nicht sehen. Abgesehen davon war die Krake ganz hinten gelegen.
  2. Luke und Lily waren im Garten, als ich die Krake dort hinlegte – also wussten sie nichts davon.

Tja – soviel zur untrüglichen Labinase. Wenn man die Krake nicht sieht, kann man sie trotzdem erschnüffeln. Gut, daran hatte ich nicht gedacht.

Jedenfalls haben sie dieses Spielzeug ganz vorsichtig vom Tischchen geholt – ohne etwas zu verrücken oder herunterzuschmeissen – und verzupften sich dann ganz schnell damit ins Körbchen, wohl wissend, daß sie etwas „nicht ganz Erlaubtes“ angestellt hatten.

Als ich die Krake dann in der Hand hatte, standen beide auf und freuten sich wie zwei frisch panierte Schnitzel. Endlich liefen sie wieder um mich herum und holten ihr anderes Spielzeug – jetzt mussten sie ja nichts mehr bewachen bzw. verstecken.

Ich kenne meine beiden Pappenheimer ja mittlerweile und ich fand es echt witzig, daß ich auch diesmal wieder richtig lag.

Wir haben dann natürlich noch am gleichen Tag eine neue Krake gekauft und tauschten die beiden aus – jetzt ist die Labiwelt wieder in Ordnung 🙂 !

Viele investigative Grüße von Eurem Inspektor Chris 😉 !

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